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1

Donnerstag, 7. Dezember 2006, 08:32

Debian/NSLU (etch RC1): eth0 wurde nach Reboot deaktiviert

EDIT / Lösung:
Ich habe ifup eth0 nach /etc/rc.local eingefügt (auf der USB-HDD), so dass die Slug nach einem erneuten Reboot jetzt die Ethernet-Schnittstelle wieder aktiviert hat.

Die Frage ist, wieso eth0 deaktiviert wird? Wenn jemand dazu noch eine Idee hat, her damit! :)

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Hallo,

nach der endlich erfolgten Debian-Installation und einem Reboot kann ich mich nicht mehr mit der NSLU verbinden - auch Ping erfolglos.
Die oberste LED (Ready/Status) ist nach dem Reboot gelb, darunter (Ethernet) grün und Disk1 auch grün (obwohl HDD mit Debian an Disk2 hängt, aber egal).

Die Netzwerkeinstellungen müssten aber noch stimmen, da ich sie vor dem Reboot noch unter webmin korrekt gesehen habe - abgesehen davon, dass es ja auch ging.

Danke für Eure Hilfe!

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ToMa

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2

Donnerstag, 7. Dezember 2006, 09:59

Moin,

die Disk-Leds laufen bei mir auch nicht.
Ich habe auf zwei NSLU2s Debian mit bootstrap installiert und muss sagen, das ging problemlos und auch sehr schnell (~2Std.)
Wenn Du nochmal von vorne anfangen musst, versuchs doch mit bootstrap - auch wenn das nicht der bevorzugte Weg ist.

ToMa

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3

Donnerstag, 7. Dezember 2006, 10:55

Zitat von »ToMa;20998«

die Disk-Leds laufen bei mir auch nicht.
Das lässt sich evtl. so lösen:

Zitat

The status LED will continue to flash amber. There is a nslu2-tools debian package under development that will contain a LEDs binary that will switch it back to green.
This binary seems to be non-functional at the moment (mar 5 2006). It worked for me after a reboot (mar 10 2006).

To use the LEDs anyway, execute the following commands: (You have to apt-get install nslu2-utils before doing this, this will set up the links in /etc/rc?.d so the scripts will be called during booting)

Quellcode

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cp /initrd/sbin/leds /usr/bin/leds
cp /initrd/etc/default/functions /etc/default/functions
cp /initrd/bin/beep /bin/beep
The LEDs should be operating as expected after rebooting the slug.

Zitat von »ToMa;20998«

Ich habe auf zwei NSLU2s Debian mit bootstrap installiert und muss sagen, das ging problemlos und auch sehr schnell (~2Std.)
Wenn Du nochmal von vorne anfangen musst, versuchs doch mit bootstrap - auch wenn das nicht der bevorzugte Weg ist.
Das klingt halt komplizierter, bringt mich aber auf die Idee, dass meine NSLU nach der Debian-Installation evtl. auf DHCP steht.
Jetzt hat sie nicht mehr ihre alte, feste IP.

Gibt's evtl. ein kleine "DOS"-Batchdatei bzw. ein Skript oder Windows-Tool, welches mal den gesamten 192.168.178.xxx-Adressraum durchpingt?

Ich hatte die Instruktionen aber so verstanden, dass man eben vorher eine feste IP einstellen muss (hatte ich unter Unslung 6.8 gemacht), damit die NSLU nachher unter derselben Adresse noch gefunden wird. Bei der Debian-Installation kam nirgendwo die Auswahl, zwischen DHCP und static zu wählen. Seltsam...
Gruß, ao

NSLU2 (Debian/NSLU2 (armel) 5.0.3 Stable Release, 263.78 BogoMIPS)
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ToMa

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4

Donnerstag, 7. Dezember 2006, 11:16

Danke für den Tip mit den Leds, aber genauso hatte ichs gemacht.
(Ist so in dem Bootstrap Wiki empfohlen.)
Dann laufen die Status und Netzwerk LED korrekt.
Allerdings laufen die Disk HDDs nicht.
Könnte ich aber mit leben.

