Sie sind nicht angemeldet.

Anzeigen

**Wir werden in den kommenden Tagen einen Umzug auf einen neuen Server durchführen. Im Rahmen dieser Maßnahme wird das Forum ca. 1 Stunde nicht erreichbar sein.** nslu2-info.de ist ein privates Projekt von mir, welches jeden Monat aus eigener Tasche finanziert wird. Mit einer freiwilligen Spende wird der Erhalt und der weitere Ausbau dieses Forums unterstützt. Um mich beim Erhalt des Forums zu unterstützen, kannst Du entweder via Flattr oder Paypal spenden. Ich bedanke mich schon jetzt bei allen Unterstützern.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Die NSLU2 Community****wenns ums speichern und streamen geht****. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

1

Mittwoch, 12. August 2009, 21:59

SheevaPlug ist eingetroffen

Seit Ende letzter Woche ist die am 7.6.2009 bestellte SheevaPlug eingetroffen. Die Lieferzeit von 8 Wochen war lang genug, um per Mail zu klären, dass ich statt der bestellten US-Version die später angebotene Plug mit europäischem Stecker bekam.

Habe mir nach der Anleitung von Martin Milchmayr ein Debian auf eine externe USB-Platte aufgespielt. Bei der Installation gab es nur 2 Stolperstellen. Die Installation des Windows-Treibers für die serielle Konsole läuft in 2 Schritten: erst USB-Treiber, dann die Treiber für die seriellen Schnittstellen. Letztere Installation lief bei mir zunächst nicht automatisch an. Dann hatte ich die System-Partition zunächst mit 256bit-Inodes formatiert. Damit meldete die Plug immer "Bad Partition 1". Erst nach Umformatierung mit 128bit-Inodes lief es.

Nach apt-get update/apt-get upgrade habe ich nun Kernel 2.6.30.1 drauf. Installiert habe ich inzwischen Midnight Commander, htop, Samba inkl. Swat, lighttpd, hd-idle, sendEmail. Ich konnte die NSLU2-Anleitungen, die Programme unter Debian installieren 1:1 übernehmen.

Die Plug ist deutlich performanter als die Slug. Zwar habe ich dazu keine Messungen durchgeführt, aber man merkt das bei allen Aktionen.

Ein paar kleine Kritikpunkte sollen nicht verschwiegen werden:
Es gibt keinen Ausschalter (wohl aber einen Reset-Knopf, erreichbar per spitzem Gegenstand), da heißt es ggf. Stecker ziehen.
Es gibt keinen internen Beeper, man hört nicht, wann der Boot-Vorgang beendet ist. Außerdem hatte ich mir beim Booten der Slug zum Schluss die IP durch Piepsen mitteilen lassen.
Ein Reboot per "shutdown -r now" bleibt immer hängen. Ich muß dann die Plug kurz stromlos machen, dann läuft die Plug problemlos hoch. Habe noch das ursprüngliche Uboot im Flash der Plug. An ein Update des Flash habe ich mich mangels Sachkenntnis noch nicht heran getraut.
Die Partitionen habe ich in der fstab per Label gemountet. In den Boot-Parametern von Uboot steht aber noch explizit /dev/sda1 für das Laden des Kernels drin. Ggf. gibt das Probleme, wenn ich eine zweite Platte (per USB-Hub) dranhänge (für Backup per rsnapshot).

Fazit: Die Plug wird meine Slug definitiv ablösen. Zur Zeit installiere ich alle Programme, die auch auf meiner Slug laufen. Wenn ich damit fertig bin, müßte ich noch ca. 480MB RAM frei haben. Da sollte sogar eine grafische Oberfläche inkl. VNC möglich sein.

Anzeigen

banjo

Anfänger

Beiträge: 7

Firmwareversion / your current Firmware: Unslung 6.8

  • Nachricht senden

2

Dienstag, 6. Oktober 2009, 16:46

AW: SheevaPlug ist eingetroffen

Hallo Treoretiker,

ich liebäugle auch mit dem Teil. Kannst du denn nun über die Zeit schon etwas zur Stabilität von Debian und dem Plug im Allgemeinen sagen?

