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28.02.2006, 12:52

NTFS -> R63 -> Telnet fehlt, ... -> dBox2 -> To go Unslung or not?

Dieser Beitrag wurde von Grenze als Supportticket eingestellt :confused: und von mir verschoben.
daher der beitrag mal unter meinem Namen.


Hallo Freunde von der sehr aktiven NSLU-Gemeinde,
ich bin neu hier und erbitte Hilfe bei der Inbetriebnahme meiner NSLU an einer dBox2.

Eigentlich wollte ich "nur" TV-Sendungen in digitaler Ursprungsqualität mittels einer dBox2 auf eine (mobile) EthernetDisk aufnehmen.
= dBox2 als "fast mobiler" digitaler Festplattenrekorder.

Was jetzt herausgekommen ist, ist eine unendliche Geschichte des Kampfes durch HW-Foren (zum Leidwesen und wachsenden Unverständnis meiner Frau). Das schult natürlich ungemein, ist aber auch unheimlich frustrierend, wenn es wochenlang nicht richtig vorwärtsgeht.
Ursache ist oft die Qualität bzw. mangelnde Aktualität der HowTo's, die sich - meistens geschrieben von Freaks / Experten - an Insider wenden und sich in Newcomer nicht wirklich reinversetzen können, die meistens schon mit den verwendeten Begriffen nichts anfangen können.

Lösen konnte ich bisher:
- SAGEM dBox2 mit Neutino NG-Image geflashed
- Einbindung dBox2 in mein lokales XP-Netz (NFS Mount)
- Aufnehmen mit EPG / JtG auf PC in TS -> Abspielen TS an dBox
- Bild-Ton-Synchronisation und demuxen mit ProjectX (M2V, MP2), Schneiden mit Cuttermaran, Muxen und DVD-Erstellung mit IfoEdit
- Digitales TV am (Einzel-)PC über VLC
- Kammeffekte an sich schnell bewegenden Kanten (Deinterlace-Filter im VLC aktiviert)

Noch offen:
- Hohe Datenrate im ZDF-Bouquet -> Aussetzer / Resync's
- Timeshift möglich?
- Timeraufnahme über EPG von dBox aus starten (Wie geht das im aktuellen NG-Image?)
- Einklinken anderer lokaler PC's in einen bereits bestehenden dBox-Stream (Multicast)
Für Hinweise / Links bin ich dankbar.

- Und natürlich meine jetziges Problem:
Habe mir eine neue NSLU2 zugelegt, um Streamen zu können ohne, dass irgendein krachmachender Rechner angeschaltet sein muss. Ich bin bereits unter Zeitdruck (nur noch 6 Tage NSLU-Rückgaberecht). Werde also wohl damit leben müssen. Bin also zum Erfolg verdammt.
Da ich eine mobile FJS-Storagebird-USB2.0 Disk in NTFS-Formatierung an die NSLU anschließen wollte, habe ich die Original-R24 auf R63 geflashed. -> Die NTFS-Disk wurde nicht erkannt. -> linksys-Service: "Man muss immer die komplette Tippeltappeltour: R24/25/29/63 gehen und immer Reset nach jedem Flash machen." -> Habe ich (fast) geglaubt und gemacht und dann ging's. Die Ursache war aber wahrscheinlich eher ein Fehler in den Linksys R63 Release Notes:
"V2.3R63 (7/06/2005): 1. FAT32/[B]NTFS support on Port 2 and FAT32/EXT3 support on port 1"
NTFS geht aber nicht an USB-Port2 sondern an Port1!

Jetziger Status:
Die FJS-NTFS-USB2.0-Disk wird sofort in der XP-Netzwerkumgebung von allen XP-Rechnern der Arbeitsgruppe erkannt. Abspielen von Videofiles über's lokale Netz problemlos und ruckelfrei (im File-Kopiertest PC -> NSLU-Disk >2Mby/s wurden bestimmt). Ist nicht super aber reicht für meine Zwecke völlig aus, zumal ich ja auch jederzeit die Disk von der NSLU abklemmen und über USB2.0/Firewire direkt am XP-PC anstöpseln kann. (Am USB-Port2 könnte ich (später) mit einer festen Ext3 Disk leben, hoffe aber insgeheim auf Unslung V6 mit NTFS integriert für beide USB-Ports.)

1. Frage:
Wie kann man die HD am Port1 der NSLU in R63 von der dBox2 aus mounten?
Merke: R63 hat kein Telnet. Wie muss der
zugehörige Standard-Mounteintrag in der dBox lauten (für nur eine durchgängige NTFS-Partition unter Standardnahmen)? Habe einige Einträge an der dBox blind (da kein NSLU-Telnet) probiert. Nichts hat klappt. Am PC unter XP klappt alles automatisch und völlig problemlos (da NFS?), ohne irgendwelche Shares / User einrichten zu müssen.
2. Frage:
Ich habe ein generelles Problem im Verständnis: Was sind eigentlich die Vorteile der Unslung SW? Wozu brauche ich die noch, falls dieser o.g. Mount an der dBox funktionieren würde?
3. Frage:
Aus den Beschreibungen werde ich nicht so richtig schlau, ob Unslung die linksys SW ersetzt oder nur ergänzt. Wenn das zweite, wo steht dann die zusätzliche SW (im Flash oder wird die angeschlossene Disk irgendwie benötigt). Wenn das zweite, wie geht das dann in R63 und mit einer UNIX-fremden NTFS-formatierten Disk?
4. Frage:
Wie bekomme ich dann ein evtl. Unslung wieder los? Reicht ein einfaches Zurückflashen auf R24 über das linksys-Webinterface oder bleiben dann immer linksys-Reste im Flash? Das letztere würde, wie ich verstanden zu haben glaube, "RedBoot> fis erase -f 0x50040000 -l 0x20000" erzwingen, wozu man wieder Telnet benötigen würde, was aber ja nun in R63 fehlt.
-> Mein Dilemma: To go or not to go Unslung, that's the question.
Leider sind die HowTo's bei installierter R63 nicht aktuell. Ich bringe auch den Mut nicht auf, einfach loszumachen, ohne den Königswegzurück zu kennen.
5. Frage:
Irgendwie scheint es ausserdem einen NTFS-Trick: R29+Unslung5.5+usfd zu geben. Aus dem HowTo dazu werde ich aber überhaupt nicht schlau. Ist mir zu hoch.
Ich habe kein griffiges HowTo (Kochbuch) zum Anschluss von NTFS-Festplatten an NSLU gefunden. Ist dieser Trick der Weg, den alle mit NTFS-Festplatten gehen sollten? -> Kochbuch, für Dummies, wie mich?
Für die ganzen im HowTo beschriebenen Netzwerkeinstellungen unter UNIX fehlt mir sowieso das Verständnis. Was sind die Hintergründe für diese ganzen Schritte? Eine Erläuterung wäre gut, damit man auch was lernt dabei.
6. Frage:
Sollte NTFS irgendwie zum Laufen kommen, taucht dann sofort als nächstes das Problem des dBox2-Flaschenhalses (10Mb/s) auf.
Die unendlichen Diskussionen im Forum über rw=32768, xxxx... (wo eigentlich: NSLU, dbox oder auf beiden?) kann ich nicht nachvollziehen. Gibt es ein Kochbuch, was das Fazit daraus zieht? Ebenso nebelhaft ist die Geschichte mit der Zwangsbremse mii-diag. (Mein NSLU ist über einen Switch angeschlossen.) Ist das alles nötig, um auf die ersehnten >8Mbit/s Streamingrate für ruckelfreie ZDF-Aufnahmen zu kommen? In welcher SW-Kombination auf der NSLU ist das, wie zu machen?
Bringt der HW-Eingriff (Widerstand R83 raus) für dieses Problem etwas wirklich Signifikantes? (Ist es sinnvoll, den Garantieverlust dafür in Kauf zu nehmen?)
7. Frage:
Nehmen wir mal an, ich komme mit Eurer Hilfe durch. Wie kann man dann ein Komplettbackup vom NSLU machen, das man dann im Falle der Fälle mit dem Linksys-Webinterface einfach zurückflashen kann?


Danke für die Hilfe im voraus.
[/B]
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Spooky

CO-Admin

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2

28.02.2006, 17:07

@Grenze
Zuerst: Installiere Dir ein legales Images für die dbox2 ! Andere werden hier nicht unterstützt.

