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Cl25

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Firmwareversion / your current Firmware: originale Firmware 2.3r24

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1

Dienstag, 6. Dezember 2005, 20:58

Habe ich mich bei meinem NAS System verkauft?

Hallo,

ich habe mir heute (Hals über Kopf?) eine LAN fähige externe Festplatte namen "LANDRIVE" gekauft. Steckt eine 250 Gig Maxtor drin (16MB Cache, 7200 U/min). Habe dafür 179,00 € im Systemhaus um die Ecke bezahlt. Nach meinen ersten Installationsversuchen (hängt an einem Linkys WRT54Gv22 mit DD_WRT23) habe ich dann gerafft, dass dieses System wie die meisten anderen kein NTFS beherrscht, dass heisst: Kein Handling von Dateien >4 GB. :-(

Zufällig bin ich dann auf dieses Forum gestossen, da mich natürlich interessierte, ob es nicht auch Systeme gibt, die mit NTFS umgehen können und bin dann auf das NSLU2 gestossen.

Kann dieses NSLU2 uneingeschränkt mit NTFS umgehen? Was bringt die neue Firmware?

Wenn mit der NSLU2 wirklich NTFS möglich ist, würde ich die LANDRIVE wieder zurück bringen. Müsste dann aber recht "umgehend" sein.

Danke für Eure Hilfe,
Cl25.

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Spooky

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Firmwareversion / your current Firmware: V2.3R25-uNSLUng-able-4.2-alpha

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2

Dienstag, 6. Dezember 2005, 21:56

@CI25

Ich will Dir ja nicht Deine Träume rauben, aber viele NAS wie das NSLU2 basieren auf Linux o.ä. und M$ hat den Code für NTFS nicht freigegeben. Die beste Unterstützung für die Festplatten wirst Du daher immer bekommen, wenn Du ein NAS/linuxeigenes Dateisystem wie ext3 u.s.w. wählst. Es gibt zwar auch NTFS Treiber, welche mittlerweile Einzug in die Firmware von Linksys gehalten haben, aber soweit mir bekannt ist, existiert derzeit kein Treiber für Linux, der NTFS in allen Funktionen unterstützt. Das was derzeit machbar ist, kann also maximal eine Bastellösung mit genügend Abstrichen darstellen.
Jetzt hängt es eher von Deinem Einsatzzweck ab, ob Du mit dem NSLU2 zurande kämst. "ext3" ist in der Lage mit Dateien >4GB umzugehen, allerdings nicht jedes Tool was für Linux/NSLU2 existiert. Da muß man öfters mal darauf achten, eine aktuellere Compilation zu bekommen, was aber selten ein größeres Problem darstellen sollte.

Spooky

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Cl25

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3

Dienstag, 6. Dezember 2005, 22:09

Nunja, wir haben heute beim ausprobieren feststellen müssen, dass wir mit dieser 4GB Beschränkung nicht richtig arbeiten können. Wir arbeiten komplett unter WinNT/XP. Nun habe ich erfahren dass die NSLU2 mit der neuesten FW NTFS fähig wird, zumindest eingeschränkt. Zudem sehe ich hier wie bei den Linksys Routern ein "externes Development", dass sich sicherlich auch in Zukunft mit dem Linksys Code befassen wird, welcher NTFS unterstützt und diese Unterstützung optimieren (hoffe ich...). Ich habe mir mal eine NSLU2 bestellt und werde das mal ausprobieren. Kommt uns mehr auf die Fähigkeit mit NTFS arbeiten zu können als auf den Durchsatz an (bis zu einer gewissen Grenze...).

Spooky

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Firmwareversion / your current Firmware: V2.3R25-uNSLUng-able-4.2-alpha

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4

Dienstag, 6. Dezember 2005, 22:32

@CI25

Nenne mich Pessimist, aber solange kein ausgereifter NTFS Treiber für Linux existiert, wird es auch keinen vernünftig funktionierenden für das NSLU2 geben !
Wenn Du/ihr sowieso per LAN auf das NSLU2 zugreifen wollt, kann es euch doch egal sein, womit das NSLU2 auf der Platte hantiert, oder sehe ich da was falsch? Viel wichtiger ist dann, dass das Server Modul SAMBA o. NFS in der Lage ist, mit Dateien >4GB umzugehen. Bei SAMBA für das NSLU2 keine ich da den aktuellen Stand nicht, aber NFS (als Kernel-Modul) unterstützt auf jedenfall Dateien >4GB. Auf Windowsseite braucht Ihr nur noch SFU von M$ um per NFS den Kontakt herstellen zu können.

