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fish_

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Montag, 21. Mai 2007, 20:50

sicherer fileserver für daheim

hallo,

ich habe seit geraumer zeit einen nslu2, welchen ich für einen homefileserver verwenden will. zusätzlich besitze ich zwei maxtor onetouch mit jeweils 200GB.

ich will darauf debian per debian-installer installieren.

allerdings weiß ich noch nicht, wie ich den nslu2 sicher einrichten kann, da doch wichtige daten darauf liegen sollen.
sw-raid1 wäre wahrscheinlich zu langsam... wie könnte man die 2 platten optimal nutzen, damit man datenverlust möglichst vermeidet?

vielen dank im voraus :)

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2

Montag, 21. Mai 2007, 21:24

Hi fish_,
installier debian.
danach richtest du einfach Samba ein, damit du zugriff hast auf deine gemounteten systemplatten. welche du als ext3 mountest.

fernzugriff >> über den windowsrechner ( von internet aus oder wie auch immer ) über SCP bzw. (windowstool) WinSCP, geht verschlüsselt über den SSH Port 22.

was Raid angeht kenne ich mich nicht sonderlich gut aus.
Aber du kannst Z.B. die platten einfach spiegeln bzw einmal am abend oder mitten in der nacht um 3 o. 4 Uhr die platten komplett sichern lassen.

was nice ist (hab ich aber nur flüchtig gehört) 3 platten, Auf 2 werden die daten geschrieben gleichzeitig (mal hier mal da) und auf die andere wird die prüfsumme geschrieben.

das gute bei der sache, falls eine abkackt kann über die anderen 2 platten die datei wiederhergestellt werden als ob nichts gewesen wäre, mit stammbaum usw.

aber ich denke bevor du dich in komplizierte Raid lösungen stürtzts, könntest du wie gesagt platten mounten , und ausgewählte ordner auf eine andere festplatte sichern, oder auch alles sicher, wenn platten genug...

ich hab jetzt zb auch 3 platten drin, mit einem speicherplatz von 1.02 TB kann ich auch hier meine ganzen Daten sichern.


mfg Robert
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fish_

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3

Montag, 21. Mai 2007, 21:27

danke für die schnelle antwort.

die raid-variante, die du im obigen beitrag beschrieben hast, ist raid5, oder?
wird das system durch raid1/5 langsamer? immerhin sit es ja software-raid...

und nslu2-server sind ohnehin nicht die schnellsten... ^^

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4

Montag, 21. Mai 2007, 21:33

du also ich kann nicht klagen bei mir geht das alles wunderbar..

siehe

http://poelchen1337.kicks-ass.org
meine homepage läuft auch drauf ohne probleme
www.poelchen1337.de

datenübertragen geht auch schnell
ins internet hab ich ein up von 170 KB/s das reicht alle mal zum was weiß ich was
ich surfe zb über die slug wenn ichirgendwo bin wo die ports gesperrt sind
das geht auch mit ner geschwindigkeit von 170 KB/s

ah .. und was raid angeht kenn ich mich wirklich nicht aus..
frage leite ich weiter an die anderen.
aber geschickteste lösung wäre wirklich das kopieren der verzeichnisse auf ne andere platte..

weil ich mir schon vorsstellen kann dass die platten gleichzeitigbeschrieben werden und des dadurch langsamer wird ( ich nehme das so an, weiß es aber nicht )
es sei denn der raid controller macht das von sich aus genausoschnell wie das system sonst auch ..

nachteil an der NSLU >> kein IDE anschluss somit auch datenübertragung beschränkt durch USB:...

mfg Robert
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Montag, 21. Mai 2007, 21:34

ok, also ich denke ichw erde das system auf eine platte installieren. :)

gibts vorgefertigte skripten zum automatischen kopieren auf eine zweite festplatte?

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Montag, 21. Mai 2007, 22:01

das ist ein befehl .

den trägst du in das crontab ein --

crontab startet je nach zeiit ( wie zeitschaltuhr ) den befehl und die uhrzeit :)

dann passts :) mfg Robert
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fish_

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Montag, 21. Mai 2007, 22:17

also cp -r /storage /backup-platte würde passen?

8

Montag, 21. Mai 2007, 22:33

Hallo,
zum Thema RAID:
Raid 0: Daten werden auf zwei Platten verteilt (ist dann wie eine grosse Platte, hat den Vorteil das dies sehr schnell ist, aber keine Datensicherheit gewährt).
Raid 1: Spiegelt die Daten auf zwei Platten. Die Daten sind zwar doppelt vorhanden, schützt aber vor versehentlichem löschen nicht. Außerdem wird das System langsammer. Lohnt also nur für den Festplattenausfall.
Raid 5: Daten werden auf zwei Platten verteilt (Raid 0) + eine Prüfsumme wird auf eine weitere Platte geschrieben.
Für weitergehende Infos kann ich das Internet empfehlen oder mich bitte direkt ansprechen.

