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1

Dienstag, 26. Juni 2007, 11:04

Debain auf NSLU2 - Sehe ich das richtig?

Liebe NSLU2Tüftler!

Auf meine NSLU2 soll Debian drauf.

Nun habe ich folgende Anleitung gefunden: http://www.henningdippel.de/nslu2-als-linux-server/

Nun eine Verständnisfrage zu dem Absatz "
Installation von Debian 4.0 (Etch)" aus dem Artikel:

Dort steht ja, wie ich debian draufpacke.
Muss ich, wenn ich das mache, die NSLU2 direkt schon an meinen Router anklemmen, oder kann ich das aucherstmal machen, ohne das die NSLU2 mit dem Router verbunden ist, also ich praktisch am Notebook sitze, Debian draufspiele, ohne das die Platte richtig mit dem Netzwerk verbunden ist. (Damit meine ich: Das Notebook ist im Web, nur halt das die NSLU2 nicht mit dem Router verbunden ist)

Frage 2: Wenn mir Debian nicht gefällt, kann ich dann das Standard OS der NSLU2 wieder zurückhohlen, wennja wie?

wird ein externer Datenträger genutzt, wenn ja, was für eine Art: Trekstor DataStation pocket 80GB

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MentalFS

Schüler

Beiträge: 71

Verwendetes NAS-Device: NSLU2

Firmwareversion / your current Firmware: Debian

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2

Dienstag, 26. Juni 2007, 12:16

Wenn ich mich richtig erinnere zieht der Installer sich die Pakete aus dem Internet, d.h. die NSLU2 muss an den Router (oder dein Notebook muss sie ins Internet lassen).

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upD8R

Schüler

Beiträge: 94

Firmwareversion / your current Firmware: Debian

Wohnort: SRB, Germany

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3

Dienstag, 26. Juni 2007, 15:11

Wie schon geschrieben, der INstaller benötigt Internetzugang, da er sich die ganzen Pakete aus dem Netz zieht und dann auf Deinem Stick/Deiner Platte ablegt ...
Rückgängig kannst Du das immer machen: Einfach die Box in den Upgrade-Modus versetzen und ein anderes Image drüberflashen ...

djk1o

Fortgeschrittener

Beiträge: 332

Wohnort: Berlin

Beruf: Programmierer/Designer

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4

Mittwoch, 5. Dezember 2007, 23:09

Hallo!?

Wurde das Thema nun gelöst oder nicht?
Ich würde sonst einfach mal auf dieses HOW-TO
verweisen, das braucht zunächst KEIN Internet.

gruß dK
NSLU2 (Debian Etch) 266MHz - fantec LD-U35U2 (160GB Maxtor) - 2,5" Samsung 100GB - Canon iP5200 - Acer Bluetooth - gLCD - NFS (dbox2) - Samba (2x Notebook; 1 PC) - CUPS - rTorrent (xmlrpc) - ntp - lighttp + php

Dirk.M

Anfänger

Beiträge: 27

Firmwareversion / your current Firmware: Debian

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5

Donnerstag, 6. Dezember 2007, 19:05

Hallo chris99
ich habe Debian nach dieser Anleitung aufgespielt: http://www.cyrius.com/debian/nslu2/install.html

Diese entspricht in etwa auch der deinigen, ist aber etwas ausführlicher.

Alledings muß man bei der Partitionierung den Swap auf mindestens 256 MB vergrößern. Sollte der Installer beim Kernel-Image eine Fehlermeldung produzieren, diese Bestätigen, und das Base-System nochmals installieren, dann lief es bei mir einwandfrei durch.

Gruß Dirk

6

Sonntag, 9. Dezember 2007, 13:23

Ohne Anspruch auf Vollständigkeit hab ich mir eben überlegt mal ein neues Howto zur Debian Sluginstallation zu schreiben.
Ich Linux Amateur-Noob musste find ich zu lange diverse Anleitungen im Netz durchforsten bis ich dank Herrn Michlmayr, Autor der manuellen Installationsanleitung auf www.cyrius.com auf meine Lösung gebracht wurde(danke nochmals):

Das Howto gliedert sich in die Bereiche:

1.) Firmware aufspielen
2.) Slug IP finden nach Firmware Upgrade
3.) SSH Zugang und Debian Installer starten
4.) Workaround für den Installer
5.) Meine Slug





1.) Aufspielen der Firmware:

Via Upslug oder einem Windowstool diese Firmware auf die Slug spielen:
http://www.slug-firmware.net/d-dls.php (nach Download entpacken)

Anleitungen, wie man da vorgeht findet man hier, oder:

- man stellt an einem Rechner den IP-Bereich auf 192.168.0.xx um

- nun gibt man in die Konsole oder im MS-Dos-Fenster ein: telnet 192.168.0.1 9000 (noch nicht bestätigen!)

- Die Slug ist jetzt aus, nun an der Slug den Powerbutton betätigen und gleichzeitig den telnet Befehl abschicken.

