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Dremus

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Firmwareversion / your current Firmware: Debian

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1

Donnerstag, 29. Januar 2009, 21:37

Samba, Linux und verschiedene User

Hallo zusammen,
ich hatte hier schon mal zu dem Thema was gelesen (von PAM war da glaube ich, die Rede), aber ich find's nicht mehr wieder.
Ich habe Samba als PDC (Anleitung, funktioniert auch, wenn in Windows die Samba-Ports offen sind) konfiguriert, und habe Zugriff von W2K und auch von Linux (openSUSE 11.0, Mandriva 2008).
Vom gleichzeitigen Gebrauch von Samba und NFS wird mangels Speicher verschiedentlich abgeraten.

Also: In Linux ist das Verzeichnis 'profiles' zwar immer erreichbar, unter SUSE wird aber dazu 'root' angezeigt (der auf einem ganz anderen Laufwerk liegt) und mit 'USER'-Benutzerrechten. Der angemeldete Nutzer wird nicht gezeigt, kann aber angewählt werden.
Außerdem kann ich im Public-Verzeichnis zwar Verzeichnisse anlegen, aber nicht löschen oder verschieben. Wenn ich mit root-rechten ein Verzeichnis anlege, ist das auch für andere Nutzer nicht sichtbar.
Und ich würde gerne mein Linux so starten. daß das Samba-Verzeichnis in Anhängigkeit von Nutzer gemounted wird (fstab? Oder PAM? Oder Script?)

Danke für Eure Hilfe.
Viele Grüße,
Dremus.
__________
Debian 5.0.10 auf Kingston Data Traveler 2 GB; CUPS 1.3.8; SAMBA 3.2.5; TWONKY 6.0.39;
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rablubb

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2

Samstag, 7. Februar 2009, 16:31

AW: Samba, Linux und verschiedene User

Also ich setze mal voraus, dass dein Server soweit richtig konfiguriert ist, dass der User selbst den Samba-Share mounten darf. Die fstab wird beim booten verwendet. Da wäre also der falsche Ort.
Ich weiß jetzt nicht genau, wie SuSE/Mandriva PAM konfigurieren, also schilder ich es mal anhand meines Ubuntus/Debians. Sollte bei allen anderen ähnlich sein.

Zuerst einmal muss auf dem Client "pam-mount" installiert sein. Unter Debian/Ubuntu heißt das Paket "libpam-mount". Es gibt dann verschiedene Config-Dateien.

/etc/security/pam_mount.conf (oder pam_mount.conf.xml bei neuren Ubuntus)
Dort musst du eine Zeile

Quellcode

1
volume * cifs <rechner> <pfad> <mountpfad client> dir_mode=0770,file_mode=0770 - -
eintragen. Bei der XML-Datei ist es ähnlich. Genaue Beispiele stehen in der Datei drinnen und sind imho verständlich. Notfalls nochmal fragen ;)

Jetzt kommt es drauf an, was du für ein Desktop-Environment verwendest. Ich zeig es jetzt am Beispiel KDE:
Es gibt in /etc/pam.d/ eine Datei namens "kdm" mi etwa folgendem Inhalt.

Quellcode

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11
#
# /etc/pam.d/kdm - specify the PAM behaviour of kdm
#
auth       required     pam_nologin.so
auth       required     pam_env.so readenv=1
auth       required     pam_env.so readenv=1 envfile=/etc/default/locale
@include common-auth
session    required     pam_limits.so
@include common-account
@include common-password
@include common-session

Desweiteren hast du eine Datei, die "common-pammount" (oder ähnlich) heißt im gleichen Verzeichnis. Ganz unten an die Datei "kdm" hängst du jetzt die Zeile

Quellcode

1
@include common-pammount
an. Damit sollte dann alles funktionieren. Sollte wie gesagt unter SuSE ähnlich laufen. Notfalls deren Dokumentation mal durchsuchen, oder du fragst hier nochmal und wir schaun mal, ob wir das per Ferndiagnose hinbekommen :D

