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1

Sonntag, 4. Januar 2009, 10:41

bootfehler bei externer HDD

Hallo zusammen,
ich habe ein alt bekanntes Problem,
und kann es leider dennoch nicht lösen.

Ich habe auf meiner NSLU2 letzte Woche Debian installiert,
solange ich nur den USB Stick dran habe bootet sie einwandfrei,
hänge ich allerdings noch die externe HDD dran bleibt sie beim booten hängen.

Im laufenden Betrieb kann ich die externe HDD allerdings einhängen und einwandfrei nutzen

Auf "Labes" disk/by-label habe ich schon umgestellt.

localhost:/# cat /etc/fstab
# /etc/fstab: static file system information.
#
# <file system> <mount point> <type> <options> <dump> <pass>
proc /proc proc defaults 0 0
/dev/disk/by-label/rootfs / ext3 remount,noatime,commit=120 0 1
/dev/disk/by-label/bootfs /boot ext2 defaults 0 2
/dev/disk/by-label/swapspace none swap sw 0 0
/dev/disk/by-label/datenfs /media/usb0 auto rw,user,noauto 0

Auch mit auskommentiertem Eintrag in der fstab klappt der boot nicht
Die externe HDD hängt an Port 1, der USB Stick mit der Installation hängt an Port 2.

für Tipps währe ich dankbar denn jedes mal die Disk abzuhängen beim booten finde ich keine Lösung

Danke
Ferex


Die Suche schon benuzt?: ja
Art der Firmware: Debian 5.0 (lenny) 2.6.26-1-ixp4xx #1 Tue Dec 16 06:16:11 UTC 2008 armv5tel GNU/Linux
wird ein externer Datenträger genutzt, wenn ja, was für eine Art: My Book 500GB

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2

Sonntag, 11. Januar 2009, 12:47

AW: bootfehler bei externer HDD

Moin!

Die perfekte Lösung habe ich nicht, aber ich beschreibe mal, wie ich gerade ein ähnliches Problem behoben habe:

Ich hatte seit einiger Zeit Debian (lenny) auf einem 2 GB-Stick installiert. Über einen Hub am andere Anschluss waren insgesamt drei Festplatten angeschlossen. Eine davon hat sich dann aber verabschiedet, so dass Ersatz her musste.
Die neue Platte sollte idealerweise an der gleichen Stelle gemountet werden wie die alte, aber leider wurde sie nicht (wie ihre Vorgängerin) als /dev/sdd ins System eingebunden, sondern als /dev/sdb (wie ich das gemerkt habe: s.u.). Ansonsten hatte ich das gleiche Szenario wie Du: manuelles Mounten ok, Start mit angeschlossener Festplatte bleibt stehen.
Ich wollte dann auch die Mount-by-Label-Methode probieren, aber nachdem ich allen Partitionen Labels verpasst hatte, ergab tree /dev/disk, dass offenbar das Label auf dem Stick (/dev/sda -> / ,/boot und swap) nicht erkannt wurden (warum auch immer, sie existieren nach wie vor). Ich habe mich dann also entschlossen, mir zunächst ein entsprechendes Mount-by-ID zu basteln (das war ein Schuss ins Blaue). Dazu ist natürlich ein anderer Rechner, möglichst mit Linux (notfalls VM) nötig, da Du ja kaum fstab editieren kannst, wenn die Slug irgendwo imBootprozess hängt...

Das hat dann auch geklappt. Andererseits fand ich die IDs sehr unintuitiv, so dass ich die Slug eine Weile beobachtet habe und dabei feststellen konnte, dass jede Platte wieder konsistent über ein bestimmtes /dev/sd[a,b,c,d ] angesprochen werden konnte - nur halt ein anderes, als in meiner ursprünglichen Konfiguration. Also habe ich fstab wieder auf eine herkömmliche Form mit /dev/sd[a,b,c,d] umgestellt und jetzt läuft's.

Gruß,

Thomas

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Schwarzer

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3

Montag, 12. Januar 2009, 03:20

AW: bootfehler bei externer HDD

Hallo,

das Problem ist bekannt. Es rührt daher, das /dev/sd* immer wieder mal anders vergeben wird und man dem root-image nicht ohne weiteres eintrichtern kann welche Partition denn nun die richtige ist.

Am einfachsten geht man vermutlich so vor:

Nur die Boot-Platte anstecken und normal booten lassen.
Die UUIDs oder Labels in die fstab eintragen und den Mountpunkten zuordnen. (die swap-Partition über das label mounten geht leider nicht, das verändert sich immer wieder)

Dann die weiteren Platten im laufenden Betrieb anstecken und in die fstab eintragen. Wenn man nicht sicher ist was was ist, helfen ls -l /dev/disk/by-uuid und probeweises Mounten weiter.

