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1

Donnerstag, 23. August 2007, 16:03

x86 Anwendung --> ARM9; Aufwand

Hallo Zusammen,

Ich habe ein spezielles Anliegen.

Ich besitze eine Intradisk-Server-Admin (mit root-Zugang).
Diese hat eine Intel IXP 420BD, XScale ARM9 CPU mit 533Mhz und 32MB RAM.
Als OS läuft ein embedded Linux [BusyBox (Version müsste ich nachschauen, bin zurzeit im Büro)].

Jetzt habe ich eine Anwendung die auf Linux und Windows läuft. Diese Anwendung muss nicht installiert werden, nimmt im Windows keine Registry-Einträge vor und kann im Linux direkt irgendwo im Dateiverzeichnis ausgeführt werden. Die Anwendung läd auch keine GUI.

Aus diesem Grunde - so dachte ich -, sollte es möglich sein die besagte Anwendung auch auf der Intradisk aus der Konsole heraus starten zu können. Jedoch geschieht folgendes nach Befehlseingabe:
- die HDD-LED blinkt aktiv
- 3-4min Warten
danach erscheint auf dem Bildschirm ein "Killed"

in /var/log/messages ist folgendes zu lesen:
kernel: __alloc_pages: 0-order allocation failed (gfp=0x1d2/0)
kernel: VM: killing process sh

Vom Hersteller der Intradisk kam die Rückmeldung, dass man eine x86-Windows/ Linux Anwendung nicht auf dem ARM9 laufen lassen kann, man müsste den Code zuerst übersetzen.

Da ich den Quellcode nicht habe, liegt das nun alleine in der Hand des Softwareherstellers.

Wie groß ist der Aufwand von diesem, eine nslu2-Kompatible Version zu erzeugen? Ist dies generell möglich? Oder gibt es gar eine andere Möglichkeit die Software auf der Intradisk lauffähig zu machen? Ein riesen vorteil ist ja schon, dass man nichts mehr 'installieren' braucht, die Anwendung ist direkt startbar.

Falls es für jemanden wichtig ist, was es für eine Anwendung ist:
Es handelt sich um "Sesame Plus V. 2 - Single User Client/Server with Q&A Database Translator" von Lantica Software (http://www.lantica.com)

Wäre schön hier Rückmeldungen zu bekommen....
Vielen Dank
mfg
Dirk


Die Suche schon benuzt?: ja

Art der Firmware: BusyBox

wird ein externer Datenträger genutzt, wenn ja, was für eine Art: intern

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2

Donnerstag, 23. August 2007, 17:22

Vielleicht ist es möglich, dass das Programm läuft, wenn man mit qemu den richtigen Prozessor emuliert.
Wenn ich diese Anleitung richtig verstanden habe, reicht es, (bei installiertem qemu) das Programm mit "qemu-i386 /pfad/zum/programm" zu starten.

Hab ich aber noch nie probiert.

mfg kaktusfreak

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3

Freitag, 24. August 2007, 02:00

Super, Perfekt

auf genau solche Antworten habe ich gewartet...

wollte das heute mal ausprobieren, jedoch bekomme ich das qemu nicht ohne weiteres installiert, weder ueber ipk-paket, noch ueber den sourcecode.
Aber werde da mal am ball bleiben

vielen dank! du hast mir schonmal ein gutes Stueck weitergeholfen...

Viele Gruesse
Dirk.

4

Samstag, 13. Oktober 2007, 10:39

Also eine Anwendung von einer Architektur auf ne andere zu portieren ist schon nicht so einfach.
Das ganze in Echtzeit in nem Emu ist sehr problematisch.
Darauf kannst dich net verlassen, nicht zuletzt weil das sehr sehr performancelastig ist.

Man kennt ja zB emulatoren für die Playstation 1, die auch nen aktuellen high-end-PC noch ziemlich fordern.

Auf nem bescheidenen ARM9, der mit einem general purpose PC-processor nicht zu vergleichen ist, siehts nochmal anders aus.

Kurze Antwort: Das wird nicht funktionieren, ohne nen port der original-software.
...ich sag's zwar, weiss es aber nicht!

5

Dienstag, 16. Oktober 2007, 13:31

Ich denke es kommt ganz auf die Anwendung an denn nicht umsonst steht dieser Workflow im offiziellen NSLU2 Wiki

http://www.nslu2-linux.org/wiki/HowTo/SetUpAVentriloServer

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