Ich versuche mal Deinen Fragebogen ein wenig zu zerpflücken und damit zu beantworten.

Zitat von »Grenze«


- Hohe Datenrate im ZDF-Bouquet -> Aussetzer / Resync's

Voraussetzung zur Problembehebung: Ein gut funktionierendes Netzwerk Geschwindigkeit >8Mbit von und zur dbox.

Zitat


- Timeshift möglich?

Ja, mit "streamer" - mit NFS geht es systembedingt nicht.

Bevor wir hier aber anfangen einen Lösungsweg einzuschlagen, lies Dir bitte diesen Thread durch: Für und Wider NTFS

Spooky

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3

28.02.2006, 21:50

Hi Spooky,
danke für die schnelle Antwort.

Sorry, aber ich wußte nicht, daß New Generation ein illegales Image ist.
Es sind die originalen ucodes auf der dBox, ich habe ein anständiges Premiere-Abo (64 WM-Spiele) und überhaupt hänge ich am Kabel. Was soll da illegal sein? Das Flashen selber? Beim NSLU dann auch?
Welche Images unterstützt ihr denn?

8Mb/s von und zur dBox. Deshalb bin ich hier ...

Timeshift, schlage ich vor, verschieben wir auf später. (Deine Antwort verstehe ich nicht ganz.)
Mit NFS scheint mir ist gemeint, gleichzeitigen Aufnehmen und zeitversetztes Anschauen?
Streamen (Gemeint: Nur zeitversetzt Sendungen anschauen ohne gleichzeitig aufzunehmen?) würde mir reichen.

Aus dem "NTFS Für und Wider" entnehme ich folgendes im Klartext:
1) Wenn ich es richtig verstanden habe, ist die Disk in Euer Philosophie nicht als mobile Platte geplant, sondern hängt irgendwo für immer an der NSLU (am besten im Keller, wie jemand mal irgendwo schrieb)
2) NTFS wird von Euch nicht empfohlen, sondern das UNIX-eigene Ext3 (>4Gby Files sollen es schon sein)
3) NTFS ist von Hause aus langsamer als Ext3, da "systemfremd"

Daraus ergeben sich für mich aber Probleme:
zu 1) Ich hatte mich ja gerade für die NSLU entschieden, weil ich eine, im wesentlichen mobile und in der Windows-Welt jederzeit kompatible NTFS-USB-Firewire-HD dort an- und abstöpseln kann, wie ich will. Auch am Laptop auf Reisen, bei Freunden ....
-> Habe ich mich also schon beim Kauf vertan?
zu 2) Ich hatte den FJS Storagebird erst mal zum Probieren per NSLU-Webinterface auf Ext3 formatiert. Ging danach mit NFS in meiner XP-Umgebung auch problemlos. -> Ich könnte (muß wohl?) irgendwie damit leben.
Es würde mir aber große Probleme machen, wenn ich zu meinen Freunden mit der mobilen Disk komme, ihnen erstmal irgendwelche Ext3-Treiber aufzuschwatzen und sie von den Vorteilen von UNIX überzeugen zu müssen ,nur weil ich mal meine Urlaubsfilme zeigen will. Und auf dem Firmenlaptop habe ich nicht mal Administratorrechte ...
-> Seht Ihr wirklich nicht, wie toll NTFS mit NSLU für Menschen, die ausserhalb der UNIX-Welt (übrigens auch ganz normal) leben, wäre?
zu 3) Wie langsam wäre das? Deutlich unter 8Mb/s von und zur dBox?

Desweiteren ist ein neues Problem aufgetaucht:
Ich hatte immer angenommen, man kann die dBox per EPG-Timerprogrammierung dazu bringen kann, ohne den Rechner anhaben zu müssen, auf ein NAS im lokalen Netz aufzunehmen. Bis jetzt habe ich da aber nichts gefunden. Die dBox ist überall immer nur die Senderseite, die den Stream nur wegschickt. Zum Aufnehmen braucht man anscheinend immer einen PC und ein Programm (VLC, JtG, ...), das den Stream empfängt, geeignet wegschreibt und die Fileerzeugung übernimmt.
Wenn dem so ist, bin ich ja einem kompletten Traum (dBox als halbmobiler Festplattenrekorder - ha, ha) aufgesessen. Dann kann ich ja die USB-Platte auch gleich an den Rechner hängen.

Ich hoffe für mich, ich habe hier noch Denkfehler.

Gruss Grenze

4

01.03.2006, 09:09

@Grenze

Hallo !

Ich versuche mal ein paar Fragen zu klären.

Zitat

Wie kann man die HD am Port1 der NSLU in R63 von der dBox2 aus mounten?
Das sollte per CIFS möglich sein ! Wie das gemacht wird findest du im Wiki für die Dbox2 http://wiki.tuxbox.org/Hauptseite

aber soviel sei schon vorweggenommen ZDF ruckelfrei per CIFS funzt 100% nicht !!! kannst dir also ersparen.

Wenn wir gerade dabei sind von der Dbox2 zu sprechen und was ein Legal Image ist so ist das recht einfach.

In jedem Image wo ein Emu (alternative Camx) darin werkelt ist illegal und nur darauf bezieht es sich, egal von wem es kommt.

Also in Zukunft reicht es uns vollkommen aus wenn du sagst Du verwendest zb.ein Neutrino image mit CVS stand xx.xx.06;) ok !

Zitat

Ich habe ein generelles Problem im Verständnis: Was sind eigentlich die Vorteile der Unslung SW? Wozu brauche ich die noch, falls dieser o.g. Mount an der dBox funktionieren würde?
eben damit realisierst du zb das Streamen von ZDF per NFS !!!

Zitat

Aus den Beschreibungen werde ich nicht so richtig schlau, ob Unslung die linksys SW ersetzt oder nur ergänzt
ich würde sagen ersetzt,die Unslung FW arbeitet auf basis der Linksys FW bietet aber ungemein mehr !!!!

Zum besserem Verständnis!
Die org.Linksys SW ist auf der NSLU im Flash Speicher instl.und nur dort!!
Die Unslung SW kann ebenfalls im Flash Speicher inst werden aber auch auf einer USB HDD USB Stick usw was ratsammer ist, weil wenn man/frau einige Pakete installiert wird der interne speicher recht schnell voll geschrieben !

Zitat

Wie bekomme ich dann ein evtl. Unslung wieder los? Reicht ein einfaches Zurückflashen auf R24 über das linksys-Webinterface oder bleiben dann immer linksys-Reste im Flash?
zurückflashen der org Linksys FW funzt immer derzeit halt noch und das funzt grundsätzlich recht einfach über das Webinterface.wenn nicht gibt es ein HOWTO hier im Board http://www.nslu2-info.de/showthread.php?…ghlight=notfall



Zitat

Mein Dilemma: [B]To go or not to go Unslung, that's the question.
Leider sind die HowTo's bei installierter R63 nicht aktuell. Ich bringe auch den Mut nicht auf, einfach loszumachen, ohne den Königswegzurück zu kennen.[/B]
No Risk no .........:p da mussten wir alle mal durch dein Problem scheint die Zeit zu sein.

Du möchtest sehr viel ohne imho die nötigen Hintergründe zu wissen und das dauert eben alles seine Zeit aber kommt Zeit kommt R.. ;)

Zitat

Nehmen wir mal an, ich komme mit Eurer Hilfe durch. Wie kann man dann ein Komplettbackup vom NSLU machen, das man dann im Falle der Fälle mit dem Linksys-Webinterface einfach zurückflashen kann?
So einfach geht das leider nicht !
und ist mit größter Vorsicht zu [FONT=&quot]genießen[/FONT] schau mal hier http://www.nslu2-linux.org/wiki/HowTo/Co…yBackupTheNSLU2

viel Spaß

lg Tpol





5

01.03.2006, 21:12

Hallo Tpol,
siehst gut aus (bis auf die Ohren).
Geht ja wie das Brezelbacken hier. Tolles Forum.

Die Tuxbox-Hauptseite bringt mich nicht weiter. Alles basiert auf Telnet, was ich ja in R63 gerade nicht habe.
Das gleiche gilt für den Notfall-Weg zurück. Hätte ich also nicht, wenn was schiefgeht. Das war ja gerade einer der Hauptpunkte meiner Anfrage.