Hier oder hier gibt es noch ein paar Anleitungen dazu.

MfG Schwarzer
NSLU2 #1 - 266MHz/32MB/Debian etch
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4

Montag, 12. Januar 2009, 17:29

AW: bootfehler bei externer HDD

d.h. wenn ich es richtig verstanden habe:
anstatt labes einfach die UUID nehmen und schon gehts?!

Schwarzer

Anfänger

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5

Montag, 12. Januar 2009, 18:18

AW: bootfehler bei externer HDD

Bei mir schon, ich hab 3 Platten an einem Hub und das geht imho zuverlässig. Ich weiss nur leider nichtmehr ob ich das rootimage anfassen musste oder nicht oder ob nur die fstab reichte.

Hier steht allerdings noch etwas von einem Bug was das Bootverhalten angeht und wie man ihn umgehen kann. Die Masterfrage ist jetzt also ob oder ab wann der Bug behoben wurde und ob das von dir verwendete debian den hat.

MfG Schwarzer
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Dremus

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6

Dienstag, 20. Januar 2009, 09:14

AW: bootfehler bei externer HDD

Hallo zusammen,
ich arbeite hier auch mit einer externen HDD.
Die UUID ist mir schon mal "verloren" gegangen - und ließ sich für die Partition auch nicht wieder neu vergeben. Und die letzten Monate sind alle Partitionen über LABEL gemountet - auch die SWAP-Partition.
Eine andere Fehlerquelle hatte ich auch schon mal ausgemacht - und finde die Hinweise nicht mehr, die mir damals geholfen haben. Und zwar gibt es doch diese Option, das Debian unter bestimmten Voraussetzungen (ich hatte damals für Verzeichnisse und Dateien die Eigentümer und Rechte geändert) einen Check der angeschlossenen Laufwerke macht. Wenn dieser Check zu lange dauert, fährt das System nicht mehr hoch.
Ich hatte damals die Platte abgeklemmt und den Check manuell an meinem SuSE.Rechner laufen lassen - dann ging's wieder. Jetzt habe ich gerade wieder ein paar Rechte geändert, und mein System fährt nicht mehr hoch.
Weiß jemand, welche Konsolenbefehle hier den richtigen Festplattencheck laufen lassen?
Viele Grüße,
Dremus.
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Debian 5.0.10 auf Kingston Data Traveler 2 GB; CUPS 1.3.8; SAMBA 3.2.5; TWONKY 6.0.39;
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Schwarzer

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Mittwoch, 21. Januar 2009, 06:00

AW: bootfehler bei externer HDD

Du meinst den fsck-Check oder einen anderen?

Weil technisch fährt die Kiste hoch, nur dauert fsck beim booten so lange, das man denkt die Slug hängt. Den kann man aber auch bei hochgefahrener Slug mit umount $partition und fsck $partition nachholen. Der wird alle x mounts oder y Tage erforderlich, was eben zuerst kommt, aber eben nur beim Boot.

Dann kann man debian aber auch so konfigurieren das es gar kein fsck beim Boot durchführt, an Weihnachten hat es aber meine Slug erwischt und sie bootete nicht mehr - fsck an anderem Rechner durchgeführt und sie lief wieder.

MfG Schwarzer
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Mittwoch, 21. Januar 2009, 07:00

AW: bootfehler bei externer HDD

Zitat

Du meinst den fsck-Check
Danke, Schwarzer.
Genau der war's. Aber wenn man nur alle paar Monate mal dazu kommt, sein System 'scharf durchzuwarten', kann man schon mal was vergessen ...

Was ich aber nicht verstehe: Du sagst

Zitat

man denkt die Slug hängt.
Ich lasse also die SLUG 3 oder 4 Stunden in Ruhe, aber sie hängt immer noch. Und wenn ich die HDD an einem anderen Rechner mit fsck (und der Option -y, ganz wichtig, sonst kann man schon mal ein paar hundert Bestätigungen machen) prüfen lasse, dann ist die 230 GB-Partition nach max. 30 min. erledigt.

Läßt sich bei der Konfiguration der SLUG für fsck dieser Parameter mit einstellen?
Viele Grüße,
Dremus.
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Donnerstag, 29. Januar 2009, 14:52

AW: bootfehler bei externer HDD (fsck-parameter Bootvorgang)

Damit meine Frage nicht übersehen wird, stelle ich sie hier erneut:
Weiß jemand, ob (und, wenn ja, wo) man die fsck-Parameter beim Bootvorgang ggf. einstellen bzw. anpassen kann
Viele Grüße,
Dremus.
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