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Schwarzer

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Firmwareversion / your current Firmware: anderes

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1

12.07.2007, 02:02

Fragen zu USB-Hub, Gehäusen und S-ATA Platten

Hallo!

Ich bin neu bei Euch und habe mir gerade erst eine NSLU2 bestellt. Die Community, die Ressourcen dazu und die Möglichkeiten die OpenSlug bzw. uNSLUg bieten haben letztlich überzeugt. (samba, postfix, imapd, fetchmail evtl. noch dhcpd brauche ich im Grunde genommen).

Die Box soll primär Fileserver für meine Rechner bzw. meine M740AV DVB-T Box spielen und ersetzt damit einen kleinen Linux-Rechner, der verbraucht mir für "nur on demand" zuviel Strom. Größtenteils ist also Stand-By-Betrieb angesagt, ausser die DVB-T Box nimmt was auf, die Rechner spielen mit den Daten oder Mails sollen abgerufen werden. Die erste Zeit würde ich die NSLU2 mit original Firmware laufen lassen und probiere dann die alternativen Möglichkeiten aus.

Jetzt ist jedoch erstmal das nötige Zubehör dran. Bevor ich kapitale Fehler mache und etwas kaufe was wirklich nicht arbeitet wollte ich Euch bitten mal Eure Meinungen und Ansichten zu folgendem zu geben.

Die Festplatten-Kompatibilitätsliste im Wiki hab ich schon gesehen, aber bin dennoch etwas ratlos, vom Firmennamen her ist es schlecht auf die Schnittstellen zu schliessen.

Ich benötige zunächst 1-2 Gehäuse und möchte da 3,5 Zoll S-ATA (II? gibts bereits solche Gehäuse?) Platten reinsetzen. Später sollten noch mehr dazukommen können. Wenn ich das richtig verstanden habe, muss nur die Platte (bzw. Memorystick) mit den Systempartitionen direkt an einem USB-Port der NSLU2 sitzen, die anderen USB-Geräte lassen sich via Hub betreiben (und teilen sich logischerweise die Bandbreite).

Ich las hier das unter anderem Hitachi Platten (speziell über den Hub) wohl in solchen Konstellationen recht gut funktionieren. Ist die Kombination S-ATA (II) und USB 2.0 OK oder eher als problematisch anzusehen? Gibt es Gehäuse die ihr da empfehlen könnt? Ist ein Lüfter im Plattengehäuse ein Muss oder kann man wirklich drauf verzichten? (für den o.g. Einsatzzweck; der Geräuschpegel bzw. Temperaturempfindlichkeit würde den Aufstellungsort bestimmen)

Ist der USB-Hub ein KO-Kriterium, bzw. worauf sollte man da beim Kauf achten?

Noch unklar ist mir, wieviel Einfluss der USB-Chipsatz des Gehäuses letztlich auf die Funktionen der Platte hat. Ich las z.B. davon das APM-Features z.B. für Spin-Down überschrieben werden könnten. Hat jemand vielleicht Lesestoff parat oder eine grobe Übersicht?

Das Ethernet würde ich zusammen mit der M740AV an einen Switch hängen, der zu einem anderen Switch läuft, dort ist der Rest des LANs dran.

Was ich noch so vor habe:
Wenn möglich würde ich Steckernetzteile so weit es geht einsparen wollen und aus einem versorgen. Ich könnte mir da etwas selbst zusammenlöten oder hat jemand bereits eine clevere Lösung dafür?

Ich habe auch schon das CUPS-Howto verschlungen und könnte mir einen Einsatz als Printserver auch noch vorstellen (sofern ich mal ´nen brauchbaren Drucker erwerbe).

Vielen Dank schon mal im Vorraus für das Lesen und für Antworten.

Grüße,
Schwarzer

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2

12.07.2007, 09:50

Zitat von »Schwarzer;25791«

Hallo!

...

Ich benötige zunächst 1-2 Gehäuse und möchte da 3,5 Zoll S-ATA (II? gibts bereits solche Gehäuse?) Platten reinsetzen. Später sollten noch mehr dazukommen können. Wenn ich das richtig verstanden habe, muss nur die Platte (bzw. Memorystick) mit den Systempartitionen direkt an einem USB-Port der NSLU2 sitzen, die anderen USB-Geräte lassen sich via Hub betreiben (und teilen sich logischerweise die Bandbreite).


Ein Hub lässt sich nicht mit original Firmware betreiben, sonst (unslung etc) schon.

Zitat


Ich las hier das unter anderem Hitachi Platten (speziell über den Hub) wohl in solchen Konstellationen recht gut funktionieren. Ist die Kombination S-ATA (II) und USB 2.0 OK oder eher als problematisch anzusehen? Gibt es
Nein. Wenn die Platte im Gehäuse sitzt, ist es eine USB-Platte, fertig.

Zitat


Gehäuse die ihr da empfehlen könnt? Ist ein Lüfter im Plattengehäuse ein Muss oder kann man wirklich drauf verzichten? (für den o.g. Einsatzzweck; der Geräuschpegel bzw. Temperaturempfindlichkeit würde den Aufstellungsort bestimmen)
Ich habe das mit einem Spin-down-Skript gelöst - da wird dann die Controller-Hardware der USB-Gehäuse interessant. Werden zum Beispiel scsi-Befehle gesendet, reichen nicht alle Controller die weiter.

