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annatolo

Schüler

  • »annatolo« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 56

Firmwareversion / your current Firmware: Unslung 3.18

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1

Donnerstag, 27. Oktober 2005, 22:23

Swap-Partition auf dem USB-Stick?

Hallo zusammen!

Ich bin gerade am überlegen an den zweiten USB-Anschluß am NSLU2 (UNSLUNG 5.5) ein USB-Stick anzuschließen um die Swap-Partition darauf auszulagern. Es gibt ja schon recht schnelle USB-Sticks mit 20/30MBs fürs Schreiben/Lesen (256 MB für 29 EUR). Könnte doch funktionieren?

Mag sich jemand dazu eußern?
Hat jemand bereits Erfahrungen gemacht?

Die Überlegung ist ein USB-Stick in zwei Partitionen aufzuteilen. Die eine für Swap und die andere für die Medien-DB oder Skripte also für Dateien, auf die das System oft zugreifen muß. Technisch ist es ja keine Kunst. Aber ob es dann wirklich SCHNELL und SICHER funktioniert ist eine andere Frage.

Danke in voraus für eure Meinungen
:rolleyes:

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2

Sonntag, 30. Oktober 2005, 22:17

Hi!

Ich weiß nicht mehr wo, aber ich habe gelesen, dass swap auf dem USB-Stick nicht so doll ist. Soll das Ding auf dauer totrödeln, oder so
Auf jeden Fall werde ich versuchen den swapspace auf dem Stick zu deaktivieren. Die Anleitung hierzu (http://www.nslu2-linux.org/wiki/HowTo/UseAMemoryStickAsMainDrive) :

Zitat

cat > /unslung/rc.unslung << EOF
#!/bin/sh
/sbin/swapoff /dev/sda3
return 1
EOF
chmod +x /unslung/rc.unslung

NOTE: On my unslung 5.5 I have to use /unslung/rc.unslung-start as filename in order to get this work.
You can check if it works if you use
cat /proc/meminfo
there you shall see following lines if swap has been turned off at boot time
.
.
SwapTotal?: 0 kB
SwapFree?: 0 kB

Oder haltet ihr das für unsinnig?

gruß,
mork

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3

Montag, 31. Oktober 2005, 18:51

Die vielen schreib-/lesevorg&#228;ngen auf dem stick sind nicht optimal f&#252;r die lebensdauer. Der swap space sollte schon auf einer festplatte sein. Die anderen daten k&#246;nnen aber ruhig auf einem stick sein.

annatolo

Schüler

  • »annatolo« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 56

Firmwareversion / your current Firmware: Unslung 3.18

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4

Dienstag, 1. November 2005, 08:47

Das mit der Lebensdauer wird wohl wahr sein. Jedoch lese ich immer wieder in den englischsprachigen Foren, dass viele sich zwei USB-Sticks holen (etwa je 1GB) aber keine HDD und dabei ziemlich glücklich sind.
Angeblich sollte es mit dem USB-Stick als Arbeitsspeichererweiterung besoders gut funktionieren, weil gerade USB-Sticks mit Schreiben/Lesen von kleineren Datensegmenten (z.B. Swap) viel besser klarkommen als die HDD.
Übrigens soll im neuen Windoof (bald kommend) die Möglichkeit USB-Stick als Arbeitsspeichererweiterung zu nutzen auch vorhanden sein. Also ist der Gedanke doch nicht so fremd.

Schade dass es noch keiner hier ausprobiert hat... :(

5

Dienstag, 1. November 2005, 18:22

also ich hab mein openslug und die pakete auf einem usb stick. Bei openslug sind aber die /var dateien auf einem ram laufwerk, daher is das mit den schreibzugriffen nicht so wichtig.
Nebenbei muss ich sagen, dass ich auch sehr zufrieden bin.

6

Montag, 28. November 2005, 05:35

Es ist tatsächlich so, daß "Solid State"-Speichermedien nur eine begrenzte Anzahl von Schreibvorgängen erlauben, bis Defekte auftreten.
Das hängt sehr von der Qualität der verwendeten Chips ab.
Die teuren USB-Sticks können durchaus besser sein - müssen aber nicht.
Vorbildliche Hersteller bieten in ihren "White Papers" nähere Angaben hierzu an -> "Max. Read/Write" o.ä.

Jene, die früher in Fli4l-Routern ihr FS z.B. auf eine Flash-Karte gemountet haben, haben oft sehr schnell das endgültige Ende erlebt...
Die verwendeten Chips sind nicht so verschieden - die Qualität mag mittlerweile besser sein.

Für /boot oder periodisch gesicherte Logs mag das sicher sein - aber empfehlen würde ich es nicht...

Besser man weiß um diesen Umstand, verwendet das Konstrukt nicht für wichtige Daten und hat ggf. Backup/Ersatz-HW bereit liegen :)

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