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jethro

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  • »jethro« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 17

Firmwareversion / your current Firmware: anderes

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1

Samstag, 3. März 2007, 21:07

USB Drucker, cups ,Verzweifelung & der ganze Rest

Hallo,

ich versuche nun schon seit zig Stunden meinen USB-Drucker Pixma IP4000 an der Slug zum laufen zu bringen.
Nach nur 2 Stunden *ironie* lief schon cups(Ich sage nur ssl Zertifikate usw.).

Nun komm ich aber nicht weiter.

Wie kann ich prüfen, ob der Drucker von der slug überhaupt erkannt wird?

Muss ich noch einen Treiber installieren, damit USB-Printer unterstützt werden? Hab hier im Forum was von einem ipkg Paket gelesen (usblp oder so ähnlich).

Wie ich es verstanden habe, müsste cups im Webinterface lokal erkannte Drucker anzeigen. Leider steh da bei mir nix.

Part 2:

Was mir imho immer wieder Steine in den Weg legt, egal was ich einrichten möchte, sind die unüberschaubaren Version der Firmwares die es gibt.
Ich hatte ursprünglich Debian via installer eingerichtet, musste dann aber beim Neuaufsetzten auf die Bootstrap-Methode zurückgreifen. Selbst da sind ja dann einige Sachen anders bzw.garnicht konfiguriert wie gewohnt (z. B. sudo).

Die Unterschiede zwischen unslung und debian krieg ich ja noch auf die Kette, aber wenn es mit OpenDebianSlug, SlugOS/LE nzw. BE losgeht, produziert mein Zentralhirn einen Bluescreen *g*.
Wohlgemerkt, ich bin zwar kein Linux-Experte, kann aber für den Hausgebrauch durchaus administrieren. Aber die slug-Inkarnation(en) überfordern mich dann doch (man bedenke nur, dass beim rc1-installer der Boot-Loader RedBoot einen weiteren Boot-Loader (APEX) lädt, der dann das eigentliche Linux lädt).

Gibt es irgendwo eine verständliche Erklärung, wie das Ganze ineinander greift oder ist hier jemand so lieb mir das näher zu bringen?

Wo ich gerade bei BigEndian war: Macht es Sinn aufgrund der besseren Netzperformance die BE Version, wie auch immer die mit Vormnamen heißt, zu nehmen oder wird sich gfls. in nächster Zeit beim Standard Debian was bessern?

Ich habe ja die Hoffnung noch nicht aufgegeben, irgendwann mal ein System zu haben, dass bis auf kleinere Adminarbeiten einfach läuft.

Grüße eines etwas generverten slug-users

jethro

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2

Sonntag, 4. März 2007, 19:22

Hi,

ich habe auch den Canon Pixma IP4000, aber keine NSLU2 mehr. Abhängig davon, ob du von der NSLU2 direkt drucken willst, der den Drucker über die NSLU2 ins Netz hängen willst, gibt es 2 grundsätzliche Alternativen.
Für die Netzwerkdruckervariante gibt es diverse weitere Alternativen, ich habe bisher auf p910nd gesetzt ( http://etherboot.sourceforge.net/p910nd/ ).
Dafür brauchst du keine riesigen Installationsorgien auf der NSLU2, einfach nur das Kernel-Module usblp installieren, p910nd downloaden + compilieren, eventuell config-file anpassen (siehe auch http://wiki.openwrt.org/PrinterSharingHowto ). Wahrscheinlich musst du noch ein Init-Skript für p910nd erstellen, was aber ziemlich einfach sein sollte. Hier zB. das init-Skript von openwrt, welches ohne Änderungen auch unter DebianSlug funktionieren sollte:

Quellcode

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#!/bin/sh /etc/rc.common
# Copyright (C) 2006 OpenWrt.org