Ich persönlich habe mir ein kleines Script geschrieben.
Dort werden die für mich wichtigen aktuellen Daten (auch configs in etc) mit tar in ein Backup-Verzeichnis gesammelt und von dort auf einen anderen Rechner per FTP verschickt. Die Archivdaten werden seperat auf ein Band gesichert.
Das ganze startet in der /etc/crontab. Man kann aber auch in der crontab angeben das man beim booten gerne die Daten kopieren möchte.
Der Vorteil ist wenn mal die Zeit nicht mehr ausreichen sollte, kann ich auf incremental Backups umsteigen.
Eine weitere Möglichkeit ist das Einfügen in die Startroutinen.
Wenn Du die ganze Platte per Befehl rüberholen möchstest kann ich Dir den Befehl "tar cv * | tar xC <Verzeichnis>" empfehlen. Damit werden alle Daten 1:1 kopiert. Benutze ich immer wenn die Struktur (Rechte, User, Group, Links, etc) erhalten bleiben sollen.

Du siehst Möglichkeiten gibt es viele

Viele Grüße

9

Dienstag, 22. Mai 2007, 21:15

GerBer hat ja schon wunderbar ausführlich geantwortet. Eine Option fiele mir allerdings noch ein. Rsync. Hat das schon jemand versucht? Ich kenne es vom Einsatz auf i386 Maschinen.
Rsync syncroniert Verzeichnisse zwischen zwei Hosts. Wie das Zeitintervall dabei gesteuert wird und in welcher Form die gesicherten Dateien dabei verändert werden kann ich leider nicht sagen.

10

Mittwoch, 23. Mai 2007, 09:56

Hi,

Zitat von »fish_;24656«

hallo,

ich habe seit geraumer zeit einen nslu2, welchen ich für einen homefileserver verwenden will. zusätzlich besitze ich zwei maxtor onetouch mit jeweils 200GB.

ich will darauf debian per debian-installer installieren.

allerdings weiß ich noch nicht, wie ich den nslu2 sicher einrichten kann, da doch wichtige daten darauf liegen sollen.
sw-raid1 wäre wahrscheinlich zu langsam... wie könnte man die 2 platten optimal nutzen, damit man datenverlust möglichst vermeidet?

vielen dank im voraus :)



also um mal den Aspekt des Fernzugriffs aufzugreifen:
Beim Router alle Ports geschlossen halten, öffnen des SSH-Ports mit portknockd regeln (vorrausgesetzt man hat einen entsprechenden Router (WRT54g, Asus, Buffalo, ...) mit entsprechender Firmware (openwrt, dd-wrt, ...), den internen SSH-Port (22 TCP) auf einen anderen externen Port (zb 14711) mappen (dann laufen die meisten Portscans ebenfalls ins Leere) und den SSH-Login nur per Zertifikat erlauben.
Damit dürfte es schon ziemlich sicher sein.

Gruss,
EvilDevil

fish_

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11

Mittwoch, 23. Mai 2007, 10:07

beim formatieren der festplatten bekomme ich jedes mal ein ssh timeout...

was mache ich falsch?

fish_

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13

Mittwoch, 23. Mai 2007, 11:31

hab ich schon gelesen, nach einer gewissen zeit gabs während dem ausführen des befehls mk2fs -j /dev/sda2 auch einen timeout :(

14

Mittwoch, 23. Mai 2007, 12:08

Hi,

hast du auch die Alternative ganz unten ausprobiert? Die Platte an nem Linux PC (livecd geht auch) partitioniert?

Gruss,
EvilDevil

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Mittwoch, 23. Mai 2007, 14:11

ups, nein... mit der werd ichs jetzt probieren :)

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16

Donnerstag, 24. Mai 2007, 19:57

so, debian ist installiert, jetzt benötige ich aber noch ein gutes backupscript, damit ich auf die zweite festplatte sichern kann :)

vorschläge?

17

Donnerstag, 24. Mai 2007, 22:28

Hallo,

in den vorangegangenen Aussagen sind viele Ansätze drin. In welche Richtung möchtest Du gehen?
1) Einfach nur ein Sicherungs-File (vielleicht auch mit Datum) um es im Notfall per Hand auf die neue Platte zu spielen?
2) Zeit gesteuerte Sicherung über Cron und einem Script?
3) über Rsync die Platte komplett sichern.
Wie groß sind die zu erwartenden Datenmengen? Wie groß sind die sich ständig ändernden Daten?

Ich denke ein fertiges Script wird es nicht geben. Nur Lösungsansätze. Jedes Script ist individuell auf den Admin angepasst. Besonders was die Infos während und nach dem Backup betreffen. Anbei habe ich mal Ausschnitte aus meinem Script eingehängt. Ich bin aber noch am Basteln da mir noch min. 3 Dinge fehlen: a) Datum - Format im Filename b) Mail wenn fertig mit Status c) Schreiben des Backup auf ein Bandgerät mit Erinnerung des Bandwechsel.

Gruß GerBer
»GerBer« hat folgende Datei angehängt:
  • backup_nslu.sh.txt (1,19 kB - 107 mal heruntergeladen - zuletzt: 5. Dezember 2016, 17:43)

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Donnerstag, 24. Mai 2007, 22:44

naja 100gb von 200gb sind verbraucht, pro tag können sich schon einige gb ändern...

ich hab mir jetzt einen cronjob erstellt, der um 4:30 früh ein backupscript, welches auf rsync basiert, aufruft:

das sieht ca. so aus:
rsync -a --delete /storage /backup... was haltet ihr davon?

hab mich ein wenig mit den parametern beschäftigt, und ich denk dass das so ok ist, oder?

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