Sie sind nicht angemeldet.

Anzeigen

**Wir werden in den kommenden Tagen einen Umzug auf einen neuen Server durchführen. Im Rahmen dieser Maßnahme wird das Forum ca. 1 Stunde nicht erreichbar sein.** nslu2-info.de ist ein privates Projekt von mir, welches jeden Monat aus eigener Tasche finanziert wird. Mit einer freiwilligen Spende wird der Erhalt und der weitere Ausbau dieses Forums unterstützt. Um mich beim Erhalt des Forums zu unterstützen, kannst Du entweder via Flattr oder Paypal spenden. Ich bedanke mich schon jetzt bei allen Unterstützern.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Die NSLU2 Community****wenns ums speichern und streamen geht****. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Andreas67

Anfänger

  • »Andreas67« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 18

Firmwareversion / your current Firmware: originale Firmware 2.3r29

  • Nachricht senden

1

11.04.2006, 23:54

Probleme mit Outlook.pst auf NSLU2

Hallo,

wie in einem anderen Thread geschrieben, habe ich die NSLU2 recht neu. Ein Grund für den Kauf war, dass ich die Outlook Datendatei zentral ablegen wollte.

Dies schien zunächst auch wunderbar zu klappen, jedoch habe ich mir nun in den letzten zwei Tagen mindestens 6 mal meine Outlook.pst "zerschossen" unds musst diese wieder aufwendig reparieren.

Probleme scheinen immer dann aufzutreten, wenn Größere E-Mails empfangen werden (größer als 10 MB).

Ist die NSLU2 für eine solche Aufgabe nicht geeignet oder wo könnte das Problem liegen?

Danke

Andreas

Anzeigen

Spooky

CO-Admin

Beiträge: 355

Firmwareversion / your current Firmware: V2.3R25-uNSLUng-able-4.2-alpha

  • Nachricht senden

2

12.04.2006, 09:21

Hallo Andreas,

es scheint ein generelles Outlook Problem zu sein. Outlook ist, in meinen Augen sowieso zickig. Dass dieses Problem nur im Zusammenhang mit Linux+Samba auftritt, mag ich bezweifeln.

Die Suchfunktion oben in der Menüleiste spuckt mit dem Suchbegriff "Outlook" folgendes aus:
klick

Spooky

Anzeigen

Andreas67

Anfänger

  • »Andreas67« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 18

Firmwareversion / your current Firmware: originale Firmware 2.3r29

  • Nachricht senden

3

12.04.2006, 20:01

Zitat von »Spooky«

Hallo Andreas,

es scheint ein generelles Outlook Problem zu sein. Outlook ist, in meinen Augen sowieso zickig. Dass dieses Problem nur im Zusammenhang mit Linux+Samba auftritt, mag ich bezweifeln.

Ich habe heute mit dem Support telefoniert: Zumindest die Originalfirmware ist nicht für ein Schreiben in Datendateien wie die Outlook.pst ausgelegt. Es soll wohl nur problemlos mit Dateien klappen, die während der Änderung zwischengespeichert und danach zum Storage gespeichert werden.

Zitat von »Spooky«


Die Suchfunktion oben in der Menüleiste spuckt mit dem Suchbegriff "Outlook" folgendes aus:
klick

Spooky

Danke für den Link - ich hatte natürlich auch voher gesucht, jedoch keine Lösung für die original Firmware gefunden. Ob ich deswegen anfange zu "basteln" oder dann lieber gleich einen Linux-Server einrichte, werde ich mal schauen.

Andreas

4

13.04.2006, 11:59

Hallo, das Problem liegt eher an den Oplocks des Samba als an der eigenwilligkeit von Outlook. das selbe passiert auch mit mdb's und anderem Microsoft kram... (gut man kann auch sagen es liegt an Microsoft, aber linux sollte besser sein und diese unzulänglichkeit von Windows mit abdecken)

Lösung: mit Orginalfirmware: no way

am besten unslungen, smb.conf mit oplocks veto anlegen, oder noch besser, wenn schon mal unslung drauf ist, samba auf Version 3 updaten (ich glaub mich zu erinnern, das auf der orginal und der unslung standardmässig die samba 2 läuft). dann aber sincherheitshalber noch di oplocks in das smb.conf und fertig. läuft bei mir jetzt seit paar monaten, ohne das ich einmal rebooten oder outlook datein reparieren musste.
_____________________________________________
:cool: 3xNSLU with Debian Lenny /2 Standorte mit OpenVPN