DEFAULT=/etc/default/p910nd
RUN_D=/var/run

start() {
        mkdir -p $RUN_D
        [ -f $DEFAULT ] && (
                while read port options; do
                        case "$port" in
                                ""|\#*) continue;;
                        esac
                        p910nd $options $port
                        if [ $? -ne 0 ]; then
                                exit 1
                        fi
                done
        ) < $DEFAULT
}

stop() {
        [ -f $DEFAULT ] && (
                while read port options; do
                        case "$port" in
                                ""|\#*) continue;l
                        esac
                        PID_F=$RUN_D/p910${port}d.pid
                        [ -f $PID_F ] && kill $(cat $PID_F)
                done
        ) < $DEFAULT
}
Zum Kompilieren benötigst du "make" und "build-essential". So weit ich mich erinnere, musst du im Makefile von p910nd libwrap deaktivieren, ist aber dort auch beschrieben.


Unslung: Kompatibel zur Originalfirmware, Kernel 2.4.xx, Big Endian

OpenSlug(neuerdings SlugOS/BE genannt): Neuentwicklung, standard-Linux-konformer (Verzeichnisse usw), Kernel 2.6.xx, Big Endian
Darauf basierend: OpenDebianSlug: Die Big Endian Version von Debian Sarge wird per Bootstrap installiert.

DebianSlug(neuerdings SlugOS/LE genannt): Neuentwicklung, standard-Linux-konformer (Verzeichnisse usw), Kernel 2.6.xx, Little Endian.
Debian wird per Bootstap Methode installiert.

Bei beiden Bootstrap Methoden wird die Firmware, die man auf die NSLU2 flasht dazu genutzt, den Kernel mit ein paar Kernel-Modulen (speziell: usb-storage, ext2/ext3,...) zu Laden und dann Debian von der USB-Festplatte zu starten. Der Kernel und die Module werden nicht von Debian Paketverwaltungssystem verwaltet und müssen separat dazu installiert werden. Deswegen kann man zB keine Kernel-Module oder Kernel-Images von Debian-Repositories auf DebianSlug/OpenDebianSlug installieren.

Powerknopf drücken -> RedBoot Bootloader wird geladen -> RedBoot lädt Kernel und Initramdisk vom internen Flash ins RAM -> Kernel und Initramdisk werden ausgeführt -> Debian wird von der USB-Platte gestartet.


Debian/NSLU2(DebianInstaller): Debian Etch, das per Debian Installer installiert wird. Der 2. Bootloader (apex) wird benötigt, um Kernel zu laden, die größer als 1MB sind. der Original Bootloader RedBoot unterstützt maximal 1MB große Kernel. Warum nicht RedBoot ersetzen? Theoretisch wäre das kein Problem, ABER: sollte beim Flashen was schiefgehen, gibt es keinen Weg, die NSLU2 ohne Garantieverlust (mit JTAG Interface) wieder funktionsfähig zu machen. Deswegen werden 2 Bootloader verwendet.

Gruss,
EvilDevil

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jethro

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  • »jethro« ist der Autor dieses Themas

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Firmwareversion / your current Firmware: anderes

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3

Montag, 5. März 2007, 21:00

Hi Evil,

danke für die ausführliche Erklärung. Die Slug will ich als Printserver einsetzten. Werde ich bei Gelegenheit ausprobieren, leider in der Woche ist die Zeit immer etwas knapp.

Ich kann zwar nicht behaupten, dass ich jetzt alles verstanden habe, aber dafür fehlen mir wahrscheinlich einfach auch noch ein paar grundlegende Kenntnisse, speziell was Linux auf Flash-Devices angeht.

Zitat

Der Kernel und die Module werden nicht von Debian Paketverwaltungssystem verwaltet und müssen separat dazu installiert werden. Deswegen kann man zB keine Kernel-Module oder Kernel-Images von Debian-Repositories auf DebianSlug/OpenDebianSlug installieren.


