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1

Freitag, 9. Februar 2007, 21:52

Zusätzliche Festplatte an USB2 einbinden

Wie schaffe ich es unter Debian auf der NSLU2 eine weitere Festplatte am USB2 einzubinden, also

erst partitionieren (eine große Datenpartition reicht mir da das Debian OS auf USB1 untergebracht ist) und
dann mounten

partman ist leider nicht verfügbar :-(

Google und Forumsuche habe ich schon bemüht.

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caplink811

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2

Samstag, 10. Februar 2007, 00:07

N'Abend,

man fdisk
man mkfs.ext3
man mount

bye
JrB

PS: wenn gegeben ist, das die HD erkannt wird...
"Supporting joe users worldwide" <- that's our motto


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3

Samstag, 10. Februar 2007, 15:05

Danke für den Hinweis!

fdisk und mkfs.ext3 hat soweit geklappt, doch beim Mounten habe ich noch ein Problem. Hierzu habe ich folgendes eingegeben: mount -t ext3 /dev/sdb /. Da kein Fehler ausgegeben wurde, nehme ich an, das alles korrekt funktioniert hat. ein mount -l bestätigt dies meines Erachtens auch:

Quellcode

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NS250:~# mount -t ext3 /dev/sdb /
NS250:~# mount -l
/dev/sda1 on / type ext3 (rw,errors=remount-ro)
tmpfs on /lib/init/rw type tmpfs (rw,nosuid,mode=0755)
proc on /proc type proc (rw,noexec,nosuid,nodev)
sysfs on /sys type sysfs (rw,noexec,nosuid,nodev)
procbususb on /proc/bus/usb type usbfs (rw)
udev on /dev type tmpfs (rw,mode=0755)
tmpfs on /dev/shm type tmpfs (rw,nosuid,nodev)
devpts on /dev/pts type devpts (rw,noexec,nosuid,gid=5,mode=620)
nfsd on /proc/fs/nfsd type nfsd (rw)
rpc_pipefs on /var/lib/nfs/rpc_pipefs type rpc_pipefs (rw)
/dev/sdb on / type ext3 (rw) [datadisk]
NS250:~#
Doch wie kann ich nun auf die Festplatte zugreifen? Nach einem Reboot ist der Mount-Eintrag "/dev/sdb on / type ext3 (rw) [datadisk]" übrigens wieder weg. Die LED von USDB2 bleibt auch nachwievor aus. Irgend etwas habe ich offensichtlich vergessen oder falsch gemacht.

4

Samstag, 10. Februar 2007, 15:24

Hallo ruebi

Um nach einem Reboot wieder ohne den mount-Befehl auf die angehängte Festplatte zugreifen zu können, muss ein Eintrag in die Datei /etc/fstab vorgenommen werden.

Schau mal hier: http://linuxwiki.de/fstab

vofiwg
nslu2@266MHz; Kernel 2.6.18-4-ixp4xx; wlan: Siemens Gigaset USB Stick 54 (zd1211), HDD: 2,5" 60GB Samsung MP0603H in Fujitsu Handydrive-Gehäuse

5

Samstag, 10. Februar 2007, 16:54

Danke für den Hinweis. Nun bootet die NSLU2 garnicht mehr.

Ich hatte die fett markierte Zeile eingefügt:

Quellcode

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# /etc/fstab: static file system information.
#
# <file system> <mount point>   <type>  <options>       <dump>  <pass>
proc            /proc           proc    defaults        0       0
/dev/sda1       /               ext3    defaults,errors=remount-ro 0       1
[B]/dev/sdb1       /datadisk       ext3    defaults        0       2[/B]
/dev/sda5       none            swap    sw              0       0
/dev/scsi/host0/bus0/target0/lun0/part1 /media/usb0     auto    rw,user,noauto
/dev/scsi/host0/bus0/target0/lun0/part5 /media/usb1     auto    rw,user,noauto
komme jetzt jedoch nicht mehr an die BOX. Selbst ein Ping zur Box klappt nicht mehr. Habe schon Ext2IFS_1_10c.exe auf meinem XP-Rechner installiert, komme jedoch darüber auch nicht an die EXT3-Partition der Boot-USB-HD dran.

Dumm gelaufen.... :-(

6

Samstag, 10. Februar 2007, 17:55

Um den Ausgangszustand wieder herzustellen:

Die 1. Platte an den Desktoprechner anschließen und die Zeile in der fstab auskommentieren "#".

Dies setzt voraus, dass Du Linux auf Deinem Desktop-Rechner hast. Falls nicht, hol Dir eine Knoppix- oder Kanotix-Live-CD, damit geht's auf jeden Fall.

vofiwg
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caplink811

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7

Samstag, 10. Februar 2007, 18:17

N'Abend,

Ohne HD booten, via SSH einloggen, dann Platte anhängen und die gewünschte Partition mounten, /mountpunkt/etc/fstab bearbeiten, fertig.

bye
JrB
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Samstag, 10. Februar 2007, 20:03

ALso die fstab habe ich nun mittels eines zweiten Debian-Systems wieder in Ihren Ursprungszustand gebracht. Doch warum hat es nicht funktioniert?