NTFS kann dann nur noch von Interesse werden, wenn Ihr die USB Festplatte direkt an einen Win2000/XP/2003 PC anstecken und benutzen wollt. Nur sehe ich da die Chancen größer einen ausgereiften "ext3" Treiber für Windows zu bekommen(dank OpenSource) als einen 100% funktionsfähigen NTFS Treiber für Linux.

Denk mal drüber nach zum Thema NTFS vs. ext3:

Was wird wohl eher verständlich sein? Ein vom Koreanischen übers Englische ins Deutsche übersetzte Handbuch oder eines was gleich auf Deutsch geschrieben wurde ?

Spooky

Cl25

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5

Dienstag, 6. Dezember 2005, 22:37

Ja, ist schon klar. Aber da hier wirklich alles auf WinNT getrimmt ist, wäre es schon am einfachsten, wenn man direkt auf NTFS via Win zugreifen könnte. Naja, ich weiss nicht, ob dieses LANDRIVE mit EXT3 umgehen kann, so habe ich das noch nicht gesehen...

Spooky

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6

Dienstag, 6. Dezember 2005, 22:46

@CI25

Na Moment, welches Dateisystem auf dem LANDRIVE überhaupt zum Einsatz kommt, kannst maximal Du herausbekommen, da Du so ein Gerät vor Dir hast. Im Normalfall wird immer das native Dateisystem des Betriebsystemes eingesetzt, welches im NAS (nicht auf den Clienten) läuft. Beim Zugriff per LAN ist es dann völlig transparent. Du würdest gar nicht merken ob es sich um NTFS oder ext3,reiserfs usw. handelt.
Das auf dem LANDRIVE ein Windows werkelt, schließe ich mal aus, und damit fällt auch eine native Unterstützung von NTFS ins Wasser. "ext3" wäre dann auch nur möglich wenn intern ein Linux Derivat arbeiten würde.

Nur damit wir nicht aneinander vorbeireden, das LANDRIVE ist ein NAS , oder nicht ? Du nennst hier WinNT, also kann es ja bei euch nicht direkt per USB angeschlossen sein. Wie erhaltet Ihr denn Zugriff auf dieses LANDRIVE, per Microsoft Client und Netzwerkumgebung, oder liegt da extra ein Zusatztreiber bei?

Spooky

rs-pille

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7

Mittwoch, 7. Dezember 2005, 07:51

Wäre natürlich auch etwas einfacher, wenn du uns erzählen würdest, was für ein Produkt es genau ist. Unter Landrive habe ich auf die schnelle Suche nichts brauchbares gefunden.
Und wie Spooky schon sagte: wenn du über LAN auf das Gerät zugreifst, kommen Netzwerkprotokolle zum Einsatz. Das Gerät formatiert intern auf sein eigenes bevorzugtes Filesystem - in den meisten Fällen eben Ext3 (oder die Synoloy Diskstation auf ein modifiziertes Ext3).
Wie Spooky ebenfalls bereits schrieb, kommt in den meisten preiswerten NAS Linux zum Einsatz - bei einem "Embeded Windows" würde der Preis in die Höhe gehen und du würdest trotzdem erst mal kein AFS oder NFS erhalten. BTW: LaCie haben auf ihren Ethernet-Disks ein embeded Windows laufen und dort ist zusätzlich ExtremZ-IP für AFP3 Unterstützung installiert. Fehlen eigentlich nur noch die Services für Unix und wir haben einen perfekten Fileserver...

Also: du möchtest über das Netzwerk Daten >4 GB speichern. Hast du denn die interne NAS-Festplatte anders formatiert als vom Hersteller vorgesehen?