- wenn das Timing richtig war sollte eine Meldung kommen "Booting in 1,5 sec" oder so ähnlich. da "strg+c" drücken und man landet im Redboot-Modus...

- jetzt "upgrade" eingeben und die Slug befindet sich im Upgrade Modus.

- Nun hat man via Upslug2 oder eben einem Windowstool die Möglichkeit die Firmware zu flashen...(Upslug2 braucht Rootrechte!)

- Das Windowstool wie auch Upslug geben grafisch aufschluss darüber, wann das Firmwareupgrade durch ist.

Anmerkung: Upslug2 ist auch Bestandteil der Ubuntupakete, also recht einfach zu installieren...


2.) Slug IP finden nach Firmware Upgrade:

Bei Reboot Festplatte anstöpseln (ACHTUNG FESTPLATTE WIRD SPÄTER KOMPLETT FORMATIERT!!!!). Wenn Slug tutto completti gebootet ist peept sie in der Regel...Sollte Sie nicht peepen, dann einfach versuchen via SSH zu verbinden...:

Jetzt kam Hürde Nummero 1:
Nach Firmware Upgrade in Richtung Debian bezieht die Slug ihre IP-Adresse via DHCP, was bedeutet, dass man die SLugIP erstmal rausbekommen muss.
Das hab ich mit dem Tool nmap (Linux) herausbekommen, obwohl das bestimmt über den DHCP-Router auch machbar währe (für Windows :D ):

Einfach in der Konsole den Befehl "nmap 192.168.1.1-255" (IP auf lokalen Bereich anpassen)ausführen. Damit wird das Netzwerk nach Ip-Adressen und offenen Ports gescannt. Die IP bei der "nur" der SSH-Port offen war, die war dann die Slug.


3.) SSH Zugang und Debian Installer starten:

Installation anstossen:
Also mit ssh installer@hierdieslugipeingeben und Passwort install an der Slug anmelden. Das geht unter Linux über die Konsole, ansonsten unter Windows mit Putty.

Es wird gegen Ende der Installation nochmal ne Fehlermeldung ausgeben weil Kernel nicht installiert werden kann, da dann einfach zweimal "ok" wählen. Dann nochmal die Base Sachen installieren (man kommt zuvor auf die Installationsmanagerübersicht). Während der Base-Installation wird man dann nach der Kernelwahl gefragt. Da wählte ich auf Tipp vom Herrn Michlmayr (Autor von http://www.cyrius.com/debian/nslu2/install.html) diesen: Kernel 2.6.18-5-ixp4xx

So gehts!

Et voila: Debian ist installiert...


5.) Meine Slug

Momentan lauffen Lighttpd als schlanker Webserver inklusive webDAV, Vsftpd, fetchmail, postfix(wenn auch noch nicht konfiguriert) und Samba auf der Debianslug. fail2ban brachte mir schon 15% mehr RAMload ein, weshalb ich das wieder deinstalliert hab... Grundsätzlich überprüfe ich mit "free -m" auf der slug, wie die RAM Belastung so daherkommt, oder halt mit htop....


6.) OUTRO:
So. wie gesagt. Änderungsvorschläge oder wenn ich falsche Fachwörter und Begrifflichkeiten verwendet hab bitte einfach posten, bin etwas Noobish by nature:)

Wenn mir wer sagt, nach welchen Konventionen dieses Howto umgestellt werden müsste, damit es in irgendeine Howto-Area käme würde ich das auch gerne umschreiben/verbessern. In Foren an sowas zu arbeiten macht das Ding ja schon nach dem dritten Forenbeitrag unleserlich...

Darwin'sche Grüsse:)

7

Sonntag, 9. Dezember 2007, 13:27

Achso, um die zwiete Frage zu Beginn zu beantworten: Ja, man kann die Slug wieder in den Urzustandversetzen, sofern man das will, ich würde wenn dann aber UNSLUNG empfehlen. Hat ja quasi das selbe Webinterface wie die original Firmware.

Dirk.M

Anfänger

Beiträge: 27

Firmwareversion / your current Firmware: Debian

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8

Sonntag, 9. Dezember 2007, 13:46

Hallo,

Zitat von »derdarwin;28627«



2.) Slug IP finden nach Firmware Upgrade:

Bei Reboot Festplatte anstöpseln (ACHTUNG FESTPLATTE WIRD SPÄTER KOMPLETT FORMATIERT!!!!). Wenn Slug tutto completti gebootet ist peept sie in der Regel...Sollte Sie nicht peepen, dann einfach versuchen via SSH zu verbinden...:

Jetzt kam Hürde Nummero 1:
Nach Firmware Upgrade in Richtung Debian bezieht die Slug ihre IP-Adresse via DHCP, was bedeutet, dass man die SLugIP erstmal rausbekommen muss.
Das hab ich mit dem Tool nmap (Linux) herausbekommen, obwohl das bestimmt über den DHCP-Router auch machbar währe (für Windows :D ):

Einfach in der Konsole den Befehl "nmap 192.168.1.1-255" (IP auf lokalen Bereich anpassen)ausführen. Damit wird das Netzwerk nach Ip-Adressen und offenen Ports gescannt. Die IP bei der "nur" der SSH-Port offen war, die war dann die Slug.



erst einmal danke für deine Bemühungen.

