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refdoc

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Firmwareversion / your current Firmware: anderes

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1

Sonntag, 13. Januar 2008, 13:20

Redboot Schwierigkeiten

Ich habe eine Smartdisk SOHO NAS, basiert auf ARM9. SL 3316 board um genau zu sein.

Das ist eine NAS ueber die praktisch nichts im Internet steht, obwqohl das board relativ haefig verwendet wird (auf einer ganzen Anzahl no-name NAS)

Das System booted mit redboot ein ROM linux image und holt sich dann weiteres von einer kleinen Partition auf der Festplatte.

Ich habe soweit Telnet mit root zum Laufen gekriegt und auch ein paar Programme (wgetl) die ich von woanders here geholt habe (es sieht so aus also ob NAS200 ist aehnlich), anderer programme aus der selben Quelle (ipkg-cl) crashen.

Ich moechet gerne etwas sinnvolles booten anstelle von meinem Krueppel system

Mein Problem ist redboot - ich kann keinen direkten Zugang bekommen. Das system hat anscheinend eine Serielle schnittstelle, aber nur 4 Loetpunkte und ich kann eh nicht loeten.

Meine IP addresse ist 192.168.1.65 (fuer das Linux system)

sudo arping -f 192.168.1.65; telnet 192.168.1.65 9000 funktioniert nicht. Ich dachte sowiet das Redboot auch die normale system addresse benutzt.

Ich habe auch wireshark probiert und einfach waehrend des bootens zugehoert ob sich irgendwas auf der LAN meldet, z.B. ein dhcp request - aber da ist nix.

Shell tools mit denen ich in Linux redboot konfigurieren kann habe ich auch nicht gefunden.

Hat jemand einen guten Ratschlag?

Vielen Dank!<br /><br /> Die Suche schon benuzt?: ja<br /><br />

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refdoc

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Firmwareversion / your current Firmware: anderes

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2

Sonntag, 13. Januar 2008, 18:23

Weitere Details

Was ich weiter gemacht habe:

1) Mit crossover kabel direkt ge-arpingt (verschiedene Addressen probiert)
2) Mit wireshark waehrend des Bootens ueber Crossover zugehoert - nichts bis das System komplett oben ist.

Jetzt bin ich wirklich ratlos.

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3

Sonntag, 13. Januar 2008, 20:35

Hi,

was du noch machen könntest:

* Analyse der Firmware Images (vielleicht kannst du ein eigenes daraus erstellen)
* http://www.nslu2-linux.org/wiki/HowTo/TelnetIntoRedBoot befolgen (NSLU2 per Crossoverkabel anschließen und die 192.168.0.2 deinem PC zuweisen, telnet auf 192.168.0.1 probieren)
* Seriellen Port anlöten. 4 Pins sind normalerweise ok, die NSLU2 und alle anderen Router aus dem Embedded Bereich die ich kenne haben nur 4 Pins, aber auch nur 3,3 Volt Pegel, der PC hat an der seriellen Schnittstelle aber 12 Volt. Hier musst du einen Spannungswandler bauen (beispielsweise ein Siemens USB Datenkabel für S25/S35/... umbauen. Anleitungen gibts zB hier.
Wenn du deine eigene Firmwareimages aufspielen willst, wirst du wohl nicht um den seriellen Port herumkommen...

Gruss,
EvilDevil

refdoc

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Firmwareversion / your current Firmware: anderes

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4

Montag, 14. Januar 2008, 00:38

Weitere Schritte

Vielen Dank!

Waehrend des Boot Vorgangs ist meine Addresse 192.168.2.71....

Wie ich das herausgefunden habe?

telnet into the machine

sohonas> cat /proc/mtd
dev: size erasesize name
mtd0: 00040000 00010000 "RedBoot"
mtd1: 00180000 00010000 "Kernel"
mtd2: 00200000 00010000 "Ramdisk"
mtd3: 00400000 00010000 "Application"
mtd4: 00010000 00010000 "VCTL"
mtd5: 00020000 00010000 "CurConf"
mtd6: 00010000 00010000 "FIS directory"
sohonas>


then

dd if=/dev/mtd0 of=/mnt/IDE1/refdoc/test

then

cat test


Da in der Mitte war die IPaddresse angegeben.

Arping gibt eine Antwort nach nur 8 pings - aber telnet 192.168.2.71 9000 funktioniert noch immer nicht...