Wie gehabt, ich hätte gern: NFS + NTFS.
(Ich habe von Euch noch nicht gehört, das das keinen Sinn macht oder nicht geht oder wesentlich unter 8Mb/s liegen wird.)
What the hell is CIFS? Geht das dBox mounten nur so und macht aber keinen Sinn, weil zu langsam, wie Du sagst. Soll wohl heissen, vergiss R63 und NTFS!? Irgendwie habe ich den Eindruck Ihr wollt sagen, dass es nicht möglich ist mit R63 bzw. einer NTFS-Platte am NSLU mit 8Mb/s von der dBox zu streamen, traut Euch aber nicht. Der Vorteil der mobilen HD wäre dahin, was ein großes Manko für mich ist und bleibt.

Wie soll es also losgehen?
a) R63 + UnslungV5.5? (ohne Telnet?)
b) R63 -> (R24 -> R25 (oder nicht nötig?)) -> R29 + UnslungV5.5 + Ufsd? (Prozedur verstehe ich aber nicht)
c) R63 -> (R24 -> R25 (oder nicht nötig?)) -> R29 + UnslungV5.5
d) ...?

Ich würde immer gern vorher und nachher irgendwie die Netzgeschwindigkeit messen wollen, damit ich nachvollziehen kann, was passiert. Aber ohne Telnet?

Immer noch offen ist die für mich enorm wichtige Frage ob man die dBox so intelligent hinkriegt, dass sie allein ohne Rechnerunterstützung auf ein NAS per EPG-Timerprogrammierung aufnehmen kann. Wenn nicht, macht alles sowieso nicht mehr viel Sinn für mich.

Gruss Grenze

Spooky

CO-Admin

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6

01.03.2006, 23:00

@Grenze,

Zitat


Immer noch offen ist die für mich enorm wichtige Frage ob man die dBox so intelligent hinkriegt, dass sie allein ohne Rechnerunterstützung auf ein NAS per EPG-Timerprogrammierung aufnehmen kann. Wenn nicht, macht alles sowieso nicht mehr viel Sinn für mich.


Ja das geht problemlos. Viele nutzen das NSLU2 oder ein anderes NAS mit der dbox2 als digitalen Videorecorder - ohne das ein PC mit aktiv sein muß.

Du kannst es ja gern auf einen Versuch mit NTFS ankommen lassen. Ich schätze es wird zu langsam werden, aber vielleicht irre ich mich da auch. Es wird dadurch auf jedenfall schwieriger für Dich, das NSLU2 und die dbox2 vernünftig einzurichten und miteinander zu betreiben.

Die derzeit ideale Kombination ist und bleibt derzeit dbox2+NFS+ext3 bei dem NSLU2.

Um jetzt mal ein paar Mißverständnisse auszuräumen:

CIFS und NFS sind 2 Möglichkeiten einen Teil o. den gesamten Verzeichnisbaum eines Rechners im Netzwerk zur Verfügung zu stellen. Beides hat nichts explizit mit der dbox2 zu tun. CIFS (SMB bzw. SAMBA) ist das von M$ verwendete Protokoll zur Netzwerkfreigabe/Share.NFS hingegen, wird meist auf UNIX Systemen eingesetzt. Letzteres ist aufgrund des geringeren Overheads (zusätzlicher Datenverkehr durchs Übertragungsprotokoll) dem CIFS vorzuziehen. Daraus ergibt sich auch, dass NFS schneller ist als CIFS.

Wenn Du eine andere Firmware auf das NSLU2 flashst, egal ob uNSLUng o. die originale von Linksys, wird die vorhergehende überschrieben. Die Konfigurationsbereiche im Flash bleiben aber im Normalfall unberührt. Du brauchst also nicht von einer Version zur nächsten updaten - spiele einfach die auf die Du brauchst bzw. willst. Was natürlich passieren kann, wenn Du auf eine ältere zurückflashst, dass irgendetwas im Konfigurationsbereich stehenbleibt, was in der älteren Version nicht unterstützt wird.

Die Sache mit dem Telnetzugang hast Du anscheinend noch nicht durchschaut. Den Notfallzugriff per Redboot gibt es immer, höchstens Du schaffst es irgendwie den Redboot zu zerstören - was bei einem normalen Flashvorgang der Firmware ziemlich unwahrscheinlich ist. In der Firmware von Linksys ist der Telnetzugang ausgeschaltet. Ab der Version R63 fehlt er ganz. Diese Aussage bezieht sich aber nur auf den normalen Betriebszustand des NSLU2, wenn es hochgefahren ist und hat absolut nichts mit der Notfall Prozedur zu tun.
Sobald Du eine uNSLUng Firmware flashst, bekommst Du auch wieder die Möglichkeit, den Telnetzugriff im normalen Betriebszustand einzuschalten.

Die uNSLUng-5.5 beta basiert z.B. auf der Linksys Firmware R29, was die Grundfunktionen betrifft. Wenn Du diese Firmware aufspielen,aber den "unsling" Vorgang nicht durchführen würdest, würde sich das NSLU2 wie mit der original Linksys R29 verhalten.
NFS, was Du ja wiederum für die dbox2 brauchst, ist aber kein Bestandteil der Linksys Software. Also mußt Du den "unsling" Vorgang durchführen, um zusätzliche Pakete installieren zu können.
Man hat die Wahl wohin die Pakete später installiert werden sollen: USB Stick o. HDD -> interner Flash des NSLU2 sollte man unbedingt vermeiden.

Knackpunkt an Deiner Situation ist jetzt, der Wunsch nach NTFS. Dieses wurde in der R29 noch nicht unterstützt und fehlt damit auch in der uNSLUng-5.5. Die uNSLUng-6.x ist noch nicht freigegeben, welche wahrscheinlich auf der R63 o. RA5 basieren wird. Du mußt also noch die Klippe überwinden NTFS mit der uNSLUng-5.5 zum Laufen zubringen - mit nur einer Platte oder ohne USB Stick wird das fast ein Ding der Unmöglichkeit.

Spooky

7

02.03.2006, 08:37

@Spooky

Danke hätte ich selber nicht besser formulieren können ! :)

lg Tpol

8

02.03.2006, 22:59

@Spooky

[Viele nutzen das NSLU2 oder ein anderes NAS mit der dbox2 als digitalen Videorecorder]
Gut zu hören. Macht mir die NSLU gleich wieder viel sympatischer.
In allen Beiträgen, die ich bisher gefunden habe, benötigt die dBox einen externen Empfänger, der sie im richtigen Moment per EPG-Timer zuschaltet und das Wegschreiben übernimmt (JtG, ...). Sowas ähnlich Intelligentes müßte dann ja wohl auf der NSLU laufen und von irgendwo her auch noch bequem (Grafikumgebung?) konfigurierbar sein. Oder verstehe ich das Problem gar noch nicht?
-> Erbitte entsprechenden Link zum Einlesen.
Der bei "Ähnliche Themen" erwähnte von "gmo18t entwickelte "streamer"" scheint mehr was für Timeshift zu sein, wenn ich das üerhaupt irgendwie verstehe.

[Die derzeit ideale Kombination: dbox2+NFS+ext3]
OK. Ihr habt mich kleingekriegt. Da sowieso noch ein sehr langer Weg vor mir zu liegen scheint, fangen wir (wegen der nötigen Erfolgserlebnisse) also erstmal damit an und verschieben "Du kannst es ja gern auf einen Versuch mit NTFS ankommen lassen." auf später.

[CIFS und NFS]
Ich hatte das bisher so verstanden:
- NFS ist die UNIX-Netzwerk-Welt.
- Um von der UNIX-Welt aus auf die Windows-Welt zuzugreifen, brauche ich SAMBA (= CIFS).
- Wenn ich von der Windows-Welt in die UNIX-Welt will, brauche ich M$-NFS. Das ist offizielle M$-SW und kostenlos. Also bin ich diesen Weg gegangen, was bisher auch gut funktioniert hat.

[Die Konfigurationsbereiche im Flash bleiben aber im Normalfall unberührt.]
Was immer auch "Konfigurationsbereich" ist, hier verstehe ich das ganze Prinzip nicht. Warum wird eigentlich von Euch nicht immer der komplette Flash (außer der Bootbereich) mit einem speziellen Programm beschrieben? Damit vermeidet man doch in jedem Fall Mixturen verschiedenster Versionen, SW-Reste in unbekannten Flashecken und kann auch sicher Backups sehr viel einfacher gestalten? Das Linksys das so macht (alle Revisions-Binaries haben feste 8192kB) ist verständlich, aber warum Ihr auch?