Du möchtest in deiner Windows-Umgebung nur Geräte einsetzen, die untereinander harmonieren (Prost Mahlzeit - und da setzt du auf dieses System - aber ich möchte hier keine Glaubenskrieg entfachen). Ok, dein NAS spricht Samba/Cifs - das reicht erst mal aus. Alternative wären die gerade von mir angeführten LaCie-Systeme die aber in einer völlig anderen Preisklasse (>600 Euro) spielen.

See ya
Martin

Cl25

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8

Donnerstag, 8. Dezember 2005, 14:33

Ok ich habe mir kurzfristig eine NSLU2 besorgt. Jetzt frage ich mich nur noch, wie genau ich mit einem Windows XP Rechner auf die ins Netzwerk eingebundenen Festplatte, welche in EXT3 formatiert ist,
zugreifen kann. MS NFS auf den Rechnern installieren und das war's?

Ich habe es zunächst einmal mit NTFS probiert und das funktioniert an sich ganz gut. Dateien >4GB lassen sich einwandfrei verwalten. Nur der Datendurchsatz lässt ein bisschen zu wünschen übrig. Ist der bei EXT3 evtl. besser?

Hier ein Link zu meinem "LANDRIVE":
http://www.usbex.com/landrive/
Hilft aber auch wohl nicht sonderlich weiter...

Spooky

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9

Donnerstag, 8. Dezember 2005, 15:46

@CI25

NFS (M$ SFU = Services for Unix) ist beim Zugriff auf das NSLU2 die schnellere Variante, gegenüber SAMBA (Microsoft Client). Zusätzlich bremst Du das NSLU2 nochmals aus, indem Du NTFS für die Platte einsetzt. Da Du so versessen darauf bist und sowieso gerade am probieren, lassen sich mit NSLU2 unter Verwendung der NTFS Partition, problemlos mehr als 10 Dateien in ein Verzeichnis schreiben?

Spooky

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10

Donnerstag, 8. Dezember 2005, 16:57

Also kann ich mit Microsoft Bordmitteln auf eine EXT3 formartierte Platte zugreifen? Oder muss ich definitiv NFS auf den Windows Rechnern installieren? Das mit den 10 Dateien werde ich nachher mal testen.

Teste jetzt schon eine ganze Weile unter NTFS (mangels Möglichkeit die Platte unter EXT3 an die NSLU zu hängen) und es läuft eigentlich alles wie geschmiert.

Ich kriege die Platte einfach nicht als EXT3 hinter die NSLU. Mit Paragon FM neu partitioniert, EXT3 formatiert und an die NSLU gehangen - Laufwerk wird erkannt, aber "nicht formatiert" und ich kann nicht "neu formatieren" (unzulässige Eingabe erscheint in der GUI). Auch als partitionierte Platte ohne Format tritt dieser Fehler auf. Ich werde als nächstes mal einen Tipp aus unserem Chat beherzigen, indem ich die Platte neu partitionier in NTFS aber nicht formatiere und dann an die NSLU hänge. Vielleicht klappt das...

Spooky

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11

Donnerstag, 8. Dezember 2005, 21:38

@CI25,

Du bringst da etwas durcheinander und ich glaube wir drehen uns da im Kreis, deshalb beantworte bitte folgende Fragen, möglichst eindeutig !

1.) Hast Du vor diese Festplatte auch mal direkt an einen Deiner PC's anzuschließen oder kann sie zukünftig immer am NSLU2 bleiben ?

2.) Welche Betriebssysteme (NT4.0,Windows 2000, Windows XP usw.) sind auf den Clienten installiert, die per LAN auf das NSLU2 zugreifen sollen?

Spooky

Cl25

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12

Donnerstag, 8. Dezember 2005, 23:53

Hi,

zu 1) Sie kann eigentlich einmal eingerichtet am NSLU bleiben.

zu 2) Es ist Win XP auf den Clients, die via LAN/WLAN auf die NSLU zugreifen.