Spooky

CO-Admin

Beiträge: 355

Firmwareversion / your current Firmware: V2.3R25-uNSLUng-able-4.2-alpha

  • Nachricht senden

5

13.04.2006, 13:56

@soundavinci

Zitat


aber linux sollte besser sein und diese unzulänglichkeit von Windows mit abdecken


macht es doch, sonst würde es oplocks gar nicht erst unterstützen , oder ? :D

Spooky

Andreas67

Anfänger

  • »Andreas67« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 18

Firmwareversion / your current Firmware: originale Firmware 2.3r29

  • Nachricht senden

6

14.04.2006, 01:40

Hallo,

ich habe mich ja nun schon als Newbie geoutet...ich habe mal versucht für mich zu ermitteln welche Vorteile eine alternative Firmware bietet, insbesondere da ich eigentlich nur neben den funktionierenden Funktionen meine Outlook.pst Datei zentral ablegen will.

Ich habe zwar hunderte von Beiträgen und diverse Anleitungen gefunden, jedoch blieb die für mich grundlegende Einstiegsfrage unbeantwortet: Welche Vorteile bekomme ich und welche Nachteile ergeben sich ggf. durch eine Installation von z.B. unslung ggü. der originalen Firmware.

Kann mir jemand dazu Links oder Beiträge nennen - idealerweise im Hinblick auf meinen geplanten Einsatz?

Danke

Andreas

trapperjohn

Fortgeschrittener

Beiträge: 558

Wohnort: Bremen

Beruf: SW-Entwickler

  • Nachricht senden

7

14.04.2006, 13:43

Ganz einfach - bei alternativer Firmware kannst du zusätzliche Software installieren. Sei es Apache, NFS Server, DNS-Server undsoweiter. Du bekommst halt ein frei konfigurierbares Linux, was du damit machst, ist dir überlassen ...
Gruß,
Flo

Andreas67

Anfänger

  • »Andreas67« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 18

Firmwareversion / your current Firmware: originale Firmware 2.3r29

  • Nachricht senden

8

14.04.2006, 14:20

Zitat von »trapperjohn«

Ganz einfach - bei alternativer Firmware kannst du zusätzliche Software installieren. Sei es Apache, NFS Server, DNS-Server undsoweiter. Du bekommst halt ein frei konfigurierbares Linux, was du damit machst, ist dir überlassen ...


Danke. Ich verliere dann aber vermutlich auch die für mich subjektiven Vorteile, d.h. eine fertige Lösung mit einem fertigen Webinterface, bei der ich mich wenig um Konfigurationen oder Betriebssysteminterna kümmern muss oder behalte ich diese Leistungen und habe die restl. Möglichkeiten optional?

Wo liegt dann aber für mich der genaue Vorteil ggü. der Einrichtung eines "richtigen" Rechners mit Linux als Server oder Storage - mal abgesehen von Stromverbrauch und ggf. höheren Anschaffungskosten.

Andreas

Andreas67

Anfänger

  • »Andreas67« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 18

Firmwareversion / your current Firmware: originale Firmware 2.3r29

  • Nachricht senden

9

01.05.2006, 17:13

Hallo,

noch mal mein Ergebnis bezüglich Datendateien wie der Outlook.pst:

Mir ist es auch unter unslung 6.8 mit einer angepassten smb.conf (veto oplock) nicht gelungen auf die Outlook.pst (Größe ca. 1GB) zu schreiben, ohne das diese sofort wieder beschädigt wurde.

Inzwischen habe ich die gleiche Outlook Datei auf einem Barebone unter Suse 9.3 und Samba mit dem gleichen Parametern absolut fehlerfrei im Netz laufen.

Falls jemand trotzdem noch eine Lösung für die NSLU2 parat hat, würde ich mich natürlich freuen.

Andreas

kerninger

Anfänger

Beiträge: 6

Firmwareversion / your current Firmware: originale Firmware 2.3r24

  • Nachricht senden

10

18.08.2006, 07:48

Ich habe das Problem mit den korrupten pst-Dateien bei mir wie folgt gelöst:

Das Outlook Postfach liegt lokal auf dem Rechner (bessere Zugriffszeiten und schnellere Abfrage neuer Mails) und wird beim Beenden von Windows automatisch mittels einem Script auf die NSLU2 gesichert.

