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berty331

Anfänger

  • »berty331« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 6

Firmwareversion / your current Firmware: originale Firmware 2.3r24

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1

Mittwoch, 16. Januar 2008, 18:07

kein Systemstart seit 2ter Platte

Ich habe mal wieder ein Problem :-))
Mein System läuft Super, am USB1 habe ich den USB Stick mit dem Debian drauf.
Nun habe ich an USB2 eine Usb Platte angeschlossen, mit ext3 formatiert. Die kann ich Händisch mounten und mit arbeiten.

Nur, sobald ich ein reboot vom System mache, läuft das System nicht wieder hoch, ich vermute der versucht von der 2. Platte zu booten.

Was muß ich einstellen, damit das korrekt läuft ?

Danke Berthold


Art der Firmware: debian-4[1].0r2

wird ein externer Datenträger genutzt, wenn ja, was für eine Art: 4 GB USB Stick Transend JetFlash V10 USB1 , 250 GB Verbatim 2,5" USB2

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2

Mittwoch, 16. Januar 2008, 19:15

hast du die erste platte vielleicht an den anderen USB -port angesteckt (vertauscht)?
kommt das system hoch wenn du die zweite platte wieder abhängst?
Einstellen tust du sowas in der /etc/fstab
Scovery xS - 1002MHz - RAM 512MB - HD 160GB - Debian Etch
In Planung: CarNSLU - 266MHz - RAM 32MB - Flash 2GB - USB-Extra-Ports - WLAN - USBAudio - GPS - Debian Etch

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3

Mittwoch, 16. Januar 2008, 19:19

Hi,

die NSLU2 vertauscht gerne sda und sdb beim Booten, so dass deine Systemplatte zu sdb wird und die 2. zu sda. Das hat auch nichts damit zu tun, an welchem USB -Port die Platten hängen.
Das kannst du einfach umgehen, indem du statt /dev/sda1 usw zu verwenden die Dateisysteme labelst:
Annahme: sda1 ist dein root-Dateisystem (gemountet unter / ) und sda2 ist deine Swap-Partition.
Das geht ganz einfach mit tune2fs:

Quellcode

1
tune2fs -L rootfs /dev/sda1
Die Swap-Partition labelst du wie folgt:

Quellcode

1
2
3
swapoff -a
mkswap -L swapspace /dev/sda2
swapon LABEL=swapspace
Falls du noch weitere Partitionen hast, musst du analog vorgehen.

Danach änderst du noch deine /etc/fstab:
Ersetze einfach /dev/sda1 durch LABEL=rootfs
und /dev/sda2 durch LABEL=swapspace

Nochmal alles nachprüfen, Tippfehler in der fstab sind nicht wirklich optimal.
Dann zB mit mount -L rootfs /mnt kannst du prüfen, ob das Mounten mit Label funktioniert.
Auf http://www.nslu2-linux.org/wiki/HowTo/MountDisksByLabel steht das ganze etwas anders, wobei ich mir nicht sicher bin, ob es /dev/disk/by-label usw auf jedem System gibt, deswegen ist die LABEL=xxx Methode sicherer. Ob die Kernel-Zeile angepasst werden muss, weiss ich auch nicht genau, das HowTo ist auch schon 1 Jahr alt und meine Label-Erfahrung beschränkt sich auf x86 Systeme (und die nutzen ja grub als Bootloader...)

