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1

08.09.2008, 22:03

Konstanter Port1 Zugriff

Moin,
nach einigen Monaten des unbeanstandeten funktionierens des selbstständigen disk-spinn-downs (ja, den thread unter Projekte habe ich gelesen) hat mein NSLU2 diese nette Eigenschaft vor zwei Monaten aus mir nicht erklärlichen Gründen aufgegeben...
Konfiguration damals:
NSLU2 unter Unslung5.5
250 GB WD myBook (home edition d.h. nur USB2.0) an Port 1
Hauptanwendung: Twonkymediaserver 4.4

Ich dachte zunächst es liegt an mangeldem Plattenplatz, habe es "schleifen" lassen und musste nun aber die Platte vergößern, zog also los
und kaufte eine neue größere Platte.

Im zuge des neu aufsetzens des Twonkymediaservers habe ich die Konfiguration etwas geändert (nach 7steps.de):

Konfiguration jetzt:
NSLU2 unter unslung6.1(beta)
auf einem 8GB USB stick an Port 1
+
500 GB WD essential (nur USB) an port2
Twonkymediaserver 4.4.6

Als clients hängen 2 Netgear MP101 (RTP), 1 Freecom MusicPal und
2 PCs (WinXP) am Server.
Gateway ist eine FRITZ!Box Fon WLAN 7141 (UI) unter Firmware-Version 40.04.57

Die Platte fährt auch nativ selbst runter ohne weiteres zutun.
Was mir allerdings aufgefallen ist:
Die LED des Sticks flackert etwa alle 1-2 sec. 10-12 mal hektisch auf.
Ich vermute mal aus meinem gesunden Halbwissen heraus, das dieser ständige Zugriff
a) über kurz oder lang den Stick zerstören wird und
b) dieses eine Festplatte vom Spin-Down abhalten würde

Die Gretchenfrage lautet also wie kann man wohl feststellen wer oder was auf den Stick zugreift und dieses dann auch abstellen ?
Die Clients habe ich schon mal alle vom strom getrennt ohne Erfolg. Die sind es also wohl nicht. Die FritzBox noch nicht, glaube aber auch eigentlich nicht das Sie verantworlich ist.

htop auf der NSLU2 gibt mir auch nicht so recht Aufschluss. Gibt es einen kleinen Portscanner oder ein log-file das man suchen und konsultieren kann ?

Wäre für Ratschläge sehr dankbar.

Gruss

Jan

PS: nein, von Linux habe ich keine Ahnung. Kann nur lesen...

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Linux-Beginner

unregistriert

2

09.09.2008, 20:12

AW: Konstanter Port1 Zugriff

Ist bei dem Stick das "swappen" ausgeschaltet?
Lies Dir mal bitte das hier durch: http://www.nslu2-linux.org/wiki/Unslung/Ext3flash

Gruß
Stefan

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Dojokun

Schüler

Beiträge: 80

Firmwareversion / your current Firmware: Unslung 6.8

Beruf: Softwareentwickler C++,VB.NET,JS,SQL,PHP,ASP,XSL

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3

10.09.2008, 11:55

AW: Konstanter Port1 Zugriff

Hai,

könnte man dies nicht auch auf Platten nutzen bzw. funzt das mit dem ./ext3flash auch? Das swapon kann man ja nachträglich wieder enablen. Das Swappen sollte doch eigentlich so intelligent sein, daß nur wenn nötig Plattenzugriffe erfolgen.

Grund meines Einwurfs. Hatte früher nur eine Platte (WD Elements) am Slug (Port2) und der Spindown ging super. Habe jetzt ebendiese WD-Platte an Port1 und an Port2 ne TrekStor Datastation. Die Trekstor "spinnt-nicht-down", die WD allerdings schon. An der Konfig. hatte ich nix geändert.

Stephan

4

15.09.2008, 19:55

AW: Konstanter Port1 Zugriff

Mal 'ne dumme Frage vorweg:
Bist Du sicher, dass die TrekStor Datastation den Spindown beherrscht? Ich habe hier ebenfalls eine WD Elements 500GB am Start, bei der der Spindown ohne irgendeine Konfiguration meinerseits prima klappt, dazu kommen aber eine 250 GB Medion-Platte und eine ehemalige 30 GB Notebookplatte in einem externen Gehäuse. Die beiden letzteren lassen sich nicht zum Spindown bewegen.
Ich habe mich darauf eingestellt, indem ich Unslung von der Medion-Platte laufen lasse (Port 2). Auf diese Platte wird auch geswappt, da sie ja ohnehin als Dauerläufer tätig ist. Die anderen beiden hängen an einem 7-Port-Hub an Port 1, an dem ggf. auch noch Sticks o.ä. angedockt werden können. Und weil alles an einer Master-Slave-Steckdose hängt, bei der die Slug den Masterplatz belegt, kann der Powerschalter der Slug alles in Gang setzen bzw. beenden. So habe ich in puncto Verbrauch und Lautstärke eine sehr brauchbare Lösung.

Gruß,

Thomas

5

15.09.2008, 22:48

AW: Konstanter Port1 Zugriff

Habe zwei externe USB-TrekStor DataStation maxi g.u. im Einsatz. Die DataStation kann von sich aus kein Spindown. Kann aber über hd-idle softwaremäßig nachgerüstet werden. Habe Debian 4.0r3 auf einer der beiden Platten, die zweite dient als reine Backup-Platte. Backup einmal täglich per rsnapshot. Fast den ganzen Tag schlafen die Platten.

Um die Platten ruhig zu stellen habe ich folgende Ratschläge genutzt, die sicher auch bei Sticks anwendbar sind:

Aus http://kanotix.com/PNphpBB2-viewtopic-t-…ight-nslu2.html :
a.) Alle Partitionen müssen "noatime" gemountet werden, sonst wird bei jedem READ auch noch einmal ein WRITE gemacht, der die Zeit des letzten READ auf die Platte schreibt
b.) Dateien, die regelmässig beschrieben werden, z.B. Log-Files, müssen auf eine RAM-Disk ausgelagert werden
also z.B. /var/log. Man sollte sich aber auch Gedanken über ein Log-Rotate machen, sonst läuft die Ramdisk über.
Es hilft, das Logging in den *.conf-Dateien auf ein Minimum zu reduzieren.

Mit "find / -xdev -mmin -60" die Dateien suchen, die trotz Ramdisk immer noch geschrieben werden.

Bekannte Kandidaten sind:
cups schreibt alle 5 min. eine Datei (ich nutze kein cups)

Nach Installation von lighttpd und php4, php5 wurden die Platten jede halbe Stunde geweckt. Grund waren zwei Dateien /etc/cron.d/php5 und /etc/cron.d/php4 mit denen Session-Files gepurgt wurden.

Bei Verwendung von Samba noch:
/var/cache/samba/browse.dat
wins.dat (gab erst Ruhe als in smb.conf local master = no gesetzt wurde)

Aus http://www.nabble.com/Spinning-down-disk…td15855345.html :
Hat man einen Prozess im Verdacht, dann kann man mittels
strace -t -e trace=open,close,read,write [Process name]
oder strace -t -p [Process-ID] -e trace=open,close,read,write
anzeigen lassen, was der Prozess so alles treibt.

Hoffe, daß einiges auch unter unslung nutzbar ist. Viel Erfolg beim Reduzieren der Schreibzugriffe.

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