Zum obigen Punkt eine Anmerkung: Wenn man die Slug mit der original Firmware laufen lässt und im Webinterface eine feste IP-Adresse sowie die anderen Adressen eingibt, so werden diese beim flashen und installieren von Debian übernommen.

Gruß Dirk

9

Sonntag, 9. Dezember 2007, 15:54

Zitat von »derdarwin;28627«


Ich Linux Amateur-Noob musste find ich zu lange diverse Anleitungen im Netz durchforsten bis ich dank Herrn Michlmayr, Autor der manuellen Installationsanleitung auf www.cyrius.com auf meine Lösung gebracht wurde(danke nochmals):

Der muss es ja auch eigentlich wissen, der hat ja die Migration von DebianSlug (OpenSlug LE basierendem) zum offiziell von Debian supporteten Image und Installer geleitet ;)

Zitat von »derdarwin;28627«


- wenn das Timing richtig war sollte eine Meldung kommen "Booting in 1,5 sec" oder so ähnlich. da "strg+c" drücken und man landet im Redboot-Modus...

Öhm, ich würde die Reset Button Methode eher in ein allgemeingültiges HowTo packen: http://www.nslu2-linux.org/wiki/HowTo/Us…nterUpgradeMode
Da ist das Timing nicht so ganz so kritisch ;)

Zitat von »derdarwin;28627«


- Nun hat man via Upslug2 oder eben einem Windowstool die Möglichkeit die Firmware zu flashen...(Upslug2 braucht Rootrechte!)

Sercomm Upgrade Utility heisst das Windowstool

Zitat von »derdarwin;28627«


Jetzt kam Hürde Nummero 1:
Nach Firmware Upgrade in Richtung Debian bezieht die Slug ihre IP-Adresse via DHCP, was bedeutet, dass man die SLugIP erstmal rausbekommen muss.

Wenn man vorher bei der Originalfirmware oder Unslung wirklich alle Netzwerkeinstellungen vorgenommen hat (IP-Adresse, Netzmaske, Default Route, DNS-Server, ...), so werden diese Einstellungen übernommen. Man sollte diese Einstellungen immer vornehmen, sonst bleibt die NSLU2 nach dem Flashen hängen und ist nicht im Netz auffindbar.

Zitat von »derdarwin;28627«


Einfach in der Konsole den Befehl "nmap 192.168.1.1-255" (IP auf lokalen Bereich anpassen)ausführen. Damit wird das Netzwerk nach Ip-Adressen und offenen Ports gescannt. Die IP bei der "nur" der SSH-Port offen war, die war dann die Slug.

Besser wäre

Quellcode

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evildevil@mobiledevil:~$ sudo nmap -sP 192.168.2.0/24
[sudo] password for evildevil:

Starting Nmap 4.20 ( http://insecure.org ) at 2007-12-09 15:36 CET
Host 192.168.2.1 appears to be up.
MAC Address: 00:15:0C:58:XX:XX (AVM GmbH)
Host 192.168.2.10 appears to be up.
MAC Address: 00:60:B0:22:XX:XX (Hewlett-packard CO.)
Host 192.168.2.11 appears to be up.
Host 192.168.2.250 appears to be up.
MAC Address: 00:0F:B5:0E:XX:XX (Netgear)
Host 192.168.2.252 appears to be up.
MAC Address: 00:03:C9:84:XX:XX (Tecom Co.)
Nmap finished: 256 IP addresses (5 hosts up) scanned in 5.783 seconds
Hier kann man dann anhand der MAC-Adresse und der dazugehörigen Herstellerbezeichnung (Linksys) herausfinden, wo die NSLU2 sich befindet.
Nmap gibt es übrigens auch für Windows http://insecure.org/nmap/download.html

Zitat von »derdarwin;28627«


Wenn mir wer sagt, nach welchen Konventionen dieses Howto umgestellt werden müsste, damit es in irgendeine Howto-Area käme würde ich das auch gerne umschreiben/verbessern. In Foren an sowas zu arbeiten macht das Ding ja schon nach dem dritten Forenbeitrag unleserlich...

Darwin'sche Grüsse:)

http://wiki.nslu2-info.de ;)

Gruss,
EvilDevil

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Sonntag, 9. Dezember 2007, 19:04

ui:9

ja, prima:) hm. schon witzig, dass ich solche Tips wenn überhaupt aus 6 verschiedenen Anleitungen bekommmen hätte bis eben:)

Das mit der nicht (beim Debian installieren) übergebenen IP-Adresse lag wohl daran, das die arme Slug 4 Installationene später irgendwann nix mehr mitbekommen hat von ihrem vorherigen Leben, kann das sein?

Zum Rest sag ich nur: I am a N00b:)

Also, dann schreib ichs diese Woche noch um und dann irgendwann ins Wiki...

Merci!

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