Wäre super, wenn du ein wenig Feedback liefern könntest über den Stecker! :)


Gruß
banjo

Anzeigen

3

Dienstag, 6. Oktober 2009, 20:43

AW: SheevaPlug ist eingetroffen

Also Debian ist ja von Haus aus stabil. Ehe da eine neue Version rauskommt, muß die Testphase schon ziemlich lange problemlos laufen. Abstürze hatte ich noch nie. Wenn ich reboote, dann nur wegen Neu-Installationen, damit ich Dienste nicht von Hand starten muß. Die Stabilität hängt aber sicher davon ab, was man alles installiert und welchen (experimentellen) Kernel man verwendet.

Das Reboot-Problem ist immer noch nicht gelöst. Das Problem ist, daß meine Platte herunterfährt, wenn rebootet wird. Sie fährt erst wieder hoch, wenn die Plug nach USB-Start den Bus nach Geräten (Devices) absucht. Leider wird unmittelbar danach nach Datenträgern (storage devices) gesucht. Da die Platte gerade hochläuft, wird sie nicht gefunden. Wenn ich dagegen die Platte beim Reboot per Schalter aus-/einschalte läuft die Platte hoch und dreht solange weiter, bis der Scan nach USB-Geräten kommt. Dann wird die Platte gefunden.

Installiert habe ich inzwischen noch Webmin. War auf der Slug so lahm, dass ich es wieder gelöscht hatte. Auf der Plug richtig schnell. Mediatomb, p910nd, esniper usw. laufen auch. Eigentlich muß ich nur noch rsnapshot konfigurieren, um die Slug komplett abzulösen.

Interessant finde ich auch BarracudaDrive:
http://barracudadrive.net/blog/2009/09/B…ells-SheevaPlug
ist zwar Löhnware, aber $39 ist für die gebotene Funktionalität ganz ok. Testbetrieb ist in Minuten fertig und gestartet.

Also ich kann dir die Plug nur empfehlen. Bei USB-Platten mußt du zur Zeit noch das Reboot-Problem hinnehmen. Aus dem gleichen Grund gehen auch keine externen Seagate-Platten, die selbst einen Spindown machen. Da dort kein Schalter mehr vorhanden ist, konnte ich die gar nicht zum Booten bewegen.

Wenn du ohnehin vor hast von USB-Stick oder SD-Karte zu booten, dann sollte es außer Geschwindigkeitsnachteilen keine Bedenken geben. Zum Booten von SD muß aber auf aktuellen Stand geflasht werden. Das habe ich bei meinem Produktivsystem noch nicht gemacht.

2.5"-Platten ohne eigenes Netzteil sollte man nicht anschließen, da das Netzteil der Plug recht schwach ist. Die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls dürfte mit der Anzahl und dem Stromhunger der USB-Geräte ansteigen. Gegebenenfalls lieber einen aktiven USB-Hub einsetzen.

4

Sonntag, 20. Dezember 2009, 02:18

Hi,

hab das teil auch und bin begeistert.

Kenne dein reboot problem nicht. Hatte aber gesehen dass die Plug im auslieferungszustand einige bugs hatte. Hab mim shevaplug installer v 1.0, Uboot, kernel, rootfs neu geflasht, seitdem ist alles paletti.

Habe rootfs mitlerweile auf MMC ausgelagert.

Habe NFS, Samba, Swat, Xserver, GDM, XFCE (Desktop Manager), Transmission (Torrentclient mit Webinterface), lightthpd (leichtgewichtiger Webserver) laufen. Alles super.
Selbst den Desktop kann man gut bedienen. Benutze Xming um mich mit X zu verbinden. Echt ne geile Sache.

Beim Samba und NFS en ist die Plug halt ne ganz andere Nummer wie die NSLU2.
Habe per Samba hier an meinem 100MBit Netzwerk 10MB/s gemessen.
NFS weiß ich die geschwindigkeit nicht geht aber auch super. HD filme aufnehmen und anschauen per Dream (timeshift) geht ohne Probs bei 1080i.

Gruß
Kai

Social Bookmarks