[Die Sache mit dem Telnetzugang hast Du anscheinend noch nicht durchschaut.]
Richtig. Und da ist es immer noch sehr dunkel bei mir.
(Blind) einschalten konnte ich Telnet über Linksys-Webinterface, wie beschrieben. (In R24, wenn ich mich recht erinnere.) Habe ich aber dann nicht getestet, da ich ja nicht ge"unslung"ed und R63 wegen NTFS aufgespielt habe.
Wie soll das mit Webinterface R63 und Unslung gehen? Heisst das, mein Webinterface zeigt dann ganz andere Funktionen als R63, wenn ich Unslung draufhabe? Wie soll ich das erahnen, wenn ich schon das Prinzip nicht schnalle?
Nur mal so als Beispiel:
"Den Notfallzugriff per Redboot gibt es immer". Das scheint so nicht zu stimmen, denn im Moment mit R63 geht es (ohne Telnet) ja wohl nicht.
Irgendwie widersprecht Ihr Euch auch, was zu weiterer Konfusion bei mir beiträgt.
Einmal heisst es:
- "... die Unslung FW arbeitet auf basis der Linksys FW"
oder "würde sich das NSLU2 wie mit der original Linksys R29 verhalten."
andererseits:
- "Wenn Du eine andere Firmware auf das NSLU2 flashst, egal ob uNSLUng o. die originale von Linksys, wird die vorhergehende überschrieben."
-> Wie kann Unslung auf der Basis der Linksys SW arbeiten, wenn diese komplett überschrieben (also im Flash gelöscht) wird?
Könnt Ihr nicht evtl. einfach mal die Struktur des NSLU-Flashes aufmalen, mit den verschiedenen Bereichen: Bootbereich, Konfigurationsbereich, Partitionen?, freier Speicher ... und die Programme, die dort beheimatet sind mit deren Funktionen in den verschiedensten SW-Varianten (R29, R63, R29+Unslung 5.5, mit und ohne installierte ipk-Pakete, ...? Das wäre für das Verständnis für solche Newcomer, wie mich, sehr wertvoll.

[NFS, was Du ja wiederum für die dbox2 brauchst, ist aber kein Bestandteil der Linksys Software.]
Ich kann doch aber meine USB-HD an der NSLU in R63 problemlos - vom XP-PC (mit M$-NFS drauf) aus - mounten. Wieso geht das dann eigentlich? (Nur ausgerechnet bei der dBox unter Neutrino(!) fehlt mir die Info, wie der entsprechende Mounteintrag lauten muß.)

[Pakete -> interner Flash des NSLU2 sollte man unbedingt vermeiden]
Geht denn das mit NTFS überhaupt oder setzt nicht das schon eine Ext3-Partition voraus?
Das Prinzip gefällt mir nicht sonderlich, denn ich sehe mehrere Nachteile:
- schwer zu backupen (SW überall verstreut im Flash und auf HD)
- Wiederherstellung nach HD-Crash?
- NSLU ist an bestimmte Platte gebunden - ohne diese eher hilflos
- HD daher nicht mobil
- Ein USB-Stick am NSLU bockiert dauerhaft 50% der USB-Ports

Ich werde mir wohl also, bevor es ernst wird, noch eine HD für Ext3 besorgen. Als Drumrum hätte ich gern (im Vertrauen auf die leuchtende Unslung V6-Zukunft) ein USB2.0-Firewire-Gehäuse. Habt Ihr evtl. einen Rat (ich hatte irgendwo was von Chipsatzproblemen gelesen)?

Gruss Grenze

p.s.: Wie kriegt Ihr die schön gerahmten Zitate hin?

9

03.03.2006, 00:17

@Grenze

puh, also schön der reihe nach !

Zitat

Sowas ähnlich Intelligentes müßte dann ja wohl auf der NSLU laufen und von irgendwo her auch noch bequem (Grafikumgebung?) konfigurierbar sein. Oder verstehe ich das Problem gar noch nicht?
Du denkst zu kompliziert wenn ich einen film aufnehmen möchte drücke ich auf das EPG der Dbox such mir den entsprechenden Film raus und drück auf aufnahme ! das wars schon !! ;)


Zitat

[Die Konfigurationsbereiche im Flash bleiben aber im Normalfall unberührt.]
Was immer auch "Konfigurationsbereich" ist, hier verstehe ich das ganze Prinzip nicht. Warum wird eigentlich von Euch nicht immer der komplette Flash (außer der Bootbereich) mit einem speziellen Programm beschrieben? Damit vermeidet man doch in jedem Fall Mixturen verschiedenster Versionen, SW-Reste in unbekannten Flashecken und kann auch sicher Backups sehr viel einfacher gestalten? Das Linksys das so macht (alle Revisions-Binaries haben feste 8192kB) ist verständlich, aber warum Ihr auch?
Daran wird noch gearbeitet ich habe gestern Spooky per Pn eine vielleicht mögliche Anleitung zukommen lassen, ob das so funzt wird sich aber erst weisen !!!

Ein kurzes Beispiel ! Warum sollte man den RedBoot bereich überschreiben, wenn da was schief läuft hast du einen netten Briefbeschwerer der ohne JTAG nicht wieder zu beleben ist, du überschreibst ja auch nicht den Bootloader der Dbox2 beim Imagewechsel/Update !!!

Aufbau:

Zitat


Creating 6 MTD partitions on "IXP425 Flash":
0x00000000-0x00040000 : "RedBoot"
0x00040000-0x00060000 : "SysConf"
0x00060000-0x00160000 : "Kernel"
0x00160000-0x00180000 : "Ramdisk"
0x00180000-0x007e0000 : "Flashdisk"
0x007e0000-0x00800000 : "FIS directory"


Zitat

Den Notfallzugriff per Redboot gibt es immer". Das scheint so nicht zu stimmen, denn im Moment mit R63 geht es (ohne Telnet) ja wohl nicht
Nochmal der Notfallzugriff über telnet auf RedBoot funzt immer egal welche FW inst ist ausser RedBoot ist im Eimer !!


Zitat

die Unslung FW arbeitet auf basis der Linksys FW"
Kochrezept:
sourcen der orginal Nslu nehmen verstehen begreifen erweitern .... und strickt daraus zb die Unslung FW
Also die Unslung FW kann somit alles was die org.FW konnte und darüber hinaus noch 1000x mehr !!:cool:


Zitat

Ein USB-Stick am NSLU bockiert dauerhaft 50% der USB-Ports
Nicht mit Openslug FW 2.7 und wer weis was die Zukunft bringt für die Unslung FW

Zitat

Als Drumrum hätte ich gern (im Vertrauen auf die leuchtende Unslung V6-Zukunft) ein USB2.0-Firewire-Gehäuse. Habt Ihr evtl. einen Rat (ich hatte irgendwo was von Chipsatzproblemen gelesen)?

http://wiki.nslu2-info.de/pmwiki.php/Faq/Festplatten

Zitat

p.s.: Wie kriegt Ihr die schön gerahmten Zitate hin?
zitat einfügen


lg Tpol

Spooky

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10

03.03.2006, 10:39

@Grenze

Schau Dir die Notfall Prozedur im Wiki erstmal näher an. Dann wirst Du erkennen, dass der dort erwähnte Telnetzugang (per Redboot) vor dem Booten des Linksys "Betriebsystems" erfolgt. Man gibt da nicht irgendwann "Telnet IP" ein und es funktioniert einfach. Der Zeitpunkt ist ganz wichtig. Vergleiche es am besten mit der Situation "kein System" bei der dbox2, oder noch besser mit dem Kurzschlußzeitpunkt zum "Debug-Mode enable".

Da ich mir nicht sicher bin, dass es bei Dir Gehör gefunden hat:

Der Telnetzugang per Redboot ist für den Notfall/Fall zum Flashen gedacht, wenn das WebInterface nicht funktioniert. Es hat gar nichts mit dem normalen Arbeiten per "Telnet" auf der uNSLUng Firmware zu tun!