Grüße Blubb

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Dremus

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3

Montag, 9. Februar 2009, 16:45

AW: Samba, Linux und verschiedene User

Hallo Blubb,
danke Dir für die Hinweise. Damit bin ich schon mal weiter gekommen (zumindest weiß ich, was ich suchen muß). Ich finde nur keine direkte Entsprechung für die von Dir genannte kdm in /etc/pam.d
Nach meiner googleei bietet einzig ein Hinweis auf de.opensuse.org (es handelt sich eigentlich um einen Hilfetext für die Scanner-Einrichtung) den Zusammenhang von kde und pam:

Zitat

Der resmgr wird beim Anmelden via Textconsole oder XDM/KDM von einem PAM-Modul aufgerufen und über jede neue Anmeldung eines Benutzers informiert. Das ist in folgenden PAM-Konfigurationsdateien festgelegt:

  • Standardmäßig für Login via Textconsole in /etc/pam.d/login
  • Standardmäßig für Login via XDM/KDM in /etc/pam.d/xdm und /etc/pam.d/xdm-np
  • [...]

Also müßte ich wohl xdm und/oder xdm-np anstelle von kdm nehmen, richtig?

Ach ja, es gibt hilfetechnisch ja auch noch Bordmittel, aber die scheinen mir veraltet (beziehen sich z.T. noch auf /etc/security/pam.mount.conf und solche Scherze ...)
Viele Grüße,
Dremus.
__________
Debian 5.0.10 auf Kingston Data Traveler 2 GB; CUPS 1.3.8; SAMBA 3.2.5; TWONKY 6.0.39;
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rablubb

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Montag, 9. Februar 2009, 19:01

AW: Samba, Linux und verschiedene User

Zitat von »Dremus;34594«


Also müßte ich wohl xdm und/oder xdm-np anstelle von kdm nehmen, richtig?

Richtig. SuSE scheint für PAM keinen Unterschied zwischen GNOME und KDE zu machen. Wofür das np allerdings steht, weiß ich nicht :-)

Zitat von »Dremus;34594«


Ach ja, es gibt hilfetechnisch ja auch noch Bordmittel, aber die scheinen mir veraltet (beziehen sich z.T. noch auf /etc/security/pam.mount.conf und solche Scherze ...)

Also pam_mount.conf ist durchaus noch aktuell, nur weil Ubuntu da was anders macht, heißt das ja nicht, dass das was taugt :D

BTW, wenn dus geschafft hast, poste hier mal bitte die Lösung für deine beiden Distributionen. Hilft dann vllt auch anderen und mich persönlich interessierts :)

Grüße

Dremus

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5

Dienstag, 10. Februar 2009, 15:15

AW: Samba, Linux und verschiedene User

Hallo Blubb,
habe noch keine Zeit zum ausprobieren gehabt, will aber allen, die mit SuSE einen pam_mount versuchen wollen, meine Quellen nicht vorenthalten.
Vorweg: xdm (ohne -np) ist im Normalfall die Datei, die bei Debianern kdm ist.

PAM-'Adminitratorhandbuch'

Heimat des pam_mount: http://pam-mount.sourceforge.net/
bzw. die manpage: user@linux:~>man pam_mount

Vom SuSE-Mutterkonzern Novell: Automatically mounting Samba and NCP shares using PAM

Aus dem wiki des (größtenteils SuSE-)Linux-club.de: Linux-Client in Windows Domain

Ausführlich über 24 Seiten: Been Cracked? Just Put PAM On It!

Ebenfalls ausführlich, als pdf: Linuxbu.ch Benutzerverwaltung in großen Netzen (S.123-132)
Hier wird sehr gut erklärt u.a. Aufbau der am 'System PAM' beteiligten Dateien ...

Und der Vollständigkeit halber auch noch etwas über den Tellerrand hinaus: Anmeldung unter Linux mit Active Directory Benutzerdaten (mit Diskussion)

Bis demnächst ...
Viele Grüße,
Dremus.
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