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Sonntag, 14. Dezember 2008, 17:17

Wechsel von SlugOS/BE auf Debian (NSLU2)

Hallo,

derzeit läuft auf meiner NSLU2 noch SlugOS/BE 3.10b, und ich möchte gerne auf Debian wechseln.
Wie läuft das ab?
Macht man die NSLU2 komplett platt und fängt wie im HowTo beschrieben mit der Debian-Installation an?
Oder gibt es eine Möglichkeit, von SlugOS/BE zu Debian zu wechseln, ohne Einstellungen wie NFS exports, Samba-Einstellungen u.ä. zu verlieren?
Danke für Eure Hilfe!

PS: Gibt es netatalk bzw. AFP (Apple File Protocol) für Debian?
Gruß, ao

NSLU2 (Debian/NSLU2 (armel) 5.0.3 Stable Release, 263.78 BogoMIPS)
Apple MacBook C2D (OS X 10.5, Ubuntu 8.04, Windows XP)

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2

Sonntag, 14. Dezember 2008, 19:14

AW: Wechsel von SlugOS/BE auf Debian (NSLU2)

Moin!

Ich habe vor kurzem den Wechsel von Unslung zu Debian vollzogen und mir hinsichtlich der Konfigurationsdateien so beholfen, dass ich Debian auf ein anderes USB-Medium installiert habe als Unslung. Dadurch waren anschließend alle Konfigurationsdateien noch vorhanden und ich konnte Schritt für Schritt die nötigen Anpassungen (z.B. Pfade) machen, wobei ich mir auch mit ein paar Symlinks beholfen habe, um nicht auf sämtlichen Clients die Pfade zu den Shares (Samba bzw. NFS) anpassen zu müssen.
Das war zwar mit ein bisschen Handarbeit verbunden, aber man kann halt nicht immer davon ausgehen, dass alle Pfade von vornherein stimmen.

Gruß,

Thomas

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3

Sonntag, 14. Dezember 2008, 19:57

AW: Wechsel von SlugOS/BE auf Debian (NSLU2)

Gute Idee - danke für den Tipp!
Wenn ich das richtig erinnere, kann man auch Debian auf einen USB-Stick an der NSLU2 installieren, was ich dann auch versuchen würde.
Mir wäre es am liebsten, wenn ich auf meinen DVB-T Receivern und auf dem Macbook und Ubuntu nichts ändern müsste (NFS, Samba etc.).
Vor allem die Einstellungen auf den beiden DVB-T Receivern (nehmen über NFS auf der NSLU2 auf) könnten dann alle bleiben.
Und mit Debian hat man einfach mehr Möglichkeiten als mit SlugOS.
Gruß, ao

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Sonntag, 14. Dezember 2008, 21:05

AW: Wechsel von SlugOS/BE auf Debian (NSLU2)

Sieht bei mir ähnlich aus (nur Windows- statt Apple-Clients) und, ja, auch ich habe Debian erstmal auf einen 2GB-Stick gepackt. Den habe ich am einfachsten komplett leeren können.
Bei der Installation empfiehlt sich m.E. die Variante, die der Installer als "eine einzige Partition" bezeichnet (was aber nicht ganz stimmt - /boot und Swap liegen auf separaten Partitionen). Die Platten kann man dann dahin mounten, wo man sie braucht. Das erleichert die Beibehaltung von Shares. Da ich beim Wechsel von Unslung allerdings nicht alle verschlungenen Pfade nachbauen wollte, gibt's halt die Symlinks.
Was m.E. auch für Debian (lenny) spricht, ist die bessere Floating-Point-Handhabung und damit bessere Performance in diesem Bereich.
Außerdem werde ich irgendwann wohl mal einen DVB-T-Stick in Kombinaion mit einer VDR-Installation probieren. Ich denke mal, dass Debian in dieser Hinsicht mehr bietet als andere FW-Varianten (insbesondere Unslung - das fängt beim Kernel an).

Gruß,

Thomas

5

Sonntag, 14. Dezember 2008, 22:25

AW: Wechsel von SlugOS/BE auf Debian (NSLU2)

Reichen für Debian 2 GB aus? Alternativ hätte ich noch einen 4 GB-Stick, oder eben einer über einen USB-Port angeschlossene USB-Festplatte, aber Stick bzw. SD-Karte ist mir lieber.
Wieviel Speicherplatz wählt man am besten für /boot und /swap jeweils aus?
Ansonsten finde ich es auch am besten, nicht allzuviele Linux-Partitionen zu nutzen, aber das ist wohl auch Geschmackssache.
Ist Debian "lenny" die aktuellste Version für die NSLU2?
Die Idee mit den Symlinks/Softlinks ist prima, vielen Dank!
Gruß, ao

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Sonntag, 14. Dezember 2008, 22:52

AW: Wechsel von SlugOS/BE auf Debian (NSLU2)

Für die Installation an sich reicht das locker. Auch nach der Installation einiger Pakete habe ich auf im maßgeblichen Wurzeldateisystem noch 35% von ca. 1,5 GB frei, den Rest des Sticks beanspruchen Swap und /boot. Um die Größe hat sich der Installer gekümmert. Die eigentlichen Daten, auf die ich per LAN zugreifen will, liegen natürlich nicht auf dem Stick, sondern auf externen HDDs. Die Trennung von HDD und System bringt zudem den Vorteil, dass man die Festplatte leichter mal abstöpseln kann, ohne die Slug herunterfahren zu müssen. Soll bei Mediensammlungen ja mal vorkommen...
Der aktuelle Lenny-Installer für die Slug ist RC1 und damit wohl das neueste, was es debianseitig gibt. Wenn Du die bessere Fließkomma-Behandlung willst, ist das Deine Version. Wenn Du dagegen eher konservativ bist und einem Release Candidate nicht vertraust, gibt's bestimmt auch noch den älteren Etch-Installer.

Gruß,

Thomas

7

Montag, 15. Dezember 2008, 14:11

AW: Wechsel von SlugOS/BE auf Debian (NSLU2)

Vielen Dank! Ich werde demnächst dann auf Lenny umsteigen. :)
Gruß, ao

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