Gruss,
EvilDevil

djk1o

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4

Donnerstag, 17. Januar 2008, 00:25

hm...ich wollte auch schon die LABEL methode nutzen, aber ein system welches danach nimmer bootet ist nicht erstrebenswert. ;) ich werd aber später mal testen, und hoffe dass es gelingt, dann werde ich meine lösung publizieren oder die von evildevil propagieren :)
NSLU2 (Debian Etch) 266MHz - fantec LD-U35U2 (160GB Maxtor) - 2,5" Samsung 100GB - Canon iP5200 - Acer Bluetooth - gLCD - NFS (dbox2) - Samba (2x Notebook; 1 PC) - CUPS - rTorrent (xmlrpc) - ntp - lighttp + php

sindbad

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5

Donnerstag, 17. Januar 2008, 20:32

Hi,
ich habe das im Moment per UUID gelöst.
Tree installieren und mit tree /dev/disk die Nummern der Platten erkunden. in der fstab dann UUID=xxxxx22a-9fc1-4ab5-xxxx-25c2d1xxxxxx /mnt/storage1 ext3 rw,noatime,commit=120,defaults,errors=remount-ro 0 0
eingetragen.
falls das suboptimal ist, bitte ich um korrektur.

grüße

sindbad

6

Freitag, 18. Januar 2008, 07:47

Hi,

UUID geht natürlich genauso, aber ist von der Lesbarkeit *etwas* schlechter als mit Labels ;)

Gruss,
EvilDevil

PS: hast du deine Kernel-Kommandozeile auch angepasst oder läuft das so?

sindbad

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7

Freitag, 18. Januar 2008, 13:27

was?

:o keine Ahnung. ich glaube nicht. wie sieht denn eine Kernel-Komandozeile aus?

update-initramfs -u und flash-kernel hab ich gemacht, aber auch nur weil es da stand. viellecht kannst du mir sagen, WAS ich gemacht hab

8

Freitag, 18. Januar 2008, 18:47

Mach einfach mal

Quellcode

1
cat /proc/cmdline

Das zeigt dir dann die Parameter an, die dein Bootloader (in dem Fall entweder RedBoot (oder der 2nd Stage Apex, kein Plan wie das bei Debian/NSLU2 momentan genau abläuft) dem Kernel mitgibt.

Gruss,
EvilDevil

sindbad

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9

Freitag, 18. Januar 2008, 23:31

cat /proc/cmdlin

ergibt
console=ttyS0,115200 rtc-x1205.probe=0,0x6f noirqdebug

djk1o

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10

Samstag, 19. Januar 2008, 21:10

übrigens habe ich die platten mit Labels versehen und seit dem bootet das Teil mit zwei festplatetn oder auch mit nur einer :) danke für den Tip!
NSLU2 (Debian Etch) 266MHz - fantec LD-U35U2 (160GB Maxtor) - 2,5" Samsung 100GB - Canon iP5200 - Acer Bluetooth - gLCD - NFS (dbox2) - Samba (2x Notebook; 1 PC) - CUPS - rTorrent (xmlrpc) - ntp - lighttp + php

11

Donnerstag, 21. Februar 2008, 11:56

Hab auch zwei Platten dran. Wenn ich Sie vertausche, bootet Debian nicht. Die Platte mit dem System hängt an USB2 - aus Unslung-Zeiten. Irgendwie muß sich das System dann doch 'merken', an welchem Anschluß die Systemplatte eingestöpselt ist.

Die zweite Platte hatte ich auch erst nach dem Aufspielen des Systems eingestöpselt. Die war schon ext3-partitioniert+formatiert, aber die NSLU hat das angemeckert. Neu partitioniert+formatiert und dann gings.

Allerdings leuchtet die LED für die zweite Platte, die an USB 1 hängt nicht. Weiß jemand warum?

djk1o

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12

Donnerstag, 21. Februar 2008, 12:10

irgendwo wurde mal geschrieben dass die boot-hdd an usb1 hängen soll, weil der usb2-port nicht bootfähig ist...was ich selbst aber auch noch nicht nachvollziehen kann warum das so ist.
NSLU2 (Debian Etch) 266MHz - fantec LD-U35U2 (160GB Maxtor) - 2,5" Samsung 100GB - Canon iP5200 - Acer Bluetooth - gLCD - NFS (dbox2) - Samba (2x Notebook; 1 PC) - CUPS - rTorrent (xmlrpc) - ntp - lighttp + php

13

Freitag, 22. Februar 2008, 00:26

Hi,

also die Port 1 und Port 2 Sache trifft nur auf uNSLUng zu, Debian ist da nicht so wählerisch. Und solange man Labels oder UUIDs verwendet (oder nicht mehr als 1 Platte verwendet) ist es egal, an welchem USB Port die Platte hängt.