Zitat von »Grenze«


Gut zu hören. Macht mir die NSLU gleich wieder viel sympatischer.
In allen Beiträgen, die ich bisher gefunden habe, benötigt die dBox einen externen Empfänger, der sie im richtigen Moment per EPG-Timer zuschaltet und das Wegschreiben übernimmt (JtG, ...). Sowas ähnlich Intelligentes müßte dann ja wohl auf der NSLU laufen und von irgendwo her auch noch bequem (Grafikumgebung?) konfigurierbar sein. Oder verstehe ich das Problem gar noch nicht?
-> Erbitte entsprechenden Link zum Einlesen.
Der bei "Ähnliche Themen" erwähnte von "gmo18t entwickelte "streamer"" scheint mehr was für Timeshift zu sein, wenn ich das üerhaupt irgendwie verstehe.


Das NSLU2 stellt per NFS u. CIFS nur den Speicherplatz zur Verfügung. Die dbox2 muß sich um den Rest kümmern. Wenn Du sie unter "Aufnahme" auf "Direktrecording" gestellt hast, macht sie das auch.
Hast Du dort "Server" eingestellt, verlangt sie einen "Empfänger" als Gegenstück. Im Gegensatz zu anderen NAS Geräten, hast Du beim NSLU2 mit uNSLUng-5.5 die Möglichkeit, "recorder" als IPK Paket nachzuinstallieren.
Ob Du dann "Direktrecording"+NFS oder "Server"+"recorder" nutzt, liegt in Deinem Ermessen.
"streamer" ist das Gegenstück zu recorder und ermöglicht die Wiedergabe mit dem Movieplayer, auch wenn man kein NFS einsetzt. Ursprünglich wurde es aber von gmo18t entwickelt um Timeshift, bei Einsatz von wenigstens 2 dbox(en), zu ermöglichen.

Zitat


Ich hatte das bisher so verstanden:
- NFS ist die UNIX-Netzwerk-Welt.
- Um von der UNIX-Welt aus auf die Windows-Welt zuzugreifen, brauche ich SAMBA (= CIFS).
- Wenn ich von der Windows-Welt in die UNIX-Welt will, brauche ich M$-NFS. Das ist offizielle M$-SW und kostenlos. Also bin ich diesen Weg gegangen, was bisher auch gut funktioniert hat.


Das stimmt so nicht ganz, denn viele UNIX/LINUX basierende Server unterstützen seit Jahren SAMBA. Damit ist es relativ unproblematisch per M$ Windows PC darauf zuzugreifen. Im umgekehrten Fall, sind UNIX Clienten per SAMBA ebenfalls in der Lage, auf Windows basierende Server/Freigaben Zugriff zu erlangen. Die Linux Gemeinde war da einfach flexibler als M$. Aber wie schon geschrieben, ist das nicht der ursächliche Weg, den UNIX Systeme verwenden um Freigabe/Exports für andere UNIX/Linux basierende Systeme zur Verfügung zu stellen. Spätestens wenn es um die höchstmögliche Übertragungsgeschwindigkeit geht, wird dort NFS eingesetzt.

Zitat


Was immer auch "Konfigurationsbereich" ist, hier verstehe ich das ganze Prinzip nicht. Warum wird eigentlich von Euch nicht immer der komplette Flash (außer der Bootbereich) mit einem speziellen Programm beschrieben? Damit vermeidet man doch in jedem Fall Mixturen verschiedenster Versionen, SW-Reste in unbekannten Flashecken und kann auch sicher Backups sehr viel einfacher gestalten? Das Linksys das so macht (alle Revisions-Binaries haben feste 8192kB) ist verständlich, aber warum Ihr auch?


Sicherlich wäre das besser und wird wahrscheinlich irgendwann kommen, aber es muß auch DAU sicher sein. Und bis das soweit ist, mußt Du wohl damit vorlieb nehmen. Ein Flash-Assistent, wie es ihn jetzt nach Jahren für die dbox gibt, existiert derzeit nicht. Du kannst aber gern bei Linksys mal nachhaken, wo der bleibt. ;) Oder es findet sich irgendjemand, der in der Lage und bereit ist, sowas zu programmieren.

Ein letzter Versuch Dir das zu erklären:
Die uNSLUng Firmware ist nicht das selbe, wie die Linksys Firmware. Sie können zwar beide auf dem selben Sourcecodestand basieren, dann tragen sie zur besseren Vergleichbarkeit auch die selbe Versionskennung z.B. R29 im Web-Interface, aber nur die uNSLUng-Firmware kann ge"unsling"t werden !
Mit der originalen Firmware, die Du derzeit einsetzt geht das nicht!

uNSLUng ist kein Zusatzpaket für die Linksys Firmware, was einfach mal so angehangen wird. Beim Flashen wird der Flashbereich mit der Linksys Firmware gelöscht und durch die uNSLUng überschrieben. Solange es den gleichen "Grundstock" (Komplettimage) hat, wird bei der dbox auch nur der "root" Bereich mit squashfs.img o.ä. überschrieben. Der JFFS2 Teil mit dem Konfigurationsbereich "/var" bleibt unangetastet. uNSLUng soll sich ohne "unsling" wie die Originalfirmware verhalten, um es Umsteigern einfacher zu machen. Daraus ergibt sich auch die Tatsache, dass der gleiche "Grundstock" wie bei der Linksys Firmware verwendet wird. Ein Zurückflashen ist damit auch einfacher.

Komplette Eigeninitiativen (OpenSlug,DebianSlug usw.) der Nutzer gehen einen anderen Weg, dabei wird teilweise sogar der gesamte Flashbereich samt Bootloader ersetzt. Das Risiko , dabei aus dem NSLU2 einen Briefbeschwerer zu machen, erhöht sich aber um ein Vielfaches.
No Risk , No Fun ;)

Zitat


Ich kann doch aber meine USB-HD an der NSLU in R63 problemlos - vom XP-PC (mit M$-NFS drauf) aus - mounten. Wieso geht das dann eigentlich? (Nur ausgerechnet bei der dBox unter Neutrino(!) fehlt mir die Info, wie der entsprechende Mounteintrag lauten muß.)


Irrtum, ohne uNSLUng, kann bei Dir auf dem NSLU2 kein NFS Server am laufen sein, also geschieht der Zugriff per SAMBA/CIFS und nicht per M$-SFU. Wenn Du unbedingt CIFS probieren willst, müsstest Du auf der dbox2 einen CIFS Mounteintrag erstellen mit der IP Adresse des NSLU2 und dem Namen der von Dir per NSLU2 Web Interface erzeugten Freigabe.

Zitat


[Pakete -> interner Flash des NSLU2 sollte man unbedingt vermeiden]
Geht denn das mit NTFS überhaupt oder setzt nicht das schon eine Ext3-Partition voraus?
Das Prinzip gefällt mir nicht sonderlich, denn ich sehe mehrere Nachteile:
- schwer zu backupen (SW überall verstreut im Flash und auf HD)
- Wiederherstellung nach HD-Crash?
- NSLU ist an bestimmte Platte gebunden - ohne diese eher hilflos
- HD daher nicht mobil
- Ein USB-Stick am NSLU bockiert dauerhaft 50% der USB-Ports


Das NSLU2 hat nur 8MB Flash zur Verfügung. Um alle Pakete dort reinzustopfen, reicht der Platz nunmal nicht aus. Schon die original Firmware von Linksys legt einen Teil ihrer Konfigurationsdaten auf der Festplatte ab. Flashspeicher haben eine begrenzte Lebensdauer was die Schreibzugriffe betrifft. Allein deshalb, ist es ratsam sich häufig/ständig ändernte Dateien woandershin zu verlagern. Für ein "Fullbackup" kommst/kämst nicht drumherum beides zu sichern, Flash+HDD bzw. Stick.

@Tpol
[Glaskugel]
Mir scheint, als hat "Grenze" in den dbox2 Tasteneinstellungen für "Aufnahme" keine Taste (Rot) hinterlegt, deshalb die Ungewissheit mit der Aufnahmefunktion per EPG ohne aktiven PC.
[/Glaskugel]

Spooky
PS: Verwendet man statt "Glaskugel" den für solche Foren vorgesehenen Begriff "quote", wird ein Zitat mit den schönen Rahmen daraus.

trapperjohn

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11

03.03.2006, 13:59

@Spooky: Respekt für diesen Post!
Gruß,
Flo

12

03.03.2006, 15:50

@Spooky

Zitat

@Tpol
[Glaskugel]
Mir scheint, als hat "Grenze" in den dbox2 Tasteneinstellungen für "Aufnahme" keine Taste (Rot) hinterlegt, deshalb die Ungewissheit mit der Aufnahmefunktion per EPG ohne aktiven PC.
[/Glaskugel]
jep, oder das Aufnahme Gerät auf der Dbox2 deaktiviert !! :eek:

lg Tpol

13

05.03.2006, 20:40

Hi Spooky und Tpol,
dank Euer netten Hilfe bin ich schon ein Stück weiter (auch im Verständnis). Ich melde mich erst jetzt wieder, da ich genügend "Brot" hatte.