13

Freitag, 9. Dezember 2005, 09:05

Wenn es also bei dir immer nur so:

Quellcode

1
2
3
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5
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8
[FONT=COURIER]USB-Platte
    -
    |
    | hängt per USB an
    |
    -  
NAS-Device |-------------------------| Desktop-Recher
              hängt per Netzwerk an[/FONT]


und niemals so:

Quellcode

1
2
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5
6
7
[FONT=COURIER]USB-Platte
    -
    |
    | hängt per USB an
    |
    -  
Desktop-Recher[/FONT]


aussieht, dann ist das Dateisystem auf der USB-Platte für dich eigentlich egal. Es wird nur das NAS-Device direkt mit der Platte reden und die Anfragen des Desktop-Rechners entsprechend für diesen übersetzen. Wichtig ist nun für dich nur das Protokoll (quasi die Sprache) mit dem sich NAS-Device und Desktop miteinander unterhalten.

Hier gibt es überlicherweise zwei einfache Lösungen:
  1. Das NAS-Device spricht mit deinem Desktop das Windows-Protokoll
  2. Dein Windows-Rechner spricht mit dem NAS-Device dessen bevorzugtes Protokoll

Für 1. gibt es unter Linux die Samba Implementierung des SMB-Protokolls von Windows und zu 2. hat M$ die SFU bereitgestellt. (Hier gibt's dazu ein Dokument) Damit kannst du die "Shares" deines NAS (sofern es die Daten der USB-Platte per NFS exportiert) in Windows einbinden.

Mit der NSLU2 stehen dir beide Wege der Verbindung offen. Aber das schicke an diesem Gerät ist die durch die Community erweiterte Firmware.

Dein schon gekauftes Landrive hat aber scheinbar auch ein sehr schickes Feature. Wenn ich das Bild richtig interpretiere, so kann es sowohl per Netzwerk also auch per USB an deinen Desktop angeschlossen werden. (Es ist quasi NAS-Device und USB-Platte in einem.)
pTweety

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14

Freitag, 9. Dezember 2005, 09:15

@CI25

Gut, dann ist es ja eigentlich egal, welches Dateisystem auf dem NSLU2 zum Einsatz kommt, nur sollte es Dateien >4GB unterstützen und möglichst flott sein.

Ich versuche es Dir per Ausschlußverfahren zu verdeutlichen:

Dateisysteme:

- FAT32 nein da max. Dateigröße 4GB
- NTFS ja Datei kann >4GB sein
- ext3 ja Datei kann > 4GB sein

! Wichtig ! Bitte nicht verwechseln, die oben genannten Dateisysteme müssen vom NSLU2 verwaltet werden können, die verwendeten Netzwerkclienten haben mit dem Dateisystem überhaupt nichts zu tun ! Die Clienten habe nur Kontakt zum aufgesetzen Server!

"Client" --per LAN--> "Servermodul auf NSLU2" ---per USB--> auf die Festplatte und Dateisystem.

"Client" --per LAN--xxx "auf das Dateisystem der Platte"


Hier jetzt ein paar Möglichkeiten wie Deine WindowsPC's auf das NSLU2 , und damit erst auf die Festplatte Zugriff erlangen können.

Kontaktaufnahme zu den Servermodulen des NSLU2:

- FTP nein (Probleme bei Dateien > 2GB)
- SAMBA jein (versionsabhängige Probleme bei Dateien > 2GB)
- NFSv3 ja (als Kernel-Modul keine Probleme mit Dateien >2GB)

Zu Beachten ist, M$ SFU läßt sich offiziell nur auf WinXP Pro Maschinen installieren, nicht auf WinXP Home. Allerdings gibt es dafür dachte ich auch einen Hack.

Theoretisch lassen sich die verschiedenen Server mit jedem der oben genannten Dateisysteme einsetzen. Nur schließt ja Dein Anwendungsfall (Dateien > 4GB) schon mal einiges (FTP,SAMBA,FAT32) aus.