Gruss,
EvilDevil

togi

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14

Donnerstag, 28. Februar 2008, 00:18

Hi,

ich habe ein echtes Problem. (Denke, dass das auch hierhin gehört)
Hatte früher OpeNSLUg benutzt um einen USBHOSTFS Server zu realisieren.
Habe nun Debian installiert weil ich denke das man damit mehr Möglichkeiten hat.
Die Installation hat auch relativ gut funktioniert. Habe einen internen USB Stick mit 16GB auf dem ich Debian installiert habe.
Das Booten geht einwandfrei.
Habe EvilDevil's Label Beschreibung benutzt um dem USBStick einen Namen explizit zu zuweisen. Allerdings funktioniert das nicht so wie ich es erwartet hatte. Sobald ein Datenträger in USB1 oder USB2 ist verweigert das System das Hochfahren.
Desweiteren, wenn ich das System ohne einen Datenträger hochgefahren habe und dann einen USBStick in USB1 oder USB2 stecke wird er zwar von Dmesg erkannt aber ich kann nicht darauf zugreifen. In OpeNSLUg wurde dieser sofort erkannt und ins System eingebunden.

Könnt Ihr mir sagen wie ich die oben aufgeführten Probleme beheben kann ???

Vielen Dank im Voraus für Eure Hilfe!!!!

Gruß
ToGi

15

Donnerstag, 28. Februar 2008, 05:19

Hi,

zu deinem Mount-Problem:
Hast du mal manuell mit mount -L meinlabel das Mounten probiert?

zu Deinem usb-mount Problem:
apt-get install usbmount
Config-Dateien anpassen (dürfte hier im Forum beschrieben sein) und gut ist ;)

Gruss,
EvilDevil

togi

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16

Donnerstag, 28. Februar 2008, 22:15

Fehler gefunden !!!!

Vielen Dank, EvilDevil

sindbad

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17

Freitag, 29. Februar 2008, 14:23

und welcher war es? wir würden gern wissen was du so alles falsch gemacht hast!

Grüße

M

togi

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18

Freitag, 29. Februar 2008, 14:37

Wie es EvilDevil beschrieben hatte!
Ich vergaß z.Bsp. die USBMount zu installieren.
Nachdem ich dieses gemacht hatte und die Informationen in die FSTAB geschrieben hatte lief das System so wie ich es wollte.
Allerdings habe ich Debian wieder aus der NSLU entfernt da leider keins der kompilierten USBHOSTFS Files funktioniert hatte.(Fehler: Cannot execute binary file)
Ich habe das NSLU wieder geupgradet auf OpeNSLUg, da das Hauptziel nunmal die USBHostFS Funktionalität ist.

Gruß
ToGi

19

Freitag, 29. Februar 2008, 14:47

Hallo djk1o,

hast Du dazu irgend was an den Kernelparametern ändern müssen oder gings einfach mit setzen der Labels, wie von EvilDevil deschrieben?

djk1o

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20

Freitag, 29. Februar 2008, 18:23

einfach nur in der "/etc/fstab" die einträge von "/dev/sda1" auf "LABEL=rootfs" geändert.
NSLU2 (Debian Etch) 266MHz - fantec LD-U35U2 (160GB Maxtor) - 2,5" Samsung 100GB - Canon iP5200 - Acer Bluetooth - gLCD - NFS (dbox2) - Samba (2x Notebook; 1 PC) - CUPS - rTorrent (xmlrpc) - ntp - lighttp + php

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