5

Montag, 14. Januar 2008, 09:11

Hi,
I guess you're a native english speaker, so I'll try to reply in (rusty) english :cool:
As I already said, the best bet would be the serial mod. If you really want to install and test other firmware, you have to use the serial console to simplify the debugging process.
Maybe you could ask some neighbor/friend to solder the pinheader to the PCB. The modification of the cellphone-cable can be done without soldering (I did it this morning because my PL2303 USB-to-serial chip got toasted somehow... it's always good to have some spare cellphone-cables lying around ;) they're cheap anyway... I bought 5 of them on eBay for 10 Euros including shipping).
Most cellphone-cables are equipped with the Prolific PL2303HX chip. Let's walk through the modification step by step:
1. Buy a cellphone-cable (the small PCB should preferably located in the middle of the cable)
2. Rip the case apart
3. Identify the chip
4. If it's a PL2303HX, grab http://www.prolific.com.tw/support/files…303HXD_v1.1.pdf
5. Print page 11 (Pinout)
6. Cut of the connector for the cellphone and dismantle the wires
7. Use a multimeter to find out which pins are connected to the wires
(you need to find out GND, RXD and TXD, Pin 7, 5 and 1). If the resistance between a pin and the wire is 0-10 Ohm, then they're connected.
8. Find out which pins on your NAS are RXD, TXD and GND. GND should be easy to find out (0-10 Ohm between the pin and some GND-connector on the PCB). You'll have to experiment with RXD and TXD, but it shouldn't be harmful neither to your NAS nor to the PL2303. The 4th Pin (opposite to GND) is propably VCC (+3,3V or +5V) and it doesn't need to be connected.
9. Connect the dismantled wires to the NAS. I usually use some old 4 wire CD-Rom audio cable for the job.
Note that you need to connect RXD from the PL2303 to TXD on the NAS and vice versa.
10. Check all connection and make sure that there are no short-circuits.

11. Start your Computer and connect the USB-cable. If you're using windows, you'll have to install the drivers from the Prolific website www.prolific.com.tw Open the hardware-manager and write down the number of the COM-port. You can use putty to connect. Choose serial / COMn / 115200 baud.
It will work on linux out of the box, simply use e.g. picocom to connect:
picocom /dev/ttyUSB0 -b 115200

Regards,
EvilDevil

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Firmwareversion / your current Firmware: anderes

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6

Montag, 14. Januar 2008, 11:02

Danke!

Danke!

Von wegen "native English speaker" - nicht ganz, aber auch nicht ganz falsch geraten. Deutsch tippen faellt mir schwer. Die Finger wollen Englisch schreiben. Beim Sprechen wuerdest Du nichts merken. Soweit zu mir.

Kabel - ist der exakte Chip von Bedeutung?

Ich habe noch irgendwo ein altes Synkronisationskabel von einem Sharporganizer. 3 V, 3 kontakte per Klinkenstecker am Organsier und serieller Stecker auf der anderen. Der Organiser lebt nimmer. Das will ich mal auspropbieren. Ich habe auch noch einen alten halbtoten Router an dem werde ich erst mal experimentieren bevor ich meine Nas umbringe.

Jetzt eine andere Frage -

Ich habe mit dd das Flash ausgelesen - kann man es auch mit dd beschreiben oder macht das Schwierigkeiten?

Wenn ja, waere das ja ein Zugang zum Flash unter Linux. dd - runterladen - hex editing - raufladen mit dd.

Ein anderer Zugang muss irgendwo in der Firmware sein, da ja das Flash geupdated werden kann, aber dd waere schon echt gut.

7

Montag, 14. Januar 2008, 19:18

Hi,

normalerweise werden die Flash Bausteine unter Linux mit den mtd Tools bearbeitet. http://www.linux-mtd.infradead.org/doc/general.html
Sobald du Zugriff auf RedBoot hast, kannst du auch die RedBoot tools zum Manipulieren des Flashs nutzen. dd sollte aber auch funktionieren, wobei die mtd-tools vorzuziehen sind, da sie weniger fehleranfällig sind, wenn man zB nur einen bestimmten Bereich überschreiben will.

Zum Kabel: der exakte Chip ist nur wichtig, wenn du nicht weisst, wo am Kabel die Pins rauskommen und wie sie belegt sind. Da hilft ein Blick ins Datenblatt schon gewaltig ;)
Wichtig ist nur, dass der Chip die Spannung auf NAS-verträgliche Pegel absenkt. Einen alten, halbtoten Router hab ich seit gestern auch rumliegen, Netgear WGT634U, vermutlich ist das RAM teilweise defekt. Firmware lässt sich zwar flashen, beim Laden stürzt er aber ab. Wenn ich die Firmware ins RAM laden und von dort ausführen will, stürzt er direkt ab... aber egal.

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