Sinnvolle Kombinationen ergeben sich dann eigentlich nur diese, vorrausgesetzt es gibt mittlerweile eine für Dateien >4GB verwendbare SAMBA Version, sonst fallen diese ebenfalls raus:

NFS + ext3
SAMBA + ext3
NFS + NTFS
SAMBA + NTFS

Da wie schon mehrfach erwähnt, ext3 das von Linux nativ unterstützte Dateisystem ist, ist es im Zugriff und Übertragungsrate zur Festplatte auch schneller als NTFS. Die meisten hier in diesem Lande sprechen nunmal auch besser Deutsch als Englisch, vielleicht kannst Du Dir es damit besser vorstellen.
Bei der reinen Netzwerkkommunikation zwischen Clienten und NSLU2 ist, rein von der Übertragungsgeschwindigkeit, NFS dem SAMBA Server vorzuziehen. NFS schleppt einfach weniger "Balast" durchs Netz.

Spooky

Edit On:
Ich sehe gerade, pTweety war etwas schneller als ich :)
Edit Off:

Cl25

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Freitag, 9. Dezember 2005, 19:29

OK, danke für diese "Newbie" Anleitung!

Also, ich bin mittlerweile so weit, dass ich die Platte am liebsten in EXT3 formatiert hinter die NLSU hängen möchte und auf den Clients (alles XP Pro) das NFS installieren möchte.
Nur, leider lässt sich die Platte nicht als EXT3 hinter die NSLU hängen. Im Moment läuft alles in NTFS uns das ist ganz OK so. Ich werde am Sonntag mal alles, was sich bisher so auf der Platte angesammelt hat sichern und dann noch mal einen Versuch starten, das alles unter EXT3 zum laufen zu bekommen. Toi, toi, toi...

Cl25

Spooky

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Freitag, 9. Dezember 2005, 20:45

@CI25

Nachdem Du Deine Daten gesichert hast, wird es das sinnvollste sein, die Partitionierung der USB Platte an einem Deiner WinXP Pro PC's per "Datenträgerverwaltung" aufzuheben. Danach fährst Du das NSLU2 ohne Festplatte hoch und wechselst ins Web-Interface. Dann erst steckst Du die Festplatte wieder an, wartest einen Moment, und schaust ob sie erkannt wird. Wenn ja, formatierst Du sie dort auch.

Für den NFS Server wirst Du uNSLUng-5.5 statt der Original-Firmware aufspielen müssen. Wie das geht siehe hier: Link

Spooky

rs-pille

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17

Montag, 12. Dezember 2005, 08:43

Zitat von »Cl25«

Also kann ich mit Microsoft Bordmitteln auf eine EXT3 formartierte Platte zugreifen? Oder muss ich definitiv NFS auf den Windows Rechnern installieren? Das mit den 10 Dateien werde ich nachher mal testen.


Bitte begreife es: das Format einer Festplatte hat nichts mit dem Protokoll zu tun, mit dem du im Netzwerk unterwegs bist.
Auf Windows-Rechnern sind die Festplatten-Formate Fat16, Fat32 und NTFS üblich.
Auf Linux-Rechnern (wie z.B. die NSLU und andere NAS-Server) kommen andere Formate zum Einsatz wie z.B. Ext2 oder Ext3, ReiserFS.
Ist zugegebenermaßen verwirrend, soll aber eigentlich nicht stören, da "Otto Normalverbraucher" diese Dinge ja normalerweise nicht zu sehen bekommt.

Wie schon geschrieben, solltest du die NSLU-Festplatte über die NSLU formatieren (Ext3 Format) - komme ich später nochmal drauf zurück.

Anschließend greifst du über die Netzwerkumgebung mittels Samba-Protokoll auf die NSLU zu (auch die Auswahl des Verbindungsprotokolls geschieht automatisch). Wenn du die Werkseinstellungen der NSLU belässt, sollte sie IMHO auch als DHCP-Server arbeiten und deinem Rechner automatisch eine IP zuteilen. Schwieriger wird's, wenn bei dir bereits ein DHCP-Server arbeitet, z.B. dein DSL-Router. Dann musst du dich entscheiden, ob du z.B. den DCHP des Routers oder der NSLU ausschaltest.

Zitat von »Cl25«

Teste jetzt schon eine ganze Weile unter NTFS (mangels Möglichkeit die Platte unter EXT3 an die NSLU zu hängen) und es läuft eigentlich alles wie geschmiert.