Zitat


Ob Du dann "Direktrecording"+NFS oder "Server"+"recorder" nutzt, liegt in Deinem Ermessen.

Hier lag mein Problem. Es war meine erste Amtshandlung an der dBox mir mit Direktrecording den Flash vollzuschreiben, da ich nicht bemerkt habe (und die Box sagt Dir das ja auch nicht), daß der Mount nicht funktioniert hatte. Das Ergebnis ist dann, daß die Aufnahme in so einem Fall auch per Telnet nicht mehr gelöscht werden kann, da "No space left on device". Logisch, oder? -> Einziger Ausweg: Neuflashen. Daher hatte ich im nachhinein immer im Servermode gearbeitet und fand JtG auch sehr ansprechend.
Diese Rolle scheint später "recorder" zu übernehmen, aber soweit bin ich noch nicht. Erst viel später habe ich bemerkt, daß man mit Telnet auf die dBox und "mount" sehr einfach überprüfen kann, ob der Mount funktioniert hat oder nicht. Es wäre sehr nett, wenn Ihr mal die Kommandozeilensyntax für Mounts an der dBox für NTFS und CIFS aufschreiben würdet. Dann könnte man das live am PC testen und müßte nicht immer hin- und her rennen und sich durch die dBox-Menüs quälen.
Was die rote Taste für's Direktrecording betrifft, so hatte ich diese Funktionalität noch gar nicht bemerkt. Denn mit dem EPG komme ich gar nicht zurecht und habe diesen gleich links liegen lassen. Ich habe kein Feature "Heute" oder "Morgen" gefunden, vorwärts Scrollen mit der linken Pfeiltaste und wieder zurück, führt zu komplett leeren EPG-Einträgen, was nur durch EPG-Reste (blau & gelb) behoben werden kann, ... (Meine Blödheit oder Bug?) Da bin ich von JtG schon zu sehr verwöhnt.
Direktrecording auf das NTFS-gemountete PC-Verzeichnis hat aber mit Euer Hilfe über die rote Taste dann funktioniert! Früher kannte ich nur Sofortaufnahme (blau und dann erst rot). Peinlich, peinlich.

Zitat


Und da waren sie wieder die unendlichen Weiten des Internets und meine 3 Probleme, diesmal: Lüfter?, Leiseste Harddisk?, Chipsatz?
Rausgekommen ist: ICYBox IB-351UE (ohne Lüfter), WD3000JB (leiseste 300Gb-HD im Chiptest), CYPRESS-CS (Merke: Kein Genesis-Chipsatz !: http://www.oc-hardware.de/index.php?s=artikel&seite=1&id=381)
-> Meine Frau: "Unerträglich "laut" für's Wohnzimmer". Wieder falsch, war ja klar.
Formatieren der WD-Disk über WebInterface an Port2 (Ext3) ging schief. Abbrüche immer nach ca. 1min ohne jede Fehlermeldung. -> Die neue Disk am PC mit PartitionMagic auf Ext3 formatiert und wieder an die NSLU gehangen. -> Ext3-Formatierung klappt auf Anhieb!?
-> Filetransfer vom PC zur NSLU funktioniert. -> Kein erkennbarer Geschwindigkeitsunterschied zwischen NTFS-Disk an Port1 (FJS Storagebird) oder Ext3-WD-Disk an Port2 im ICY-Gehäuse. (Beide Male ca. 2.9Mby/s.)

Zitat


Kochrezept: Sourcen der orginal Nslu nehmen verstehen begreifen erweitern ...

Achsoooo. Muß einem Blödie doch gesagt werden. Ihr nehmt die Originalquellen (wer hätte das von CISCO gedacht?) und modifiziert und erweitert sie. R63+Unslung5.5 oder R29+UnslungV5.5 ist dann natürlich völlig unerheblich. Was im Moment dann rauskommt, ist freilich wieder eine modifizierte R29 mit Aufsätzen, wenn ich die V5.5 verwende. Dann war der Hinweis vom LinkSys-service (immer alle Versionen nacheinander in Tippeltappeltour) natürlich auch Blödsinn und hat mich irritiert.
Nur der Trick mit "usfd" (-> NTFS?) ist mir immer noch ein Buch mit 7 Siegeln. (Aber ich bin ja schon brav bei Ext3 und fest angeschlossener Disk gelandet.) Vielleicht später mal von vorn, wenn ich dann ZDF streamen kann ...

Im Moment stockt es aber leider wieder. Ich will Direktrecording über EPG in der gegenwärtigen Konfiguration (R63) auf die Ext3-Disk unbedingt mal testen. Ich kriege aber kein Schreiben hin. (dBox meckert: "Verzeichnis ist schreibgeschützt.) Wahrscheinlich mache ich was beim Shares-Einrichten falsch.
Ich mache folgendes: Über das Webinterface unter Administration -> Advanced -> Shares ein neues Share-Verzeichnis "dbox2" auf Location "Disk 2" angelegt, so daß 3 Verzeichnisse zu sehen sind (Admin1, Disk1 und dbox2). Dann unter "Groups" in der Tabelle "everyone" markieren und unter "Access" das Verzeichnis "dbox2" mit "R/W Access" nach links bewegt, "Close". Zu meiner Verwunderung, entsteht aber auf der Disk 2 gar kein dbox2-Unterverzeichnis. Der Mount klappt naturgemäß dann nicht. Wenn ich das Unterverzeichnis "dbox2" auf der Disk 2 manuell mit dem XP-Explorer erstelle, klappt der Mount zwar, das Unterverzeichnis ist aber anscheinend schreibgeschützt, obwohl ich "rw" beim CIFS-Mount verwende. -> Bitte um Hilfe.
Dennoch Wahnsinn: Ich kann schon Mounten. Vorher war ich schon am NFS- statt CIFS-Mount gescheitert, weil ich ja immer dachte, die NSLU kann das. Ausserdem wollte ich immer die komplette Disks mounten. Diese haben aber so blöde, anscheinend nicht änderbare, Standardnamen, wie "HDD_1_1_1" oder "Disk_2", die man im Mountmenü an der dBox gar nicht eintippen kann (kein Unterstrich vorhanden).

Zitat


Der Telnetzugang per Redboot ist für den Notfall/Fall zum Flashen gedacht, wenn das WebInterface nicht funktioniert. Es hat gar nichts mit dem normalen Arbeiten per "Telnet" auf der uNSLUng Firmware zu tun!

Danke. Hab's nun geschnallt. Redboot "horcht" ja anscheinend sogar (für eine kurze Zeit) an einer ganz anderen IP-Adresse (192.168.0.1) als die NSLU-Box standardmäßig hat (192.168.1.77). Dem Rückweg (im Kopf) steht also nicht mehr entgegen.
Allerdings verstehe ich die Flashspeicherplatzbelegung noch nicht:

Zitat


0x00000000-0x00040000 : "RedBoot"
0x00040000-0x00060000 : "SysConf"
0x00060000-0x00160000 : "Kernel"
0x00160000-0x00180000 : "Ramdisk"
0x00180000-0x007e0000 : "Flashdisk"
0x007e0000-0x00800000 : "FIS directory"


Wenn "RedBoot> fis erase -f 0x50040000 -l 0x20000" den "SysConf"-Bereich löschen soll, müßte es dann nicht überall 0x50... statt 0x00... heissen?

Meine nächsten Pläne:
- Als Test R63 Direktrecording zum Laufen bringen (Schreibrechteproblem)
- Unslungen V5.5 auf Disk2 (/sbin/unslung disk1?)
- IPKG-Paketinstallation (nfs-util oder unfs3?)
- Recorder-Installation und Test (alles mit Geschwindigkeitsmessungen)
- Backupversuch (oder lieber nicht?)
- Nochmal alles zurück und von Anfang an -> NTFS-Test (ufsd?)
- Und natürlich alles raus aus dem Wohnzimmer (doch in den Keller?)
...

