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PublicBenemy

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Beiträge: 2

Firmwareversion / your current Firmware: Unslung 6.8

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1

Donnerstag, 4. Januar 2007, 21:02

NSLU2 als Fileserver mit automatischer Datensicherung

Hallo zusammen,

ich bin neu hier … und habe gleich etwas Größeres vor. Allerdings muß ich mich erst mal so allmählich an die Materie herantasten. Daher möchte ich mich schon mal vorab für mögliche Doofie-Fragen entschuldigen.

Langfristig möchte ich mit meinem NSLU2 unter anderem eine Datensicherung hinbekommen, wie sie Reallife beschrieben hat.

Meine Linux-Kenntnisse sind noch rudimentär (bitte, bitte, nicht schon jetzt die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, seid tapfer und lest weiter!). Ich bin froh, daß ich Unslung auf meinen NSLU2 draufbekommen habe. Ich möchte mich definitiv reinarbeiten, aber OpenSlug oder DebianSlug sind für mich leider noch einige Nummern zu groß.

Über ein Jahr lang verrichtete mein Slug mit Unslung 5.x seine Dienste als Dateiserver. Nachdem Unslung 6.8 nun durch die USB-Hub-Unterstützung mannigfaltige weitere Möglichkeiten bietet, möchte ich darauf aufbauen.

Auf meinem NSLU2 läuft ein frisch geflashtes Unslung 6.8 von einem USB-Stick (512 MB, Port 2). Als allererstes möchte ich den Swap vom USB-Stick runterhaben. Das damalige 5.x lief komplett vom USB-Stick, den ich jetzt in die Tonne kloppen kann: Vermutlich hab ich ihn mir durch die Swapperei auf dem Stick zerschossen. Diesem möchte ich nun natürlich vorbeugen …

Eine komplette Deaktivierung des Swaps wie z.B. mit ext3flash kann ich nicht machen, weil ich für das später geplante rsync vermutlich die Timestamps (und noch viel wahrscheinlicher: Platz zum Swappen) brauche.

Die Daten des Fileservers sollen später (unter anderem) auf einer externen 300 GB-Platte vorgehalten werden. Auf dieser Platte habe ich also zunächst eine 256 MB Swap-Partition erstellt und den Rest mit ext3 formatiert.

(Ich hätte das natürlich auch über die Weboberfläche machen können -- davon wurde mir aber hier ausdrücklich abgeraten. Wenn ich eine Weboberflächen- ("natively") formatierte Platte an Port 1 stecke, würde es mir meine Konfiguration zerschießen.)

Durch eine eigene rc.local im /unslung kann ich inzwischen auch schon feststellen, ob diese Festplatte beim Start am NSLU2 hängt oder nicht:

Quellcode

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#!/bin/bash

# vorherige Infos löschen
rm /ben/SWAP_VORHANDEN
rm /ben/SWAP_NICHT_DA

# externe Platte prüfen
if cat /proc/bus/usb/devices | grep "SerialNumber=200501FB125"
    then touch /ben/SWAP-PLATTE_VORHANDEN
    else touch /ben/SWAP-PLATTE_NICHT_DA
fi

return 1
(Anmerkung: Ich weiß nicht, ob die Methode die "feine englische" ist, aber mir viel mit meinen Kenntnissen nix Besseres ein.)

Nun könnte ich ja mit swapoff / swapon einfach die Swap-Partition wechseln, zum Beispiel mit

Quellcode

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# bisherigen Swap abschalten
/sbin/swapoff /dev/sda3

# neuen (externen) Swap einschalten
/sbin/swapon /dev/sdb1
Das Problem hier nun ist: Abhängig davon, wieviele andere Festplatten schon am Hub (an Port 1) dranhängen, ist die Swap-Partition mal /dev/sdb1, mal /dev/sdc1, usw.

Leider unterstützt (soweit ich mir das ergoogelt habe) weder das mkswap noch swapon der Busybox den Label-Parameter; damit wäre das Problem schnell behoben.

Und da wäre ich schon mal mit meinem Latein am Ende. Ich weiß zwar inzwischen, ob die Platte dran ist oder nicht -- aber ich weiß noch nicht, wie ich per Skript herausfinden kann, wo denn nun unter /dev/sdX die Swap-Partition zu finden ist.

… könnte mir da jemand helfen?

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trapperjohn

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2

Donnerstag, 4. Januar 2007, 21:34

Nur so ne Idee, wie wäre es, wenn du statt einem normalen USB-Stick ein Microdrive mit Kartenleser nimmst? Die sollte es doch in der Größe für ein paar Euros bei eBay geben. Das Swapping-Problem bist du damit dann los.
Gruß,
Flo

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caplink811

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3

Donnerstag, 4. Januar 2007, 21:40

N'Abend,

Du könntest mittels fdisk -l /dev/sdbla | grep -i swap schon mal herausfinden, ob eine Swap Partition auf der gelisteten Platte vorhanden ist. Das Ganze dann in eine Schleife (wg. mehrerer Platten), und dann noch irgendwie merken, wo Swap-Partitionen gefunden wurden, und dann mit swapon einschalten.

bye
JrB
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PublicBenemy

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Firmwareversion / your current Firmware: Unslung 6.8

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4

Freitag, 5. Januar 2007, 15:14

Whohaaa!

Wow, hier wird man ja schnell geholfen -- vielen lieben Dank schon mal!

Das mit dem Microdrive ist eine interessante Idee, darauf bin ich noch gar nicht gekommen. Kann man denn ohne weiteres einen Kartenleser an Port 2 dranhängen? Und kann das Ding geschwindigkeitsmäßig mit einem Stick mithalten?

Ich werd mich mal über's Wochenende mit dem fdisk-Vorschlag auseinandersetzen und Bericht erstatten, wenn's von Interesse ist.

Nochmal: Danke ;-)

trapperjohn

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Montag, 8. Januar 2007, 17:24

Ob du einen Stick oder einen CF-Kartenleser anhängst, macht keinen Unterschied, würde ich mal behaupten.

Zur Geschwindigkeit musste mal selbst suchen, aber ich glaube nicht, dass sich da viel tut? Keine Ahnung ...
Gruß,
Flo

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