Lass es besser mit NTFS. Da dies ein proprietäres Format von M$ ist und die die Spezifikationen nicht genau heraus geben, können die Treiber für Linux nur "reversed-enginered" sein - d.h. der Programierer des NTFS-Linux-Treibers hat durch probieren "eine Art NTFS-Treiber" hinbekommen. Bestimmte Feinheiten werden aber nicht funktionieren. Weitere Informationen kann sich der geneigte Leser ja ergooglen

Zitat von »Cl25«

Ich kriege die Platte einfach nicht als EXT3 hinter die NSLU. Mit Paragon FM neu partitioniert, EXT3 formatiert und an die NSLU gehangen - Laufwerk wird erkannt, aber "nicht formatiert" und ich kann nicht "neu formatieren" (unzulässige Eingabe erscheint in der GUI). Auch als partitionierte Platte ohne Format tritt dieser Fehler auf. Ich werde als nächstes mal einen Tipp aus unserem Chat beherzigen, indem ich die Platte neu partitionier in NTFS aber nicht formatiere und dann an die NSLU hänge. Vielleicht klappt das...


Ich würde die Platte unter Windows nicht partitionieren und als FAT32 formatieren - dann sollte die NSLU die Platte später problemlos in ihrem Ext3 Format formatieren und beschreiben können. BTW: es gibt auch einen Ext3 Treiber für Windoof
guckst du hier

rs-pille

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18

Montag, 12. Dezember 2005, 14:19

Ich habe mir mal ein paar Infos zu dem Teil zusammen getragen:

Das Ding kostet ohne Festplatte zwischen 80 und 100 Euro und wird hergestellt von hotway.
Deren offizielle Produktbezeichnung ist HD9-U2LA - unter diesem Begriff kriegt man auch mehr Infos und kann Preise erfroogeln.
Interessant ist das NAS vor allem, weil es vollständig lüfterlos arbeitet und Power-Safe der Festplatten unterstützt.
Uninteressant für alle, die NFS benutzen möchten (dBox-Benutzer), da nur Samba angeboten wird.
Mich würde interessieren, ob man Netzwerk und USB parallel betreiben kann - also per Rechner große Dateien drauf schieben und per Netz darauf zugreifen.
Festplatten dürfen bis 500 GB groß sein.
Ich bin gespannt, ob hotway die Firmware die ja garantiert und die GPL fällt irgendwann veröffentlicht.

Bei dem Kamppreis tritt das HD9-U2LA direkt gegen die NSLU an und bildet sicher eine interessante Alternative. Performance-Tests stehen aber noch aus...

Cl25

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Montag, 12. Dezember 2005, 14:33

Hi,

Danke für die Infos. Ich habe auch direkt mal gegoogelt, aber irgendwie diese Infos nicht gefunden.
Zu deiner Frage: Nein, das gleichzeitige Zugreifen via LAN und USB geht nicht. Habe ich auch direkt probiert.

Werde das Teil heute zurückgeben, da die es hinter der NSLU nicht unter EXT3 läuft, bzw. nicht mal formatiert werden kann. Kann aber auch an der Platte liegen, einer 250 GB Maxtor mit 16 MB Cache (IDE).

Ich werde mir jetzt irgendwas anderes in einer ICY BOX zulegen, da icg einfach mit EXT3 unter NFS auf Win Rechnern arbeiten will.

So far,
Cl25.

Cl25

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Donnerstag, 23. März 2006, 19:49

So, hier bin ich wieder. Habe mir inzwischen eine IcyBox zugelegt, diese mit einer Samsung P120 250GB Platte bestückt, an die NSLU2 gehängt (neueste Linksys Firmware), nach EXT3 formatiert und alles läuft soweit ganz gut.
Das soll auch weiterhin so bleiben.
Darum habe ich einige Verständnisfragen:

1. Welchen Vorteil bietet mir jetzt der Umstieg auf die unslug Firmware?
2. Kann ich diese Firmware einfach per Webfrontend in die NSLU2 flashen?
3. Welche Version ist zu empfehlen? Die 5.5 beta oder die "final" 3.xx
4. Welchen Vorteil bringt mir die Installation der SFU unter WinXP Pro?

Danke,
Cl25.

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