Gruss Grenze

p.s.: Im Moment habe ich wieder "No space left on device" auf der dBox. Wie ich das liebe ...

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14

05.03.2006, 21:17

N'Abend,

Zum Problem der Flashspeicherbelegung (Ja, Du hast Recht)..
vgl. http://www.nslu2-linux.org/wiki/Info/BootFlash

bye
JrB
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Spooky

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15

05.03.2006, 22:27

@Grenze

Zitat von »Grenze«


Ich mache folgendes: Über das Webinterface unter Administration -> Advanced -> Shares ein neues Share-Verzeichnis "dbox2" auf Location "Disk 2" angelegt, so daß 3 Verzeichnisse zu sehen sind (Admin1, Disk1 und dbox2). Dann unter "Groups" in der Tabelle "everyone" markieren und unter "Access" das Verzeichnis "dbox2" mit "R/W Access" nach links bewegt, "Close". Zu meiner Verwunderung, entsteht aber auf der Disk 2 gar kein dbox2-Unterverzeichnis. Der Mount klappt naturgemäß dann nicht. Wenn ich das Unterverzeichnis "dbox2" auf der Disk 2 manuell mit dem XP-Explorer erstelle, klappt der Mount zwar, das Unterverzeichnis ist aber anscheinend schreibgeschützt, obwohl ich "rw" beim CIFS-Mount verwende. -> Bitte um Hilfe.


Das Nichtvorhandensein des Telnetzugangs bei R63, macht es nicht unbedingt einfach, Dir bei diesem Problem zu helfen. Wenn ich Dich jetzt richtig verstanden habe, hast Du das dbox2 Verzeichnis vom Windows XP aus angelegt, richtig? In dem Moment hat es aber die Zugriffsrecht des Nutzers bekommen, mit dem Du zu diesem Zeitpunkt am NSLU2 angemeldet warst. Diesen mußt Du dann auch als Nutzer mit Passwort beim CIFS Mount angeben, sonst wirst Du eventuell nur als "nobody" gehandelt und darfst maximal Lesen.

Beispiel für die NFS Mountzeile per Telnet von der dbox aus:

Quellcode

1
mount -t nfs -o rw,udp,soft,nolock,rsize=4096,wsize=32768 192.168.1.77:/share/flash/data/dbox2 /mnt/filme


Spooky

16

06.03.2006, 01:17

Hi Spooky,
das Mounten scheint nicht mein Problem zu sein.
Dies ist die Ausgabe des Mount-Befehls (nach scheinbar erfolgtem, erfolgreichen Mount), wenn ich mit TELNET auf meiner dBox bin:
/var # mount
/dev/root on / type jffs2 (rw)
none on /dev type devfs (rw)
proc on /proc type proc (rw)
tmpfs on /tmp type ramfs (rw)
192.168.178.30:Aufnahme on /mnt/Aufnahme type nfs (rw,v3,rsize=8192,wsize=8192,soft,udp,nolock,addr=192.168.178.30)
//192.168.178.77/dbox2 on /mnt/Aufnahme1 type cifs (rw,nodiratime,unc=\192.168.178.77\dbox2,username=admin,domain=,rsize=8192,wsize=8192)
(Aufnahme = mit NFS mein PC. Aufnahme1 = Port2 NSLU mit CIFS.)


Zitat


Wenn ich Dich jetzt richtig verstanden habe, hast Du das dbox2 Verzeichnis vom Windows XP aus angelegt, richtig?

Richtig und genau mein Problem.
Der NSLU-Mount funktioniert nur, wenn ich per Hand mit XP-Explorer das entsprechende dbox2-Verzeichnis auf Disk 2 erstelle, was vorher nicht da ist. Die Folder-Eigenschaft ist dann wirklich "Schreibgeschützt", was ich aber mit dem Explorer nicht ändern kann.
Ich bin immer davon ausgegangen, dass das Webinterface dieses Directory mit den entsprechenden Rechten anlegen sollte, wenn ich einen neuen Share erstelle. Ich habe auch versucht, "dbox2" als neuen Nutzer und dan den Share einzurichten - ebenso das Directory vorher erstellen und dann den Share erzeugen. Alles ohne Erfolg.
-> Gibt es hier wieder irgendeinen Trick?

Andere neue Probleme:
- IcyBox schaltet die Disk nicht ab bei längerer Inaktivität.
- Wie "unslunge" ich statt auf Disk1 auf Disk2?
- Beim Abspielen von MPEG's über's Netz auf dem PC ruckeln diese (von beiden Disks).

Gruss Grenze

p.s.: Wenn ich es richtig verstehe, benötige ich in diesem Falle eine Mount-Befehlssyntax für CIFS und nicht NFS, da immer noch R63.


Spooky

CO-Admin

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17

06.03.2006, 14:55

@Grenze

Ich mußte erst noch etwas gegenchecken, deshalb reiche ich erst jetzt die Mountzeile für CIFS nach:

Quellcode

1
mount -t cifs //192.168.178.77/dbox /mnt/filme -o rw,user=Ich,password=xxx,unc=//192.168.178.77/dbox


Es muß ein Passwort für den Nutzer angelegt sein und in der Mountzeile unbedingt übergeben werden, sonst funktioniert das Mounten nicht. Existiert der Nutzer und Du vergißt in der Mountzeile mit "password=" das Passwort zu übergeben, kann es passieren das CIFS Modul schmiert mit "Segmentation fault" ab. Danach funktioniert, auch bei korrekter Mountzeile, das Mounten mit CIFS oft gar nicht mehr - in so einem Fall dbox2 neu starten.

Spooky

18

06.03.2006, 23:52

@ Spooky,
danke für das CIFS-Mount-Syntax-Beispiel. Funktioniert prima und ist wirklich sehr zeitsparend.

Ich bin trotzdem noch nicht weiter. Es stockt mal wieder gewaltig.

Ich dachte zunächst, es läge am dBox-Image ("No space left on device").
Beispiel:
/mnt # rm -rf Aufnahme1
rm: unable to remove `Aufnahme1/Das_Erste_W_wie_Wissen_2006-03-05_172935.001.ts': No space left on device
-> Ich wollte mit dBox-Image-Flashing-Assistent mein Sicherheitsimage zurückflashen. Ging früher immer. Nun nicht mehr, da Ports 111, 67 & 68 durch irgendetwas vom System blockiert sind, obwohl Firewall aus und Mapper und NFS Server ordnungsgemäß deaktiviert wurden.
Habt Ihr eine Idee, was das für ein Systemdienst sein kann?
Bin kläglich gescheitert. Als ich es satt hatte, ist mir zum Glück eingefallen, daß ich noch eine alte Rechnerkrücke irgendwo stehen hatt. Ging auf Anhieb. -> Shares neu gemacht. -> Das war's natürlich nicht.
Die dBox beschwert sich immer noch, daß das Ausgabeverzeichnis nicht beschreibbar ist. Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen.

Ein paar Details:

/var # mount -t cifs //192.168.178.77/dbox2 /mnt/Aufnahme1 -o rw,user=admin,password=xxx,unc=//192.168.178.77/dbox2
-> Mounten klappt.
mnt # mount
...
//192.168.178.77/dbox2 on /mnt/Aufnahme1 type cifs (rw,nodiratime,unc=\192.168.178.7\dbox2,username=admin,domain=,rsize=16384,wsize=16384)

-> Direktaufnahme (Rechte 777 sind für Aufnahme1-Verzeichnis vergeben):
/mnt/Aufnahme1 # ls -al
drwxrwxr-x 2 502 501 0 Apr 6 2000 .
drwxr-xr-x 4 root root 0 Mar 6 22:25 ..
-rwxrwx--x 1 502 501 0 Apr 6 2000 ....xml
-rwxrwx--x 1 502 501 0 Apr 6 2000 ....xml
Immer 0 Bytes, komischer Owner und komisches Datum.

Aber 0 Bytes wenigstens auf die HD und nicht in den Flash:
/mnt/Aufnahme1 # df -k
Filesystem 1k-blocks Used Available Use% Mounted on
/dev/root 7936 6348 1588 80% /
//192.168.178.77/dbox2 288194560 2957312 285237248 1% /mnt/Aufnahme1
-> Der Mist ist löschbar.

