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ruebi

Unregistered

1

Sunday, December 30th 2007, 11:58pm

Abbruch der SSH-Verbindung während des Partitionieren

[edit]
Ursache: Debian Installer 4.0r2 hat Schwierigkeiten (Slug hat nicht genug Speicher) bei der Partitionierung angeschlossener Festplatten, wenn diese beispielsweise 500 GB oder größer sind

Lösung: Festplatte mit anderem Linux-System (zB Live-CD) partitionieren und formatieren. Erst danach den Installer aufrufen und den Teil der Partitionierung überspringen
[/edit]

nun die ursprüngliche Nachricht:


Nun war es ja endlich soweit und eine neue Version des Debian-Installers ist seit dem 3. Weihnachtstag endlich wieder verfügbar. Zeit also die slug mal auf den neusten Stand zu bringen.

Nachdem ich den Debian 4.0r2-Installer unter http://www.slug-firmware.net/d-dls.php runtergeladen habe bin ich genau wie unter http://www.cyrius.com/debian/nslu2/ beschrieben vorgegangen.

Zunächst klappte alles einwandfrei, bis ich zum Punkt "Partitionierung" gelangte. Bei automatischer Partitionierung wird die Swap-Partition nur ganze 90MB gross gemacht (empfohlen sind mindestens 256MB). Nun ja, das erachte ich noch als ein überwindbares Hinderniss; schließlich kann man die Partitionierung ja auch manuell vornehmen. Doch egal wie ich die Partitionierung vornehme. es scheitert immer an der selben Stelle:

Nach der Meldung "Creating ext3 file system for / in partition *1 of SCSI1 (0,0,0)" wird bei 33% Fortschritt plötzlich (aber jederzeit reproduzierbar) die Netzwerkverbindung getrennt. Dies quittiert mir Putty mit einem "Server unexpectedly closed network connection".

Was könnte ich noch versuchen? Was habe ich eventuell nicht berücksichtigt?

was hast Du bereits probiert?: An der Festplatte liegt es meines Erachtens nicht, denn unter XP läßt sich diese einwandfrei formattieren; desweiteren lief sie ja früher auch ohne Probleme an der Slug.

An der Slug liegt es meines Erachtens auch nicht, denn auch diese lief bis zum heutigen Update auch ohne Probleme.

Ich habe die Installation mittlerweile mehrere Male versucht, immer jedoch mit dem selben Ergebnis: Netzwerk-Abbruch bei 33% der Partitionierung.

Frühere Versionen des Installers liefen mit selber Konfiguration immer ohne Probleme.

Die Suche schon benuzt?: ja

Art der Firmware: Debian 4.0r2 Installer

wird ein externer Datenträger genutzt, wenn ja, was für eine Art: ja klar: 500 GB Samsung an USB1


Danke für Eure Hinweise.

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2

Monday, December 31st 2007, 4:10pm

Hi,

deine NSLU2 bricht wegen zu wenig Speicher ab. Der swap wird zwar angelegt, aber erst nach der Formatierung aktiviert. -> 2. SSH Verbindung aufmachen und manuell aktivieren (swapon /dev/sdaX )
ODER
Linux Live CD nehmen und die Platte an nem PC partitionieren und formatieren.

Gruss,
EvilDevil

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ruebi

Unregistered

3

Monday, December 31st 2007, 9:36pm

Hallo EvilDevil,

Danke für den Hinweis. So etwas hatte ich schon irgendwie befürchtet, doch verstehen tu ich es nicht, hat es doch in der Vergangenheit mit der Sselben Festplatte IMMER bestens funktioniert!!!
Wäre es Dir möglich mir eine Schritt-für-Schritt- Anleitung zu geben, damit ich das auch ganz bestimmt hinbekomme?!? GCC kann ich ja bedienen, doch alles, was direkt mit dem Betriebssystem (inklusive Partitionieren) zu tun hat ist nicht so mein täglich Brot.

Ich hätte noch zwei weitere Debian-4.0r1-Systeme (jedoch auf i386er Basis) zur Verfügung. Beide verfügen über eine USB-Schnittstelle an die ich die Festplatte (die normalerweise an der Slug ist) anschließen könnte. Ich möchte dann jedoch ungern die im System bereits installierte Festplatte löschen (verständlich, oder?).

