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ciVic

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Firmwareversion / your current Firmware: Debian

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1

Mittwoch, 12. März 2008, 20:45

Ständig Dateisystem defekt

Hallo,

Ich nutze meinen NSLU2 mit einem USB-Stick, auf dem Debian 4.0r1 installiert ist. Der ist auch recht gut ausgelastet, läuft 24h unter anderem als Webserver. In letzter häufen sich Dateisystemfehler. Zu erkennen daran, dass das System plötzlich read-only ist, und fsck immer, mal mehr mal weniger, Fehler zu Tage fördert. Der Stick ist 3 Monate alt, badblocks liefert auch mit einem Schreibtest keine fehlerhaften Blöcke. Woran könnte sowas liegen? Abstürzen tut eigentlich nichts...

Oliver



was hast Du bereits probiert?: Diverse fsck-Durchläufe, Googlesuche nach Bugs im Dateisystemtreiber, badblock-Scan

Die Suche schon benuzt?: nein

wird ein externer Datenträger genutzt, wenn ja, was für eine Art: 4GB USB-Stick Kingston DataTraveler

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djk1o

Fortgeschrittener

Beiträge: 332

Wohnort: Berlin

Beruf: Programmierer/Designer

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2

Mittwoch, 12. März 2008, 23:29

hast du evtl. eine fehlerhaft geschriebene größere datei drauf? ganz unglücklich war bei mir debian mit einer mp3 mit einem "´ " im namen, die per samba nach ewigen zeiten geschrieben wurde.
NSLU2 (Debian Etch) 266MHz - fantec LD-U35U2 (160GB Maxtor) - 2,5" Samsung 100GB - Canon iP5200 - Acer Bluetooth - gLCD - NFS (dbox2) - Samba (2x Notebook; 1 PC) - CUPS - rTorrent (xmlrpc) - ntp - lighttp + php

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ciVic

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Firmwareversion / your current Firmware: Debian

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3

Mittwoch, 12. März 2008, 23:37

Hmm gute Frage, ich glaube allerdings nicht, da das die root-Partition ist, und da nur Systemdateien drauf sind. /home ist eine andere Partition.

Am Anfang hat sich die NSLU2 einige male aufgehangen, kann dabei was am Dateisystem kaputt gehen, das fsck nicht wieder reparieren kann, was man nur durch formatieren beheben kann?

4

Donnerstag, 13. März 2008, 18:49

Hast Du die Hinweise unter http://www.cyrius.com/debian/nslu2/linux-on-flash.html
befolgt, um die 'Belastung' des Memory-Sticks so gering wie möglich zu halten? Ist die Partitionen ext2 gemounted? Wenn nicht solltest Du das vielleicht machen, denn die Journal-Zugriffe bei ext3 können so ein Teil schon mal kaputtflashen.

Nur so aus Interesse: Hast Du die Swap-Partition eigentlich auch auf dem Stick?

ciVic

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Firmwareversion / your current Firmware: Debian

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5

Donnerstag, 13. März 2008, 20:43

Ist als ext3 gemountet, die Regeln sind alle befolgt, und Swap ist auf dem Stick. Aber sollte badblocks nicht defekte Blöcke anzeigen, wenn die Blöcke auf dem Stick defekt sind?
Den swap hab ich übrigens auch mit badblocks mal getestet (im Shreibmodus).

Dirk.M

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Firmwareversion / your current Firmware: Debian

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6

Donnerstag, 13. März 2008, 22:19

Hallo,

eigentlich sollte man die swap-Partition nicht auf einem Stick legen. Da auf Grund des niedrigen Arbeitsspeicher wird relativ häufig geswapt. Eins Speicherstick nur hunderttausend lese/schreibzugriffe aushält, ist dies schnell erreicht. Wenn du die Slug als Webserver verwendest, wäre eine USB-Harddisk besser. Am besten eine, die in einen Schlafmodus versetzt werden kann.

Gruß Dirk

7

Freitag, 14. März 2008, 08:37

Zum Thema Swap auf Flash-Medium habe ich neulich einen interessanten Artikel gelesen.
Demzufolge ist das Thema Abnutzung des Flash Speichers relativ zur Größe des Mediums zu sehen und nicht mehr ganz so schlimm wie vor einigen Jahren als ein Typischer USB-Stick so 128 oder 256 MByte hatte.

Hier ist der Artikel:
http://www.dansdata.com/flashswap.htm

Zitat der interessanten Stelle:

Zitat


There's a limit to the number of erase cycles Flash memory cells will survive. The reason why ordinary scratch disk used to be a bad idea for Flash was, apart from the fact that Flash devices weren't very fast, that the constant activity of a swap file could push the memory to a hundred thousand or more write cycles surprisingly quickly. This was despite firmware that takes care of "wear levelling", making sure new data always goes to the sectors that've had the fewest erase cycles.
Nowadays, though, you can get large, cheap, significantly-faster-than-they-used-to-be Flash devices. And that has changed things.
Say you've got a Flash device that really and truly only can handle the oft-quoted 100,000 erase cycles. Quality Flash should actually be better than that these days, though some of it is apparently rather worse.
If the device is a decent size, though, it can take a long time to make it to even 50,000 cycles.
If your Flash device is "4Gb" with a formatted capacity of 3900Mb, and you do nothing but write to it as fast as you can - at, say, 30Mb/s - you'll still only be able to replace its entire contents every 130 seconds. At that rate, it'll take you 150 days to hit 100,000 cycles.
Older Flash devices were slower, which made them less useful as scratch disks all by itself. But they were also a lot smaller, and more likely to genuinely only support 100,000 erases, if not fewer.
Those factors made the calculation less favourable. A "128Mb" (formatted 125Mb) device at 10Mb/s will be completely overwritten every 12.5 seconds, giving you only a couple of weeks before you hit 100,000 cycles. In real world use, I'd be surprised if that lasted a year as a scratch disk. And a 10Mb/s swap file ain't exciting anyway.

Gruß
VooChee
Scovery xS - 1002MHz - RAM 512MB - HD 160GB - Debian Etch
In Planung: CarNSLU - 266MHz - RAM 32MB - Flash 2GB - USB-Extra-Ports - WLAN - USBAudio - GPS - Debian Etch

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