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Freitag, 19. Oktober 2007, 11:57

Absturz während resync eines RAID1

Hallo,

ich hab gerad Debian etch auf meiner NSLU2 installiert.
Habe die Tar Ball Methode nach Martin Michlmayr benutzt (siehe http://www.cyrius.com/debian/nslu2/unpack.html)anschließend ein Raid1 nach dieser Anleitung: http://www.nslu2-info.de/showthread.php?t=5543 hier aus dem Forum erstellt. Ich hab bislang allerdings nur das Modul mdadm per apt-get install geladen. Andere Module sind nicht installiert.

Das funktioniert alles super, wenn ich folgende Partitionen verwende

Disk /dev/sda: 300.0 GB, 300090728448 bytes
255 heads, 63 sectors/track, 36483 cylinders
Units = cylinders of 16065 * 512 = 8225280 bytes

Device Boot Start End Blocks Id System
/dev/sda1 * 1 131 1052226 fd Linux raid autodetect
/dev/sda2 132 160 232942+ 82 Linux swap / Solaris
/dev/sda3 161 200 321300 fd Linux raid autodetect

Vergrößere ich aber sda3 und sdb3 auf die maximal mögliche Größe, bircht das resyncen für dieses md-Device nach unterschiedlichen Zeiten ab. Die Platten bleiben stehen und gehen nach der eingestellten Zeit (Maxtor One Touch II) schlafen. Läuft während resync watch -n 1 cat /proc/mdstat mit, bleibt diese sofort stehen. Über SSH hab ich keine Zugriffsmöglichkeit mehr auf die Slug. Die Status-Lampe blinkt weiter grün/orange.

Da hilft nur Stecker ziehen. Nach neuem Booten fängt mdadm natürlich gleich wieder an zu resyncen und die NSLU2 stürzt nach einiger Zeit erneut ab.

1. Frage:
Läßt sich der resync-Vorgang irgendwie stoppen.

2. Frage:
Hat jemand 'ne Idee, wo der Fehler liegen könnte oder was ich falsch gemacht habe?

Viele Grüße
Ludger


Die Suche schon benuzt?: ja

Art der Firmware: Debian etch 4.0r1 (with the 2.6.18-5 kernel)

wird ein externer Datenträger genutzt, wenn ja, was für eine Art: 2 * Maxtor OneTouchII 300

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Mittwoch, 24. Oktober 2007, 08:49

Hallo,

hab inzwischen die Lösung gefunden.
Es scheint sich um ein thermisches Problem der Festplattten zu handeln. Ich hatte die OneTouchII mit dicken Dämpfungsgummis unterklebt und gestapelt. Trotz ordentlichen Zwischenraum wurden die Platten dann schon nach kurzer Zeit (20 min) sehr sehr warm. Der Absturz folgte dann nach einer halben Stunde, wenn die Platten vorher kalt waren und nach wenigen Minuten, wenn Sie warm waren.

Also hab ich den Stapel getrennt und die Platten nebeneindander flach hingelegt. Die Erwärmung dauert jetzt wesentlich länger - aber trotzdem Absturz nach ca. 2h.

Also die Platten senkrecht in den Ständer gestellt und siehe da - nach ca 8h war der resync komplett. Die Festplatten werden außen nur geringfügig weniger warm als in den anderen Konfigurationen (gemessem mit der Handauflegen-Methode). Vielleicht tritt aber beim senkrechten Betrieb innerhalb des Gehäuses eine Kamin-Effekt auf, der für bessere Kühlung der eingebauten Platte sorgt.

Wer also ähnliche Probleme hat sollte es auch mal mit einer Lageänderung versuchen.

Viele Grüße
Ludger

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