Hier ein VBS-Script als Beispiel:

Quellcode

1
2
3
Const OverwriteExisting = TRUE
Set objFSO = CreateObject("Scripting.FileSystemObject")
objFSO.CopyFile "D:\mymail.pst" , "[URL='file://\AblageconfigOutlookmymail.pst']\\Ablage\config\Outlook\mymail.pst[/URL]", OverwriteExisting


Damit das Script beim Beenden von Windows ausgeführt wird:
Start>Ausführen>"GPEDIT.MSC">Richtlinien für lokale Computer>Windows Einstellungen>scripts>Herunterfahren.

Mit einem Doppelklick auf 'Herunterfahren' öffnet sich ein Fenster. Hier können beliebige scripte eingetragen werden.

Um die pst-Datei auch auf anderen Rechnern im Netzwerk zu nutzen, wäre ein weiteres script erforderlich, welches beim Start von Windows die pst-Datei von der NSLU2 auf den lokalen Rechner kopiert.
regards, kerninger


http://www.XLobby.de

Eiffel

Profi

Beiträge: 619

Beruf: SAP Anwendungsbetreuer

  • Nachricht senden

11

18.08.2006, 10:01

leg dir mehrere OutlookDateien an
es gibt auch unter Windows probleme wenn die datei größer als 1GB wird
am besten für jedes jahr/monat ne eigene Datei anlegen
das beschleunigt auch den such vorgang wenn man noch weiß wann ungefair ne mail ankam

m0rph

Anfänger

Beiträge: 31

Wohnort: Konstanz, Bodensee

Beruf: Student WI

  • Nachricht senden

12

24.08.2006, 13:31

hi,

ein anderer ansatz wäre, dir einen imap server zu installieren. hat den vorteil, dass nicht die gesamte pst geladen wird, sondern nur der head der mails (einstellung).

zudem kannst du dir postfix und squirrelmail mit apache/ php installieren (webmail).

somit kannst du von intern sehr schnell auf deine mails zugreifen, hast sie ebenfalls zentral gespeichert und kannst per imap auch von aussen (portforwarding) auf deinen mailserver zugreifen.

bei mir ist squirrelmail bedingt durch ressourcenhungrigen apache/ php langsam. LAN intern ist der imap sehr schnell. extern konnte ich noch nicht testen (firmenfirewall...)

Gruß

m

Andreas67

Anfänger

  • »Andreas67« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 18

Firmwareversion / your current Firmware: originale Firmware 2.3r29

  • Nachricht senden

13

19.11.2006, 22:58

Zitat von »kerninger;18046«

Ich habe das Problem mit den korrupten pst-Dateien bei mir wie folgt gelöst:

Das Outlook Postfach liegt lokal auf dem Rechner (bessere Zugriffszeiten und schnellere Abfrage neuer Mails) und wird beim Beenden von Windows automatisch mittels einem Script auf die NSLU2 gesichert.

Hier ein VBS-Script als Beispiel:

Quellcode

1
2
3
Const OverwriteExisting = TRUE
Set objFSO = CreateObject("Scripting.FileSystemObject")
objFSO.CopyFile "D:\mymail.pst" , "[URL='file://%5C%5CAblage%5Cconfig%5COutlook%5Cmymail.pst']\\Ablage\config\Outlook\mymail.pst[/URL]", OverwriteExisting
Damit das Script beim Beenden von Windows ausgeführt wird:
Start>Ausführen>"GPEDIT.MSC">Richtlinien für lokale Computer>Windows Einstellungen>scripts>Herunterfahren.

Mit einem Doppelklick auf 'Herunterfahren' öffnet sich ein Fenster. Hier können beliebige scripte eingetragen werden.

Um die pst-Datei auch auf anderen Rechnern im Netzwerk zu nutzen, wäre ein weiteres script erforderlich, welches beim Start von Windows die pst-Datei von der NSLU2 auf den lokalen Rechner kopiert.


Hallo,

ich denke das sind noch antworten auf mein Problem - sorry war lange nicht mehr hier.

Der Sinn die Outlook.PST auf der NSLU2 abzulegen war ja keine Backup Variante, dafür gibt es ja auch von MS ein integriertes Script, sondern von verschiedenen Rechner im Netz darauf zuzugreifen - natürlich nicht gleichzeitig.

Ich glaube es war auch nicht die Größe das Problem, sondern die Art wie die NSLU2 Schreibvorgänge regelt.

Das klappt bei mir wie geschrieben mit einem "normalen" Linux-Rechner als Samba Server absolut fehlerfrei. Nun ist die NSLU2 eben ein reines Backup Gerät geworden.

Andreas

Social Bookmarks