An welcher Stelle muß ich dann wie die normale Installation-Prozedur verlassen/anders vorgehen?

Doch jetzt erst einmal Dir und allen anderen Teilnehmern einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Ganz lieben Dank im voraus.

4

Tuesday, January 1st 2008, 2:44am

Quoted from "ruebi;29145"

Hallo EvilDevil,

Danke für den Hinweis. So etwas hatte ich schon irgendwie befürchtet, doch verstehen tu ich es nicht, hat es doch in der Vergangenheit mit der Sselben Festplatte IMMER bestens funktioniert!!!

Es hat ja nichts mit der Festplatte zu tun (bzw eigentlich schon). Die NSLU2 hat während der ersten Installationsschritte (bis nach der Formatierung der Dateisysteme) nur Zugriff auf die 32MB RAM, beim Formatieren von großen Partitionen belegt das Formatierungsprogramm (mkfs.ext3 zB) mehr Speicher als die NSLU2 besitzt und bricht deswegen ab.

Quoted


Wäre es Dir möglich mir eine Schritt-für-Schritt- Anleitung zu geben, damit ich das auch ganz bestimmt hinbekomme?!? GCC kann ich ja bedienen, doch alles, was direkt mit dem Betriebssystem (inklusive Partitionieren) zu tun hat ist nicht so mein täglich Brot.

Ich hätte noch zwei weitere Debian-4.0r1-Systeme (jedoch auf i386er Basis) zur Verfügung. Beide verfügen über eine USB-Schnittstelle an die ich die Festplatte (die normalerweise an der Slug ist) anschließen könnte. Ich möchte dann jedoch ungern die im System bereits installierte Festplatte löschen (verständlich, oder?).
Also wenn du schon 2 Debian Systeme hast, ist das ja kein Problem:
System hochfahren, USB-Platte einstöpseln, 10 Sekunden warten,

Source code

1
dmesg | tail
ausführen (sollte dir dann normalerweise die Festplattendevicedatei anzeigen. (/dev/sda bei einem System mit IDE-Platten, /dev/sdb oder sdc bei einem System mit SCSI oder SATA Platten).
Dann kannst du als root

Source code

1
cfdisk /dev/sdX 
ausführen und die Partitionierung vornehmen. Vorher noch schauen, ob irgendein automount Mechanismus Partitionen der USB-Platte gemountet hat und falls ja, diese unmounten.
Wenn du die Partitionen angelegt hast, musst du noch den Typ der Partition für den Swap-Speicher noch auf 82 ändern und die Änderungen speichern.
Danach wird mit mkfs.ext3 -L rootfs /dev/sdX1 (passend zu deiner Partitionierung) das Dateisystem anlegen, den Swap-Speicher mit mkswap -L swapspace /dev/sdX2 initialisieren und fertig. Die -L Optionen verpassen den Partitionen Labels, also Bezeichnungen, mit denen du sie auch mounten kannst. ZB.

Source code

1
 mount -L rootfs / 
In der /etc/fstab sähe das dann so aus

Quoted

LABEL=rootfs / ext3 defaults,errors=remount-ro 0 1
Ist ganz praktisch, wenn du beim Booten der NSLU2 2 USB-Speicher eingesteckt hast, deren Reihenfolge (sda sdb usw) kann sich nämlich bei jeden Bootvorgang verändern. Wenn dann sda plötzlich sdb ist und der Kernel kein Root-Filesystem auf sda mehr finden kann bleibt die NSLU2 nämlich einfach stehen und rührt sich nicht mehr.
Die Platte kannst du dann so an der NSLU2 verwenden, Partitionierung und Formatierung kannst du überspringen und gleich zu den Mountpoints übergehen.

Quoted


Doch jetzt erst einmal Dir und allen anderen Teilnehmern einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Ganz lieben Dank im voraus.
Vielen Dank! Der Rutsch war prima und verletzungsfrei. ;)

Gruss,
EvilDevil

ruebi

Unregistered

5

Tuesday, January 1st 2008, 4:08pm

Hallo EvilDevil,

ganz herzlichen Dank für die Anleitung. An der Stelle

Quoted from "EvilDevil;29146"

......den Swap-Speicher mit mkswap -L swapspace /dev/sdX2 initialisieren ...

mußte ich von Deiner Anleitung abweichen, da meine swap-Partition "sda5" war (ist irgendwie immer so, keine Ahnung warum).