Bei mir (wie gesagt Installation per bootstrap) wurde bei der Installation die statische IP übernommen, die auch vorher in der grafischen Oberfläche eingetragen war. Es wurde also nichts verändert zu DHCP.

Du kannst die NSLU2 ja mal mit dem Portscanner für den Bereich 192.168.0.1 - 192.168.255.254 scannen, aber wenn die Status LED immer leuchtet, könnte es auch "Schlimmeres" sein.

5

Donnerstag, 7. Dezember 2006, 13:44

Zitat von »ToMa;21002«

Du kannst die NSLU2 ja mal mit dem Portscanner für den Bereich 192.168.0.1 - 192.168.255.254 scannen, aber wenn die Status LED immer leuchtet, könnte es auch "Schlimmeres" sein.
Achja, das ist ja ein simpler aber gerade auch sehr guter Vorschlag. Danke dafür!
Die Status-LED war nach der "Complete"-Meldung und nachdem die SSH-Sitzung getrennt worden war, etwa mindestens noch 10 Minuten rot.
Das dürfte in der Tat zu lange sein, so dass ich später doch nochmal einen Anlauf (evtl. auch mit boostrap) unternehmen muss.
Gruß, ao

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Eiffel

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6

Montag, 11. Dezember 2006, 16:13

http://www.softperfect.com/download/netscan.exe
damit kannste dein netzwerk scannen
ansonsten steht es evtl noch im router
welche dhcp clients zZ da sind

7

Montag, 11. Dezember 2006, 21:51

Danke für den Tipp!

Nach einer Neu-Installation - diesmal inklusive "net-static" - hatte es zuerst geklappt. Ob es allerdings am zuvor fehlenden "net-static" gehangen hat, weiß ich nicht.

Aber:
Nach einem Reboot der NSLU komme ich wieder nicht drauf.
Lässt sich die IP evtl. von der USB-HDD auslesen - nachdem ich diese an den (Linux-)PC gehängt habe?

Mit o.g. Portscanner finde ich die NSLU auch nicht, die zuvor statisch unter 192.168.178.3 zu finden war.
Kann die jetzt auch z.B. unter 192.168.x.x sein, oder noch in einem anderen lokalen Netz (10.x.x.x)? Da kann ich ja ewig suchen...
Gruß, ao

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trapperjohn

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8

Dienstag, 12. Dezember 2006, 07:57

Ist die Netzwerkkonfiguration bereits auf die USB-Platte ausgelagert? Falls ja, kannst du doch einfach mal die Platte an den PC stöpseln und schauen, was eingetragen ist! (/etc/network/interfaces)
Gruß,
Flo

9

Donnerstag, 14. Dezember 2006, 21:09

eth0 nach einem Reboot deaktiviert

Zitat von »trapperjohn;21075«

Ist die Netzwerkkonfiguration bereits auf die USB-Platte ausgelagert? Falls ja, kannst du doch einfach mal die Platte an den PC stöpseln und schauen, was eingetragen ist! (/etc/network/interfaces)

Daran hatte ich auch mal gedacht:

Zitat von »ao;21071«

[...]Der Blick in den Router hat nichts gebracht, auch kein lokaler Scan über 192.168.1.1 bis 192.168.255.255.
Vielleicht ist die Slug ja plötzlich auch in einem anderen lokalen Netz. Was gibt's da noch?
Lässt sich die IP evtl. von der USB-HDD auslesen - nachdem ich diese an den (Linux-)PC gehängt habe?


EDIT:
Die Netzwerkkonfiguration sieht eigentlich korrekt aus:

Quellcode

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# This file describes the network interfaces available on your system
# and how to activate them. For more information, see interfaces(5).