Bedeutet das, dass in diesem Fall der Kernel im Flash abgelegt ist wohingegen die Installer Methode einem 'echten' Debian näher kommt und der eigentliche Kernel auf der Platte liegt?

gruß

jethro

4

Montag, 5. März 2007, 22:36

Hi,

ich bin einige Zeit vor der RedBoot-Apex Geschichte aus der NSLU2-Entwicklung ausgestiegen (habe meine 2 NSLU2 verkauft) und verfolge seitdem das Geschehen eher nebenbei. Ich glaube aber, dass Apex den Kernel nicht von der USB-Platte laden kann. Wenn man unter Debian/NSLU2 den Kernel updated, wird mit dem neuen Kernel wahrscheinlich der Alte im Flash überschrieben (ist aber nur ne Vermutung), es wird ausserdem noch eine neue Initramdisk (mit den passenden Kernel-Modulen) erzeugt und ebenfalls geflasht. Der große Vorteil bei der Debian/NSLU2 Methode ist, dass man Kernel + Module vom Debian-Repository installieren kann und alles gemeinsam vom gleichen Paketmanagementsystem verwaltet wird.

Gruss,
EvilDevil

jethro

Anfänger

  • »jethro« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 17

Firmwareversion / your current Firmware: anderes

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5

Dienstag, 6. März 2007, 19:59

Hi,

das soll dann meine Neugier erstmal befriedigen. Nochmal Danke für deine Unterstützung.

Ein Blick auf Deine HP zeigt mir, das wir wohl eine ähnliche Infrastruktur haben (Linksys WRT, Dbox, Katze, Freundin *g*).
Mein Problem mit der Slug ist, dass meine Ansprüche/Anwendungen nicht mit deren Leistungsfähigkeit vereinbar sind. Lang- oder kurzfristig werde ich die Slug wohl auch ausmustern.
Hast Du Erfahrungen mit Alternativen wie z.B. der Linkstation, bzw. wie sind Deine Erfahungen mit der Fujitsu Siemens Scovery xS ?

Lg

Jethro

6

Dienstag, 6. März 2007, 23:27

Hi,

also die Performance fürs Dbox-Streamen war eigentlich immer ausreichend, aber sobald nebenbei zB per MRTG die Trafficdaten von den Routern abgeholt wurden, gab es nervige Aussetzer.
Mit dem Scovery bin ich ziemlich zufrieden. Es läuft dort Debian Sarge von ner CompactFlash Karte (angepasst von http://gate-bunker.p6.msu.ru/~berk/router.html), das /home Verzeichnis liegt auf ner internen Platte, hab ne Gigabit PCI Netzwerkkarte drin und einen PCI SATA-Controller mit 2 internen und 1 externen Port für spätere Erweiterungen (zB SATA-Platten oder externe SATA Platten). Alternativ könnte ich auch ne DVB-S Karte einbauen und daraus einen Myth-TV Media-Center PC bauen. Leise und kompakt ist er ja, aber das ist momentan nur eine Idee ;)
Leistung (CPU+LAN) hat er mehr als ausreichend und das RAM reicht eigentlich auch für die meisten Sachen. Energieverbrauch liegt auch nicht viel höher als bei NSLU2 + externe(r) Platten.
Es ist halt eine Bastellösung und man muss sich da durchbeissen können.

Gruss,
EvilDevil

7

Dienstag, 18. September 2007, 14:56

Also ich hab p910nd mit meinen Canon iP4000 jetzt am laufen dank EvilDevil wäre ich da nie drauf gestoßen. Funktioniert 1a, allerdings hatte ich beim einrichten einige Probs da sich wohl etwas geändert hat. Auch das Startscript konnte ich nicht verwenden.

ps: so ein großer Unterschied zwischen DebianSlug und Debian sollte doch nicht da sein oder? Wenn der Unterschied gering ist kann das Startscript unter SlugOs nicht stimmen da die Syntax da nicht zur Shell passt.

Wenn jemand bei der Einrichtung ein wenig hilfe braucht kann sich hier gerne melden, ich versuche dann zu helfen. Ein Blick ins Syslog hilft da aber meistens schon da p910nd alles schön ins Syslog logt.

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