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jazzinjection

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Firmwareversion / your current Firmware: Debian

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1

Montag, 3. Dezember 2007, 20:03

Netzlaufwerke via Samba mounten?

Hallöchen,

nach dem ich mein zugegebenermassen peinliches Problem mit dem Mounten der USB PLatte ja lösen konnte, hoffe ich es ist in diesem Fall nicht genauso simpel - naja, eigentlich hoffe ich es schon, denn dann wäre der hilfreiche Tip wahrscheinlich blitzschnell zur Stelle --> grosses Lob an dieser Stelle - bislang ist mir immer sehr schnell, freundlich und kompetent geholfen worden - auch wenn ich mich als absoluter Beginner geoutet habe!

Also, was ich jetzt gern machen würde, ist in Linux (z.B. Ubuntu) meine an der Slug via Samba hängenden USB Laufwerke zu mounten, so dass Sie im Dateisystem z.B. unter "media" zu sehen sind. Ziel der übung ist z.B. via amarok dann auf meine Musikbibliothek mit entsprechender Coververwaltung etc. zugreifen zu können. Mein Ansatz war folgender Eintrag in der /etc/fstab:

Quellcode

1
192.168.1.100:/media/fotos /media/netz/fotos nfs auto,rw 0 0
scheint aber nicht zu funktionieren - wo liege ich falsch?

Mal wieder danke vorab

Gruss
jazzinjection


Die Suche schon benuzt?: ja

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2

Montag, 3. Dezember 2007, 20:35

Hi,

du versuchst eine per Samba bereitgestellte Freigabe per NFS zu mounten - das kann nicht klappen ;)
Hier gibts eine gute und kurze Anleitung, wie man Samba Freigaben mountet:
http://www.cyberciti.biz/faq/access-wind…res-from-linux/

Alterntiv könntest du auch einen NFS-Server auf der NSLU2 einrichten, siehe auch
http://wiki.nslu2-info.de/pmwiki.php/How…anSlugNFSServer
(Die Teile mit dpkg und den kernel-modulen kannst du ignorieren, das ist mittlerweile veraltet und geht automatisch)
Also einfach nur

Quellcode

1
apt-get install nfs-kernel-server
Dann noch die /etc/exports anpassen und mit

Quellcode

1
 /etc/init.d/nfs-kernel-server start
den Server starten.

Gruss,
EvilDevil

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jazzinjection

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Firmwareversion / your current Firmware: Debian

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3

Montag, 3. Dezember 2007, 22:12

Bestens - merci vielmals hat geklappt....

By the way - gibt es einen Geschwindigkeitsunterschied zwischen NFS und Samba?

Gruss
jazzinjection

4

Dienstag, 4. Dezember 2007, 06:43

Hi,

NFS sollte im Allgemeinen schneller sein, da weniger Protokolloverhead mitübertragen werden muß als bei Samba.

Gruss,
EvilDevil

jazzinjection

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5

Dienstag, 4. Dezember 2007, 08:26

Moin, moin,

scheinbar zu früh gefreut, denn jetzt mountet mein Laufwerk zwar, aber irgendwie hängt es sich auf (übrigens dachte ich, ich hätte das gestern abend schon gepostet, aber irgendwie waren wohl meine Sinne aufgrund hartnäckigen Schlafentzuges umnebelt...), d.h. ein Klick auf das Icon sagt "ich öffne nun..." und dann nix mehr. Seltsamerweise funktioniert der Zugang via Menue --> Netzwerk --> ... problemlos ?!?
Um noch eins draufzusetzen - wo um himmelswillen setze ich die Berechtigung, um auf dem via Samba angeschlossenen Laufwerk auch Daten schreiben zu können? Bin ich da in der /etc/samba/smb.conf richtig?? Ich dachte, ich hätte dort alle Parameter entsprechend gesetzt.... *Ratlosigkeit*

