Hallo EvilDevil,
Danke für den Hinweis. So etwas hatte ich schon irgendwie befürchtet, doch verstehen tu ich es nicht, hat es doch in der Vergangenheit mit der Sselben Festplatte IMMER bestens funktioniert!!!
Es hat ja nichts mit der Festplatte zu tun (bzw eigentlich schon). Die NSLU2 hat während der ersten Installationsschritte (bis nach der Formatierung der Dateisysteme) nur Zugriff auf die 32MB RAM, beim Formatieren von großen Partitionen belegt das Formatierungsprogramm (mkfs.ext3 zB) mehr Speicher als die NSLU2 besitzt und bricht deswegen ab.
Wäre es Dir möglich mir eine Schritt-für-Schritt- Anleitung zu geben, damit ich das auch ganz bestimmt hinbekomme?!? GCC kann ich ja bedienen, doch alles, was direkt mit dem Betriebssystem (inklusive Partitionieren) zu tun hat ist nicht so mein täglich Brot.
Ich hätte noch zwei weitere Debian-4.0r1-Systeme (jedoch auf i386er Basis) zur Verfügung. Beide verfügen über eine USB-Schnittstelle an die ich die Festplatte (die normalerweise an der Slug ist) anschließen könnte. Ich möchte dann jedoch ungern die im System bereits installierte Festplatte löschen (verständlich, oder?).
Also wenn du schon 2 Debian Systeme hast, ist das ja kein Problem:
System hochfahren, USB-Platte einstöpseln, 10 Sekunden warten,
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dmesg | tail
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ausführen (sollte dir dann normalerweise die Festplattendevicedatei anzeigen. (/dev/sda bei einem System mit IDE-Platten, /dev/sdb oder sdc bei einem System mit SCSI oder SATA Platten).
Dann kannst du als root
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cfdisk /dev/sdX
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ausführen und die Partitionierung vornehmen. Vorher noch schauen, ob irgendein automount Mechanismus Partitionen der USB-Platte gemountet hat und falls ja, diese unmounten.
Wenn du die Partitionen angelegt hast, musst du noch den Typ der Partition für den Swap-Speicher noch auf 82 ändern und die Änderungen speichern.
Danach wird mit mkfs.ext3 -L rootfs /dev/sdX1 (passend zu deiner Partitionierung) das Dateisystem anlegen, den Swap-Speicher mit mkswap -L swapspace /dev/sdX2 initialisieren und fertig. Die -L Optionen verpassen den Partitionen Labels, also Bezeichnungen, mit denen du sie auch mounten kannst. ZB.
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mount -L rootfs /
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In der /etc/fstab sähe das dann so aus
LABEL=rootfs / ext3 defaults,errors=remount-ro 0 1
Ist ganz praktisch, wenn du beim Booten der NSLU2 2 USB-Speicher eingesteckt hast, deren Reihenfolge (sda sdb usw) kann sich nämlich bei jeden Bootvorgang verändern. Wenn dann sda plötzlich sdb ist und der Kernel kein Root-Filesystem auf sda mehr finden kann bleibt die NSLU2 nämlich einfach stehen und rührt sich nicht mehr.
Die Platte kannst du dann so an der NSLU2 verwenden, Partitionierung und Formatierung kannst du überspringen und gleich zu den Mountpoints übergehen.
Doch jetzt erst einmal Dir und allen anderen Teilnehmern einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Ganz lieben Dank im voraus.
Vielen Dank! Der Rutsch war prima und verletzungsfrei.
Gruss,
EvilDevil