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dominikb

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1

Dienstag, 14. November 2006, 14:03

udev Regel funktioniert leider nur halb (kein umount)

Hi,

vielleicht kann mir hier ja jemand weiterhelfen.

Und zwar habe ich folgende Konstellation:

NSLU2 mit Debian, root-Filesystem liegt auf einer Microdrive.

Am zweiten USB-Port hängt ein 4-Port USB-Hub.

Bei Bedarf wird die Datenplatte eingeschaltet (oder zeitgesteuert ab 16:30h ein und 23h aus) und bei Nicht-Gebrauchen wieder auf Zeitschaltung aus-/umgeschaltet.

Nach einigem Lesen über udev habe ich mir meine eigene Regel gebaut, um die Platte im Falle des Einschaltens, egal ob manuell oder per Zeitschaltuhr, zu mounten.

Dazu hab ich mir unter /etc/udev/rules.d/10xyzregel folgendes eingetragen:

Quellcode

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ACTION=="add", KERNEL=="sd?1", ATTRS{serial}=="000009FAAD11", SYMLINK+="hdd", RUN+="/usr/sbin/mounthdd.db"
ACTION=="remove", KERNEL=="sd?1", ATTRS{serial}=="000009FAAD11", RUN+="/usr/sbin/umounthdd.db"


Die Datei /usr/sbin/mounthdd.db sieht wie folgt aus:

Quellcode

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5
#!/bin/sh

sleep 5

mount /share/hdd


und /usr/sbin/umounthdd.db:

Quellcode

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3
4
5
#!/bin/sh

sleep 15

umount /share/hdd


Das automatische Mounten der Platte klappt soweit auch ganz einwandfrei.

Was leider nicht klappt ist das automatische umounten von /share/hdd

Schalte ich die Platte wieder ein, wird die auch ordentlich gemountet, kein Problem, ein ausschalten umountet wieder nicht.

Einige Male an und aus ergibt auf den Befehl df -k, daß /share/hdd auf
/dev/sdb1
/dev/sdd1
/dev/sde1
/dev/sdg1

und so weiter gemountet ist. Die Funktion an und für sich ist ja gegeben, der Benutzer kann via Windows Netzlaufwerk auf die Daten des Samba-Servers zugreifen. Nur von Serverseiten gefällt mir es natürlich nicht, daß er keinen umount macht.

Gebe ich es manuell ein oder rufe mein Script /usr/sbin/umounthdd.db auf, wird der Mountpunkt /share/hdd auch aufgelöst...

Weiß jemand zufällig einen Rat?

Beste Grüße
Dominik

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trapperjohn

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2

Dienstag, 14. November 2006, 14:09

Das heißt, du schaltest die Platte ab und DANACH soll ein umount stattfinden? Geht sowas? Und die Daten bleiben in Ordnung?
Gruß,
Flo

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dominikb

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3

Dienstag, 14. November 2006, 14:55

Genau das heißt es.

Die Platte enthält nur Daten die von Benutzern angefaßt werden. Die Platte wird nicht abgeschaltet wenn jemand drauf zugreift.

Bisher hatte ich es so, daß auf der Platte noch das Root-System von OpenSlug lag. Nach dem Wechsel auf Debian liegt da jetzt aber nix mehr. Mit OpenSlug hatte ich im Cron ein Script, welches gegen 22:45 h die Platte erst umountet und den Server um 23 Uhr runterfuhr. Die Zeitschaltuhr hat dann um 23:15 die Platte ausgeschaltet.

Da der Server jetzt mit seiner Microdrive aber durchlaufen kann, dachte ich mir wäre es schön nur noch die Datenplatte nach belieben dazuzuhängen...

Gruß
Dominik

4

Dienstag, 14. November 2006, 15:39

Also es wäre vielleicht sinnvoller, die Platte (wie trapperjohn bereits angedeutet hat) vorm Ausschalten zu unmounten, dann verschluckt sich das System auch nicht dran ;) Per cron und Zeitschaltuhr wäre das kein Problem. Bleibt also der Fall übrig, in dem du die Platte manuell abschalten willst (ohne dich vorher per ssh zum unmounten einloggen zu müssen):
Dafür könnte man den Power-Knopf der NSLU2 "missbrauchen":
In der Datei /etc/inittab gibts ne Zeile, die beschreibt, was passiert, wenn "ctrlaltdelete" gedrückt wird (was bei der NSLU2 dem Drücken des Powerknopf entspricht). Da könntest du zB dann den umount Befehl unterbringen und als akustischer Hinweis vielleicht danach einen Piepser machen lassen
-> Platte manuell ausschalten: PowerKnopf der NSLU2 drücken; warten bis es piepst, Platte ausschalten.

Gruss,
EvilDevil

dominikb

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5

Dienstag, 14. November 2006, 19:29

Mhhh okay... Ist ein Gedanke.

Werde das erstmal so umsetzen wie beschrieben, vielen Dank erstmal dafür.

Jedoch lässt es mir bestimmt keine Ruhe, ich kenn mich. Mir wird es einfach nicht begreiflich, wieso ich z. B. bei Windows eine USB Platte anstecken kann, DAten bearbeiten und einfach wieder abziehen kann.

Bei meinem kubuntu-System klappt das soweit eigentlich auch ohne Probleme...

Gibt es nicht die Möglichkeit, die Platte evtl. sicherer zu mounten, so das ich auch einfach abziehen (ausschalten) kann?

Mein fstab dazu sieht wie folgt aus.

Quellcode

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/dev/hdd        /share/hdd      ext3    users,atime,noauto,rw,exec,nosuid       0 0


Übrigens macht die NSLU2 mit Debian keinen Beep mehr.

Weder mit

leds beep

noch mit

leds beep -f 1000 -r 2

noch mit

leds beep double

...

Einfach kein Geräusch....

Gruß & Danke
Dominik

trapperjohn

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6

Dienstag, 14. November 2006, 19:45

USB-Stick "unmounten" heißt unter Windows "sicher entfernen" ;) Bei Win2000 war das ja auch noch Pflicht, bei XP nicht mehr (?).

Ich meine, mal irgendwo gelesen zu haben, wie man das unter Linux einrichtet. Du musst dafür sorgen, dass die Schreibzugriffe direkt ohne Cache erfolgen, such mal nach 'sync' etc.
Gruß,
Flo

dominikb

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7

Dienstag, 14. November 2006, 19:48

Yep das weiß ich unter Windows. Muß mich hoffentlich als MCSE verstecken in der Linux-Welt ;-)

Das Problem ist, daß das Linux-System durch das "Plötzliche-Weg" der Platte erst merkt das das Filesystem nicht mehr da ist.

Das heißt, ich muss in der fstab ja dafür sorgen, daß die Platte gleich so gemountet wird, daß sie abgezogen werden kann ohne Probs...

Ich such mal weiter ;-)

THX!
Gruß

Dominik

trapperjohn

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8

Dienstag, 14. November 2006, 19:58

'sch sach ja: sync

Müsste als fstab (bzw. mount) Option schon mal Datenverlusten vorsorgen.
Gruß,
Flo

meimi039

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9

Mittwoch, 15. November 2006, 11:23

Ich habe das Problem bei mir etwas anders gelöst:

Ich benutze die 4 Port Steckdosenleiste von Gembird "SilverShieldPM". Kostet 30EUR.
Daran hängt meine Platte. Ich kann sie also per Script erst umounten und dann ausschalten. Passende Software für die Slug gibts unter http://sispmctl.sourceforge.net/
Es gibt auch eine schöne Webgui für die Slug namens sispm_http von Marius Konitzer, die per inetd gestartet werden kann...

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