Gruss
jazzinjection

6

Mittwoch, 5. Dezember 2007, 14:49

Hallo,

damit du auf einen Samba Mount schreibend zugreifen kannst, müssen folgende Vorraussetzungen erfüllt sein:
1. Der Mount erfolgt rw (mount)
2. Die Freigabe muss writable (smb.conf) sein
3. Der User, der auf das freigegebene Verzeichnis zugreifen will, muss Schreibrechte für das Verzeichnis haben (ls -l /meine/freigabe)

Könntest du vielleicht deinen vollen Mount-Befehl, den Abschnitt aus der smb.conf und die Ausgabe des ls -l Befehls hier posten, dann könnte ich dir weiterhelfen :)
Eventuell kannst du auch mal statt smbfs cifs beim mounten verwenden. Mit smbfs hat das mounten bei mir nicht geklappt, mit cifs schon.
Ausgabe von dmesg |tail bei Verwendung von smbfs:

Quellcode

1
2
...
[15802.912000] smbfs: mount_data version 1919251317 is not supported

Gruss,
EvilDevil

jazzinjection

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Firmwareversion / your current Firmware: Debian

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7

Mittwoch, 5. Dezember 2007, 20:13

Servus,

habe zwischenzeitlich mal etwas gegoogelt und bin auf das gestossen: http://www.spin.de/forum/117/-/217e
Kann es sein, dass ich ein Rechteproblem habe, weil die USB unter FAT läuft ? Erfahrungen hierzu?

Quellcode

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LINUXSERVER:/media/fotos# ls -l /media
total 128
drwxr-xr-x  9 root  root 32768 Jan  1  1970 daten
drwxr-xr-x  8 root  root 32768 Jan  1  1970 fotos
drwxr-xr-x 13 root  root 16384 Jan  1  1970 musik
drwxrwxrwx  2 boris root  4096 Dec  2 23:38 sonstige
lrwxrwxrwx  1 root  root     4 Dec  1 22:34 usb -> usb0
drwxrwxrwx  2 boris root  4096 Apr 25  2007 usb0
drwxrwxrwx  2 boris root  4096 Apr 25  2007 usb1
drwxrwxrwx  2 boris root  4096 Apr 25  2007 usb2
drwxr-xr-x  3 root  root 32768 Jan  1  1970 videos
als root via chown hatte ich spasseshalber mal versucht den Besitzer für alle Ordner hier nach "boris" zu ändern, wurde aber für z.B. daten, fotos, etc. verweigert ??? Auch ein chmod ist hier erfolglos...
Gruss
jazzinjection

8

Mittwoch, 5. Dezember 2007, 23:30

Hi,

mountest du die Platte direkt in der /etc/fstab?
Wenn ja, kannst du bei den Mount-Optionen Anpassungen vornehmen:

Zitat von »mount manpage«


uid=value and gid=value
Set the owner and group of all files. (Default: the uid and gid of the current process.)

Also

Quellcode

1
/dev/sda1   /media/disk  vfat   rw,uid=1000,gid=1000,..... 0 0
Die UID 1000 ist normalerweise der 1. angelegte User, die GID 1000 gehört der 1. angelegten Usergruppe.
Die UID für einen anderen User findest du in der /etc/passwd, die GID in der /etc/group
Also darf der dann auch über Samba schreibend zugreifen.
Falls mehrere User schreibend zugreifen sollen, muss man bei den Mount-Optionen statt uid und gid die umask,dmask und fmask anpassen.

Gruss,
EvilDevil

jazzinjection

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9

Donnerstag, 6. Dezember 2007, 20:48

Ja, der mount findet direkt in der fstab statt - habe auch umask, fmask etc. gesetzt das klappt aber nicht.
Unabhängig davon bin ich jetzt Deinem Tip gefolgt und habe nfs ausprobiert - jetzt klappt noch nicht mal der mount...
Gruss
jazzinjection