In der XP-Netzwerkumgebung taucht ein Verzeichnis \\LinkSys\dbox2 auf -> Eigenschaften -> NFS -> Share this folder -> Allow RW for all users & Root access
-> Bringt nichts. dBox hat immer noch keine Schreibrechte.

Was kann ich noch tun?

Habt Ihr Hinweise für meine neuen 3 Probleme?
- IcyBox schaltet die Disk nicht ab bei längerer Inaktivität.

- Wie "unslunge" ich statt auf Disk1 auf Disk2?
- Beim Abspielen von MPEG's von den NSLU-Disks über's Netz auf dem PC ruckeln diese (von beiden Disks).
(>2 Mby/s sollte doch problemlos reichen.)

Gruss Grenze

Spooky

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19

07.03.2006, 10:47

@Grenze

Zitat


Ging früher immer. Nun nicht mehr, da Ports 111, 67 & 68 durch irgendetwas vom System blockiert sind, obwohl Firewall aus und Mapper und NFS Server ordnungsgemäß deaktiviert wurden.
Habt Ihr eine Idee, was das für ein Systemdienst sein kann?


Laß mich raten, Du nutzt WinXP ohne SP2? Wenn Du nicht woanders noch einen NFS Server gestartet hast, würde ich mal auf Virenbefall prüfen. Die Firewall sollte man für die Internetverbindung schon an haben. Eine anderer Grund können installierte Netzwerksniffer wie "Ethereal" sein.

Zitat


In der XP-Netzwerkumgebung taucht ein Verzeichnis \\LinkSys\dbox2 auf -> Eigenschaften -> NFS -> Share this folder -> Allow RW for all users & Root access
-> Bringt nichts. dBox hat immer noch keine Schreibrechte.

Was hast Du vor: "Von Hinten durch die Brust ins Auge"? Es bringt Dir nichts, wenn Du ein SAMBA Share des NSLU2, über Dein WindowsXP hinweg für NFS exportierst.

Wenn Du ein dbox2 Image (Yadi o. JtG) mit SquashFS o. CramFS einsetzen würdest, hättest Du das Problem mit dem "geplatzten" JFFS2 Image nicht. Der Bereich zum Mounten liegt dort im schreibgeschützten Bereich, und es kann bei vergessenem/nicht funktionierendem Mounten der Flash nicht irrtümlich beschrieben werden.

Wie lautet denn die dbox2 Fehlermeldung bei der Aufnahme genau? Es ist durchaus denkbar, das die Schreibgeschwindigkeit einfach zu gering ist, und deshalb abbricht. Probiere doch mal, ob Du per Telnet von der dbox2 aus, eine Datei auf die Festplatte kopieren kannst.

Quellcode

1
cp /bin/neutrino /mnt/Aufnahme1


Auszug aus der README der uNSLUng-5.5 beta:

Zitat


5) In the telnet session, run "/sbin/unsling disk1" or "/sbin/unsling disk2"
(depending upon whether you want to unsling to a disk connected to the
Disk1 port or the Disk2 port).

- Once you "unsling" to an external disk on a particular port (Disk 1 or
Disk 2), it is important that you keep that disk continually plugged
into that same port whenever the NSLU2 is turned on.


Zitat


- Beim Abspielen von MPEG's von den NSLU-Disks über's Netz auf dem PC ruckeln diese (von beiden Disks).
(>2 Mby/s sollte doch problemlos reichen.)


Hast Du mal uPnP auf dem NSLU2 abgeschalten? Sofern vorhanden, auf dem Router auch deaktivieren.

Spooky

20

08.03.2006, 02:08

@Spooky

Zitat


Laß mich raten, Du nutzt WinXP ohne SP2?

Nein, SP2 ist instaliert. Firewall läuft auch normalerweise. Wurde nur für das dBox-Flashen (mit Crossoverkabel) abgeschalten. Mit der aktuellsten Version von Antivir7 bzw. SpybotSearch&Destroy weder Viren noch Spybots gefunden.
-> Das Problem scheint komplizierter zu sein. Leider kenne ich mich bei den zahlreichen XP-Systemdiensten (allein zig svchost's, ...) auch nicht aus. Alles was nach NTFS roch, hatte ich jedenfalls ausgeschalten.

Zitat


Es bringt Dir nichts, wenn Du ein SAMBA Share des NSLU2, über Dein WindowsXP hinweg für NTFS exportierst.

Wenn Du es so schön formulierst, ist es natürlich Blödsinn. Kurz vor der Verzweiflung kam es mir aber sogar wie eine gute Idee vor ...

Zitat


Wenn Du ein dbox2 Image (Yadi o. JtG) mit SquashFS o. CramFS einsetzen würdest, hättest Du das Problem mit dem "geplatzten" JFFS2 Image nicht. Der Bereich zum Mounten liegt dort im schreibgeschützten Bereich.

Danke für den Hinweis. Gut zu wissen.
Aber das ist ein Nebenschauplatz für mich, da ich schon froh bin, auf der dBox überhaupt irgendein Image draufzuhaben, dass ich im Notfall auch (normalerweise) wiederherzaubern kann. Schon auf die Begriffe SquashFS, CramFS, JFFS2-FS schaue ich wie die Sau ins Uhrwerk. Mich noch damit zu befassen, würde wieder Wochen kosten, wo ich doch nun schon zur NSLU vorgerückt bin ...

Zitat


[LEFT]cp /bin/neutrino /mnt/Aufnahme1[/LEFT]

Das funktioniert über Telnet einwandfrei:
-> Inhalt \\Linksys\dbox2-Directory:
neutrino 410 KB Systemdatei 07.04.2000 23:48
3sat_Wortwechsel_2006-03-08_005240.xml 0 KB XML-Dokument 07.04.2000 23:52
Direktaufnahmen kommen aber dennoch immer mit nur 0 Bytes an (s.o.).
Die genaue Fehlermeldung an der dBox lautet:
"Das Aufnahmeverzeichnis ist nicht beschreibbar. Aufnahmen sind daher nicht möglich."
Es wird ja immer mystischer: Einmal habe ich Schreibberechtigung (über Telnet als dBox-root) und einmal (als dBox ?) nicht. Interessant ist für mich, dass der Kommandozeilen-Mountbefehl auch funktioniert, wenn ich irgendeinen beliebigen Usernamen z.Bsp. Max (sogar ohne Passwort) angebe! Die Existenz des Mounts heißt daher anscheinend also noch lange nicht, das ein Schreiben dann auch funktionieren wird, obwohl der Share mit RW-Rechten für "everyone" eingerichtet wurde. Warum geht aber z.Bsp. admin, admin nicht?
Wenn ich allerdings in Telnet als root eingeloggt, den Kopiebefehl auf das vom obigen "Max" (ohne Passwort) problemlos gemountete Aufnahme1-Verzeichnis durchführe, so funktioniert das!? Wer mountet scheint also völlig egal zu sein. Das wird anscheinend jedem "Max" erlaubt. Wer dann Schreiben will, scheint das Wichtige zu sein, wenn der Mount einmal da ist. -> Ich stelle mich wieder mal zu blöd an..

Wenn ich in der Netzwerkumgebung auf "Disk 2 an Linksys" klicke, ist dort kein Unterverzeichnis "dbox2" zu sehen, wie ich erwartet hätte (registrierter Nutzer mit bereitgestellter Diskquote auf Disk 2). Der Name dbox2 taucht aber unter "dbox2 an LinkSys" auf.
Hier habe ich anscheinend Probleme beim Verständnis, was ein Share ist.

Zitat


Beim Abspielen von MPEG's von den NSLU-Disks über's Netz auf dem PC ruckeln diese.

War mein Fehler. XP war noch auf 10MBit/s Halfduplex für die dBox eingestellt.

Zitat


Hast Du mal uPnP auf dem NSLU2 abgeschalten? Sofern vorhanden, auf dem Router auch deaktivieren.

Habe ich nicht gemacht, da Problem gelöst zu sein scheint.
Was wäre dann anders / besser?
Und was würde dadurch nicht mehr funktionieren?
(Würde auch am Router auszuschalten gehen.)

Grenze

p.s.: Wie bekomme ich die automatischen erzeugten Links für \\LinkSys... raus? Über "Textformatierung entfernen" geht's nicht.

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