Meine (nur USB1 "supportende") fstab sieht folgendermaßen aus:

Quellcode

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# /etc/fstab: static file system information.
#
# <file system> <mount point>   <type>  <options>       <dump>  <pass>
proc            /proc           proc    defaults        0       0
/dev/sda1       /               ext3    defaults,errors=remount-ro 0       1
# /dev/sdb1       /datadisk       ext3    defaults        0       2
/dev/sda5       none            swap    sw              0       0
/dev/scsi/host0/bus0/target0/lun0/part1 /media/usb0     auto    rw,user,noauto
/dev/scsi/host0/bus0/target0/lun0/part5 /media/usb1     auto    rw,user,noauto
Ich nehme mal an daß diese "/dev/scsi/host0/bus0/target0/lun0/part5 /media/usb1"-Einträge wohl auch noch für die zweite HD vorhanden sein müssen. Doch was sollte ich dort am besten eintragen ? Vielleicht kann mir ja ein anderer User (der zwei USDB-Platten an den beiden Ports hat) seine fstab mal hier quoten.

9

Samstag, 10. Februar 2007, 21:08

Hi,

möglicherweise werden die USB Festplatten beim Booten vertauscht (sda wird zu sdb + umgekeht). Ist bei der NSLU2 leider nicht selten.
Abhilfe schafft da die Verwendung der Labels oder UUIDs der Partitionen.
Also statt /dev/sdb1 in die fstab
/dev/disk/by-label/XYZ oder /dev/disk/by-uuid/XYZ (natürlich dementsprechend angepasst) eintragen.
Ausserdem sollte man darauf achten, dass das mount-Verzeichnis (/datadisk) auch existiert.
Labels setzt man bei ext2/3 übrigens mit dem e2label Tool.

Gruss,
EvilDevil

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Samstag, 10. Februar 2007, 21:19

Danke für den Hinweis

Quellcode

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NS250:/# e2label
Usage: e2label device [newlabel]
NS250:/# e2label /dev/sda bootdisk
e2label: Bad magic number in super-block while trying to open /dev/sda
Couldn't find valid filesystem superblock.
NS250:/# e2label /dev/sdb datadisk
e2label: No such file or directory while trying to open /dev/sdb
Couldn't find valid filesystem superblock.
NS250:/#
obgleich das Ergebnis wohl nicht das ist, was wir beide erwartet hätten, oder ?!?

Das Verzeichnis /datadisk hatte ich serwohl zuvor angelegt.

trapperjohn

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11

Samstag, 10. Februar 2007, 21:44

Da das Label zu einem Filesystem gehört, müsstest du doch statt sda die jeweilige Partition, also bspw. sda1 benutzen, oder?
Gruß,
Flo

12

Sonntag, 11. Februar 2007, 13:39

siehe hier: http://www.nslu2-linux.org/wiki/HowTo/MountDisksByLabel

Hab denk ich dasselbe Problem. Nach der Installation mit dem Debian Installer bootet das System nur noch wenn ich die HDD an Port2 ausschalte und dann nach dem booten anschalte und per ssh mounte. Ist nur ein bißchen nervig dass jedesmal nach nem reboot zu machen.

fstab schaut so aus:

Zitat

# /etc/fstab: static file system information.
#
# <file system> <mount point> <type> <options> <dump> <pass>
proc /proc proc defaults 0 0
/dev/disk/by-label/root / ext3 noatime,errors=remount-ro 0 1
/dev/disk/by-label/storage /home ext3 noatime 0 0
/dev/disk/by-label/swap none swap sw 0 0
/dev/scsi/host0/bus0/target0/lun0/part1 /media/usb0 auto rw,user,noauto 0 0
/dev/scsi/host1/bus0/target0/lun0/part1 /media/usb1 auto rw,user,noauto 0 0
/dev/scsi/host1/bus0/target0/lun0/part2 /media/usb2 auto rw,user,noauto 0 0
Das mounten über labels geht auch nur für die root partition am stick alleine wenn die platte beim hochfahren aus ist, danach wieder selbst mounten *grml
Hab nur keine Lust da jetzt am kernel rumzuschrauben wie in dem wiki auf nslu2-linux.org beschrieben...

nepomuk

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13

Mittwoch, 13. Juni 2007, 00:08

Zitat von »maxm;22761«

Hab nur keine Lust da jetzt am kernel rumzuschrauben wie in dem wiki auf nslu2-linux.org beschrieben...



Hat das mit dem Überschreiben des Kernels schonmal jemand gemacht? Eigentlich klingt das ja nicht so wild, hab nur ein bischen Angst, die NSLU zu schrotten. Bei mir funktioniert nämlich das automatische Mounten leider auch nicht, deswegen überlege ich, ob ich das mal versuche.

Eiffel

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14

Mittwoch, 13. Juni 2007, 12:04

@ruebi
versuchs mal mit dem kompletten pfad

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