Danach habe ich die Platte dann wieder an die slug gehängt und diese neu gebootet. IIm Dialog der Partitionierung mußte ich noch den Mountpoiunt "/" angeben und das Filesystem nochmal auf Journalling fs3 setzen (warum auch immer!?!). Nun läuft derzeit der Rest der Installation. bei Punkt "Setzen der Uhr" hat er recht lange verweilt. Nun ja... aber bislang sieht nun alles recht nomal aus. So will ich mal hoffen, daß es dabei auch bleibt.

An Martin Michlmayr () hatt ich auch ne kurze Nachricht geschrieben. Er kam auch zum selben Schluß wie Du: Nicht genug Speicher vrohanden. Da ich in der Vergangenheit mit der selben Platte und früheren Versionen des Debian-Installers jedoch nie Probleme hatte, sagte er mir zu sich der Angelegenheit nochmal richtig anzunehmen. Ich denke auch, daß das Problem sicherlich immer mehr Anwender treffen wird, da ja mittlerweile selbst Festplatten mit 1TB keine Seltenheit mehr sind. SO will ich mal hoffen, daß es nicht wieder ein Jahr dauert, bis ein neuer, (auch mit größeren Platten) funktionierender Installer verfügbar ist.

Nochmals ganz dicken Dank für Deine schnellen und detaillierten Rückantworten!!!

Sobald die Installation abgeschlossen ist und alles funktioniert, werde ich den Thread auch auf gelöst setzen.

6

Tuesday, January 1st 2008, 8:18pm

Quoted from "ruebi;29150"

Hallo EvilDevil,

ganz herzlichen Dank für die Anleitung. An der Stelle

mußte ich von Deiner Anleitung abweichen, da meine swap-Partition "sda5" war (ist irgendwie immer so, keine Ahnung warum).

liegt wohl daran, dass du die Swap-Partition als 1. logische Partition in einer erweiterten Partition angelegt hast. Die Ziffern waren sowieso nur ein Andeutung, die du mit Leben füllen solltest ;)

Quoted


Danach habe ich die Platte dann wieder an die slug gehängt und diese neu gebootet. IIm Dialog der Partitionierung mußte ich noch den Mountpoiunt "/" angeben und das Filesystem nochmal auf Journalling fs3 setzen (warum auch immer!?!). Nun läuft derzeit der Rest der Installation. bei Punkt "Setzen der Uhr" hat er recht lange verweilt. Nun ja... aber bislang sieht nun alles recht nomal aus. So will ich mal hoffen, daß es dabei auch bleibt.

An Martin Michlmayr () hatt ich auch ne kurze Nachricht geschrieben. Er kam auch zum selben Schluß wie Du: Nicht genug Speicher vrohanden. Da ich in der Vergangenheit mit der selben Platte und früheren Versionen des Debian-Installers jedoch nie Probleme hatte, sagte er mir zu sich der Angelegenheit nochmal richtig anzunehmen. Ich denke auch, daß das Problem sicherlich immer mehr Anwender treffen wird, da ja mittlerweile selbst Festplatten mit 1TB keine Seltenheit mehr sind. SO will ich mal hoffen, daß es nicht wieder ein Jahr dauert, bis ein neuer, (auch mit größeren Platten) funktionierender Installer verfügbar ist.
Vielleicht hattest du früher deine Partitionen kleiner angelegt und mkfs.ext3 hat deswegen nicht soviel Speicher benötigt. Möglicherweise wurde mkfs.ext3 aber auch geupdatet und benötigt jetzt für die gleiche Operation mehr Speicher als bisher.

Quoted


Nochmals ganz dicken Dank für Deine schnellen und detaillierten Rückantworten!!!

Sobald die Installation abgeschlossen ist und alles funktioniert, werde ich den Thread auch auf gelöst setzen.


Gruss,
EvilDevil

PS:
Auf http://www.nslu2-linux.org/wiki/Debian/D…rDisconnectsSSH ist die Problemlösung nochmals beschrieben

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