Zitat


Ist der USB-Hub ein KO-Kriterium, bzw. worauf sollte man da beim Kauf achten?

Noch unklar ist mir, wieviel Einfluss der USB-Chipsatz des Gehäuses letztlich auf die Funktionen der Platte hat. Ich las z.B. davon das APM-Features z.B. für Spin-Down überschrieben werden könnten. Hat jemand vielleicht Lesestoff parat oder eine grobe Übersicht?
Hätte ich auch gern ;) Also: Spindown-Zeit setzen mit sgparm geht mit
ICY-Box-Gehäusen leider nicht.

Zitat


Das Ethernet würde ich zusammen mit der M740AV an einen Switch hängen, der zu einem anderen Switch läuft, dort ist der Rest des LANs dran.

Was ich noch so vor habe:
Wenn möglich würde ich Steckernetzteile so weit es geht einsparen wollen und aus einem versorgen. Ich könnte mir da etwas selbst zusammenlöten oder hat jemand bereits eine clevere Lösung dafür?
Hmm, ich würde vermuten, das Schaltnetzteile, wie sie Plattengehäusen beiligen, vermutlich im Leerlauf weniger verbrauchen als übliche Netzteile mit Trafo.

Bis denne

Jan-Mark

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Schwarzer

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3

12.07.2007, 22:03

Hi,

danke für die Antwort. :-)

Zitat von »badkey;25795«

Ein Hub lässt sich nicht mit original Firmware betreiben, sonst (unslung etc) schon.

Oh, gut zu wissen. Ein weiterer netter Nebeneffekt der alternativen Betriebssysteme also :-)

Zitat

Ich habe das mit einem Spin-down-Skript gelöst - da wird dann die Controller-Hardware der USB-Gehäuse interessant. Werden zum Beispiel scsi-Befehle gesendet, reichen nicht alle Controller die weiter. [...] Hätte ich auch gern ;) Also: Spindown-Zeit setzen mit sgparm geht
mit ICY-Box-Gehäusen leider nicht.

Na gut, dann werde ich mich mal weiter durchs Forum graben um noch herauszufinden welche Gehäuse dem Spin-Down nicht im Wege stehen, oder fertige Kombinationen kaufen bei denen es funktioniert. Erfolgs- bzw. Misserfolgsberichte hier schaden aber dennoch nicht und sind willkommen. Vielleicht könnte man den Wiki-Artikel mit diesen Informationen noch aufwerten.

Zitat

Hmm, ich würde vermuten, das Schaltnetzteile, wie sie Plattengehäusen beiligen, vermutlich im Leerlauf weniger verbrauchen als übliche Netzteile mit Trafo.

Siehste, ich dachte da sind immer noch Spartrafos, ein Gleichrichter und ein Festspannungsregler drin. Naja, die Massen an Netzteilen die man allgemein für die Peripherie braucht müssen mal irgendwie weg. Jede Menge Verlustleistung, auch wenn abgeschalten bzw. auf Standby (ok, schaltbare Steckdosenleisten oder Master-Slave Steckdosenleisten wären auch ne Idee). Bei Firewire hätte ich das Problem so nicht, aber man kann das ja auch anders umgehen.

Ich will z.B. meine D-Link-Geräte auf Power over Ethernet umbauen, für den Accesspoint (DWL 900 AP) gibts schon eine Anleitung die ich erfolgreich durchgezogen habe, für den Router (DI-614) kriege ich das auch noch hin. Gibt es da Infos für den Slug? (google brachte da leider nichts hervor; ich meine zu wissen das PoE nicht so wirklich standardisiert ist). Man müsste die Spannung etwas anziehen, weil mit den 500mA die man max übers Kabel lassen sollte reicht es evtl. nicht.

Letztlich sind meist doppelt Komponenten wie Festspannungsregler verbaut (einmal im Netzteil, einmal im Gerät), bzw. leicht im Gerät nachzurüsten, das man nur entsprechend Verpolungsschutz bzw. Brücken vom Ethernet-Port ziehen müsste.

Grüße,
Schwarzer

P.S.: seit heute halte ich den Slug in Händen. Interessantes Teil, freu mich schon wie an Weihnachten :-)

Schwarzer

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4

16.07.2007, 18:58

Ok, habe mich jetzt für WD MyBook PremiumES entschieden, sollten in wenigen Tagen kommen. Die haben USB2.0 + eSATA, da ich kaum Firewire nutze und notfalls auch per SATA schneller vom Rechner rüberkopieren kann. Als Fallback-Lösung. Zumindest scheint es da laut Forum kaum Probleme zu geben.

Da auch mein Cardreader zumindest die CF-Karte korrekt gemountet bekommt, wird noch eine kleine Funktion hinzukommen, nämlich eine Art Imagetank, der mir nach einer Fotosafari die Bilder gleich auf die Festplatte zieht wenn ich die Karte (alternativ wenn gPhoto irgendwie auf dem Slug zum laufen zu kriegen ist, die Kamera) reinstecke.

Grüße,
Schwarzer

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