10

Freitag, 7. Dezember 2007, 07:47

Hi,

wie sind denn deine Werte für fmask,dmask und umask?
Hier noch ein guter Link:
http://de.gentoo-wiki.com/MS_Dateisysteme_mounten
Gruss,
EvilDevil

jazzinjection

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11

Samstag, 8. Dezember 2007, 19:33

Also - weg von Samba hin zu NFS (nach diversem Studium im I-net soll das letztlich von der Geschwindigkeit einen Vorteil darstellen) bekomme ich keine Verbindung zu meinem Netzlaufwerk (ich habe mich hieran gehalten http://www.tu-chemnitz.de/docs/lindocs/R…ent-config.html . Meine /etc/fstab sieht wie folgt aus:

Quellcode

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192.168.1.100:/media /media/netz nfs rsize=8192,wsize=8192,hard,intr,rw 0 0
ein mount -a sagt mir:

Quellcode

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mount: wrong fs type, bad option, bad superblock on 192.168.1.100:/media,
       missing codepage or helper program, or other error
       In some cases useful info is found in syslog - try
       dmesg | tail  or so
ein dmesg | tail wiederum:

Quellcode

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boris@LINUX:~$ dmesg | tail
[   45.378373] Bluetooth: Core ver 2.11
[   45.378648] NET: Registered protocol family 31
[   45.378654] Bluetooth: HCI device and connection manager initialized
[   45.378660] Bluetooth: HCI socket layer initialized
[   45.411829] Bluetooth: L2CAP ver 2.8
[   45.411838] Bluetooth: L2CAP socket layer initialized
[   45.515649] Bluetooth: RFCOMM socket layer initialized
[   45.515790] Bluetooth: RFCOMM TTY layer initialized
[   45.515793] Bluetooth: RFCOMM ver 1.8
[   49.240341] eth0: no IPv6 routers present
Meine /etc/exports auf Serverseite (slug) sieht wie folgt aus:

Quellcode

1
/media/ *(rw,sync,no_subtree_check)
... kann mal wieder meinen Fehler nicht finden...Help please!!!
Gruss
jazzinjection

12

Samstag, 8. Dezember 2007, 20:29

Hi,

hier meine /etc/exports auf meinem WGT634U Router (OpenWrt Kamikaze)

Quellcode

1
/mnt    *(rw,no_root_squash,async)
Hier mein funktionierender Mount-Befehl:

Quellcode

1
 sudo mount -t nfs -o rw,async,udp,soft 192.168.2.250:/mnt /mnt/
Wenn auf deinem Client-Rechner bei

Quellcode

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dpkg -l |grep nfs
nichts rauskommt, musst du noch das Paket nfs-common installieren.

Gruss,
EvilDevil

PS:
rsize und wsize würde ich auf 65535 setzen

jazzinjection

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13

Samstag, 8. Dezember 2007, 21:43

Bingo, das nfs-common Paket hat gefehlt...

Mount funktioniert nun - es werden allerdings nur die ersten Unterverzeichnisse von "/media" angezeigt, alle weiteren und die entsprechenden Daten nicht. Hab ich da noch was übersehen? Und warum kann ich als root auf der slug nicht den Eigentümer von /media und folgende via chown ändern?

Zitat

Changing ownership of .... Operation not permitted

Ergänzend sollte ich sagen, dass es eine USB mit FAT32 format ist, die Daten aufgespielt via Windows enthält. Ich denke es wäre keine Alternative mit ext3 zu formatieren... Denn sinnvoll kann ich dann aus Windows auf meine Daten nicht zugreifen und auch nicht schreiben, oder?
Gruss
jazzinjection

14

Sonntag, 9. Dezember 2007, 06:39

Hi,

du kannst auf Fat32 keine Ownership ändern, weil Fat32 das einfach nicht unterstützt.
Ist die USB-Fat32 Platte mit uid und gid gemountet oder mit umask ?
NFS geht davon aus, dass auf Server und Client die User die gleiche UID besitzen und verwaltet damit die Rechte. Also kann es sein, dass die UID des Users X auf deinem Server der UID des Users Y auf deinem Client entspricht und das Probleme bereitet.
Du kannst übrigens unter Windows ohne Probleme ext2 und ext3 Dateisystem lesen + schreiben ( http://www.fs-driver.org/ ).


Gruss,
EvilDevil

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