# The loopback network interface
auto lo
iface lo inet loopback

# The primary network interface
allow-hotplug eth0
iface eth0 inet static
        address 192.168.178.3
        netmask 255.255.255.0
        network 192.168.178.0
        broadcast 192.168.178.255
        gateway 192.168.178.11
        # dns-* options are implemented by the resolvconf package, if installed
        dns-nameservers 192.168.178.11 192.168.178.11 192.168.178.11
        dns-search example.org

Oder ist hier etwa das Netzwerk-Device eth0 nach dem Reboot nicht aktiviert worden (warum auch immer)?
Network 192.168.178.0 ist mir als Windows-Nutzer neu. Ist das korrekt so? (der Rest stimmt)

Wie und wo kann ich ifup eth0 in ein Skript auf die USB-HDD platzieren, damit es beim Reboot aufgerufen wird, um eth0 zu aktivieren?

Nochmals vielen Dank für Eure Unterstützung hier im Forum!
Gruß, ao

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trapperjohn

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10

Freitag, 15. Dezember 2006, 15:34

Noch mal ne Frage, warum hast du nicht statt allow-hotplug eth0 einfach auto eth0 geschrieben? eth0 müsste doch beim Systemstart vorhanden sein und automatisch gestartet werden können? Das allow-hotplug wird höchstwahrscheinlich nur vom Hotplug-System ausgewertet -- eventuell greift das beim Systemstart einfach nicht?

Die interfaces manpage meint:

Zitat

Lines beginning with the word "auto" are used to identify the physical
interfaces to be brought up when ifup is run with the -a option. (This
option is used by the system boot scripts.) Physical interface names
should follow the word "auto" on the same line. There can be multiple
"auto" stanzas. ifup brings the named interfaces up in the order
listed.

Lines beginning with "allow-" are used to identify interfaces that
should be brought up automatically by various subsytems. This may be
done using a command such as "ifup --allow=hotplug eth0 eth1", which
will only bring up eth0 or eth1 if it is listed in an "allow-hotplug"
line. Note that "allow-auto" and "auto" are synonyms.
Gruß,
Flo

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Samstag, 16. Dezember 2006, 12:44

Danke für Deinen Tipp, das werde ich noch umstellen.

Blöderweise werden jetzt nach einem Reboot ssh-Verbindungen abgelehnt ("connection refused") => neuer Thread.

Schönes Wochenende!
Gruß, ao

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hoergen

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Mittwoch, 17. Januar 2007, 10:21

Bei mir lief eigentlich alles, so wie ich es wollte, bis ich ein /etc/init.d/network restart eingegeben habe. Seither kommt die NSLU2 mit ihrem Netzwerk nicht mehr hoch.

Meine interfaces sieht so aus:

Quellcode

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# This file describes the network interfaces available on your system
# and how to activate them. For more information, see interfaces(5).

# The loopback network interface
auto lo
iface lo inet loopback

# The primary network interface
allow-hotplug eth0
iface eth0 inet static
        address 192.168.42.77
        netmask 255.255.255.0
        network 192.168.42.0
        broadcast 192.168.42.255
        gateway 192.168.42.1
        # dns-* options are implemented by the resolvconf package, if installed
        dns-nameservers 62.72.64.237 62.72.64.241
        dns-search example.org

Ich habe so ein bisschen die Datei /etc/network/run/ifstate im Verdacht. Dort steht

Quellcode

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lo=lo
Was steht bei euch in dieser Datei? Müsste da nicht noch eth0 rein?

Ich werde vorerst die Lösung mit der rc.local oder das hotplug als Zwischenlösung versuchen. Bin mir aber recht sicher, dass das nicht die richtige Lösung ist.

Dem hoergen

trapperjohn

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13

Mittwoch, 17. Januar 2007, 10:36

Hast du das gelesen? Und auto eth0 ausprobiert?

Zitat von »trapperjohn;21194«

Noch mal ne Frage, warum hast du nicht statt allow-hotplug eth0 einfach auto eth0 geschrieben? eth0 müsste doch beim Systemstart vorhanden sein und automatisch gestartet werden können? Das allow-hotplug wird höchstwahrscheinlich nur vom Hotplug-System ausgewertet -- eventuell greift das beim Systemstart einfach nicht?
Gruß,
Flo

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